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Hunde sorgen in Volksschule für Abwechslung im Unterricht

Hunde als Wegbegleiter, Freunde und gleichzeitig auch Schützlinge. Zwei Hunde spielen auch im Unterricht an der Volksschule Gänserndorf in Niederösterreich eine große Rolle. Die Tiere lehren Kindern Verantwortungsgefühl, sind oft Freunde und Vertraute – vor allem für Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen. Der Umgang mit Tieren macht Kindern Freude und wirkt sich in mehrerer Hinsicht positiv auf ihre Entwicklung aus.

Tiergestützte Pädagogik in vielen Bereichen sinnvoll

Hundegestützte Pädagogik meint den Einsatz von speziell ausgebildeten Hunden im Unterricht, um die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Im Umgang mit Tieren können Kinder und Jugendliche ihre personalen und sozialen Kompetenzen unbelastet und zwanglos erproben und verfeinern. Da im privaten Bereich die Tierhaltung geringer wird, bieten immer mehr Schulen ihren Schülerinnen und Schülern diese Möglichkeit.

Pädagogisch richtig eingesetzt, stellen Hunde eine motivierende Bereicherung für den Unterricht dar, erhöhen die Schulzufriedenheit und verbessern das Klassenklima: Stress bei den Schülerinnen und Schülern wird reduziert, „schwierige“ Kinder finden sich besser in der Gemeinschaft ein, während ruhige Kinder mehr aus sich herausgehen. Insgesamt wird die Empathiefähigkeit der Kinder erhöht. Unterschieden wird dabei zwischen

  • Präsenzhunden („Schulhunden“)
  • (Schul-)Besuchshunden,
  • Therapiehunden und
  • Assistenzhunden

Drei Lehrerinnen gestalten den Unterricht regelmäßig mit Hunden

Die Volksschule in Gänserndorf ist mit über 500 Kindern und fast 50 Pädagoginnen und Pädagogen, aufgeteilt auf 23 Klassen, die größte Volksschule Niederösterreichs. Hier gestaltet sich nicht nur der Unterricht vielfältig, sondern auch die Herkunft der Kinder. Integration spielt dabei eine sehr große Rolle, denn nahezu 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben Migrationshintergrund. An der Schule sind 24 unterschiedliche Muttersprachen vertreten. Die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist eine der Stärken des Schulstandortes.

Laut Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz können Hunde an der Volksschule Gänserndorf, die immer wieder im Unterricht zum Einsatz kommen und mittlerweile treue Weggefährten der Kinder sind, helfen, Barrieren abzubauen.  An der Volksschule gibt es drei Lehrerinnen, die regelmäßig den Unterricht mit Hunden gestalten.

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Eingereicht von am 18. Januar 2017 um 13:59Kein Kommentar

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