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60.500 entlaufene Hunde & Katzen 2015 an ihre Halter zurück vermittelt

Die in Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V. konnte im letzten Jahr rund 60.500 entlaufene Hunde und Katzen an ihre Halter zurück vermitteln. Seit Bestehen passierte es rund 510.000 Mal, dass Vierbeiner für einige Stunden oder Tage, mal einige Monate und mal einige Jahre verschollen waren. Passieren kann es jedem Tierhalter: In einem unachtsamen Moment entwischt die Wohnungskatze durch den Türspalt, oder der Hund sucht plötzlich das Weite. Findet das geliebte Haustier nicht auf Anhieb zurück, ist dies immer tragisch für alle Beteiligten.

Rund um die Uhr und an allen Tagen im Jahr nehmen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale neben Anrufen von Tierfindern Telefonate verzweifelter Tierhalter entgegen, deren Hunde oder Katzen entlaufen sind. Sarah Heinz, Mitarbeiterin der TASSO-Notrufzentrale schildert:

Es sind dramatische Momente, wenn aufgelöste Tierhalter anrufen, um ihren tierischen Freund vermisst zu melden. Manchmal fließen Tränen.

Die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale erleben aber auch schöne Augenblicke:

Wenn ich einen nichtsahnenden Tierfreund anrufe und ihm mitteile, dass sein Vierbeiner gefunden wurde, merke ich immer wieder, wie nah Glück und Leid beieinanderliegen

erklärt Sarah Heinz. Im Schnitt sorgt TASSO laut eigenen Angaben dafür, dass alle 10 Minuten ein vermisstes Tier in sein Zuhause zurückkehren kann: Die Mitarbeiter der Notrufzentrale kümmern sich um alle Belange rund um Vermissten- und Fundmeldungen. Tierhalter können die von TASSO zur Verfügung gestellten Suchplakate aushängen. Darüber hinaus können sie Web-Veröffentlichungen mit der Suchanzeige in Anspruch nehmen, und nicht zuletzt ist die TASSO-Halsbandplakette ein deutlich sichtbares Zeichen dafür, dass ein umherirrendes Tier registriert ist. Sämtliche Leistungen von TASSO seien kostenlos, finanziert wird die Tierschutzorganisation ausschließlich durch Spenden großzügiger Tierfreunde. Neben TASSO-Mitarbeiter setzen sich knapp 14.100 ehrenamtliche TASSO-Suchhelfer unterstützend für die Halter entlaufener Tiere bei der Suche nach ihrem Liebling ein.

 

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Eingereicht von am 5. Januar 2016 um 10:08Ein Kommentar

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Ein Kommentar »

  • Gabi sagt:

    Ja…..Tasso….
    Eigentlich eine sehr gute Sache und viele Tiere und Besitzer konnten so wieder zusammen kommen.
    Allerdings stößt mir in letzter Zeit etwas sauer auf.
    Die Verbindung Tasso und K9 Hundesuchzentrum.
    Warum? Das möchte ich kurz erklären.
    Die Tassomitarbeiter empfehlen mittlerweile fast jedem Besitzer sich an K9 zu wenden, geben ihnen die Notrufnummer, mit dem Hinweis, die helfen euch.
    Klar dass so eine Empfehlung von vielen auch angenommen wird. Die Menschen sind verzweifelt und haben Angst um ihren Vierbeiner, da wird Hilfe gerne angenommen.
    Nun ist es aber so, dass einige K9 Teams, entgegen einhelliger Expertenmeinung, sich mit ihren Suchhunden und einigen Teammitgliedern auf die Suche nach dem Vierbeiner machen.
    Sinn würde es machen, bei Hunden die mit Leine entlaufen sind, ebenso bei sehr alten und kranken Tieren.
    Aber bei mobilen, gesunden Hunden?
    Hunden, die eine gute Bindung zu ihren Besitzern haben und in den meisten Fällen von alleine zurück kommen, sobald sie zur Ruhe gekommen sind?
    Das ist kontraproduktiv und außerdem noch sehr gefährlich.
    Die Hunde, die nunmal in einer Ausnahmesituation sind, werden so oftmals vor sich hergetrieben und so weiter weg von ihrem Zuhause gejagt.
    Ihre Angst vor den fremden Hunden und den fremden Menschen, kann sich wohl jeder vorstellen.

    Man erwartet doch von diesen Profis, dass sie das Wohl des Tieres im Auge haben sollten, oder?
    Dass sie gelernt haben sollten, mobile Tiere nicht am Entlauftag hinterher zu jagen, sie dadurch eventuell sogar zu vertreiben….
    Ich würde das erwarten.

    Deshalb finde ich diese Verbindung
    Tasso/K9 nicht gut.
    Oder aber, die beiden Führungen dieser Vereine, setzen sich mal zusammen und bereden die Vorgehensweise.
    Oder aber, Tasso sollte nicht mehr blind empfehlen und die Besitzer beraten.
    Auch gut wäre, dass K9 seine übereifrigen Teams mal  zu sinnvoller Hilfe anhält.

    Was meint ihr?
    Über Kommentare dazu würde ich mich sehr freuen.

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