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Die Ausbildung zum Diabetikerwarnhund beginnt

Endlich ging es los! Es war Freitag der 20.März 2015. Am Vorabend hatte ich noch meine Sachen gepackt und im Wohnwagen verstaut. Marko verpasste mir eine ausführliche Einweisung in Wohnwagen anhängen und wieder abkoppeln bzw. das Gas und den Strom anschließen. Ob ich mir das merken konnte? Musste ich wohl, den ich hörte bereits am Freitag um 11 Uhr auf zu arbeiten. Marko war dann selbst arbeiten, sodass ich alleine den Wohnwagen anhängen musste. Und jaaaa, ich hatte einen heiden Respekt vor der ganzen Geschichte!

Aber ich schaffte es den Wohnwagen sicher anzukuppeln. Nun galt es das 7 Meter lange Ungetüm sicher nach Baden-Württemberg zu bewegen. Nach circa einer halben Stunde wurde ich aber immer sicherer, sodass wir heil und ohne Schaden in Scheer ankamen. Hatte ich schon erwähnt, dass Gino die erste viertel Stunde im Kofferraum saß und winselte? Ich glaube er hatte genauso Angst wie ich.

Meinen Wohnwagen parkte ich direkt vor dem Hundezentrum CATU. Maja und ich fuhren aber sogleich weiter zum Trainingsplatz. Ein wunderschön gelegener Trainingsplatz erwartete mich. Direkt neben der Wiese floss die Donau und war für die Hunde natürlich herrlich um darin zu baden. Umrandet wurde die Kulisse von ein paar kleinen Bergen mit vielen Bäumen und Wiesen. Für den theoretischen Teil stand uns ein Vereinsheim zur Verfügung, das direkt neben die Trainingswiese lag.

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Nass und dreckig, aber glücklicher Gino

Nachdem alle Teilnehmer angekommen waren, stellten wir uns erst einmal alle vor und die Hunde durften sich natürlich auch auf der Hundewiese kennenlernen. Gino sprang natürlich erst einmal voller Freude in die Donau und so hatte ich gleich am ersten Abend einen dreckigen und nassen Hund. Ich hatte aber bereits im Vorfeld schon mit Maja geklärt, dass es Gino an diesem Wochenende „ans Fell“ gehen sollte. Sie bot mir an, dass ich ihre Schermaschine benutzen durfte.

Der erste Tag ging schnell vorbei. Es war für das Kennenlernen und Besprechen der weiteren Tagesabläufe 2 Stunden vorgesehen. So fuhren Gino und ich nach Seminarende wieder nach Scheer in unseren Wohnwagen. Majas Mann hatte wirklich ganze Arbeit geleistet! Der Wohnwagen war mit Strom versorgt und das Gas wurde auch schon aufgedreht und es herrschte mollige Wärme im Wohnwagen. Meine erste Wintercampingnacht konnte also beginnen. Nach dem Abendessen machten wir es uns im Wohnwagen erstmal gemütlich. Was mir aber großes Unbehagen bereitete war der Gasbetrieb in der Nacht. Bezeichnet mich als feige, aber als ich dann im Internet noch die Stichworte „Gasunfall / Wohnwagen“ eingab, baten sich mir noch einige Gute-Nacht-Horrorgeschichten!

Der nächste Tag. Ich lebte noch!

Theorie und Praxis

Wir begannen um 9 Uhr unseren Unterricht abwechselnd mit Theorie und Praxis. Mir wurde erst jetzt bewusst wieviel Theoriewissen man benötigt, wenn man sich für einen Assistenzhund entscheidet. Super fand ich dass uns die Körpersprache des Hundes genau erläutert wurde, ebenso wie das Erstellen eines Hygieneplanes, der die Impfungen, Entwurmungen mit Datum offenlegt, sowie die Haftpflichtversicherung des Hundes. Dieser ist vor allem für Einrichtungen wie ein Altenheim wichtig. Da ich Teilzeit in einem Altenheim als Verwaltungsangestellte arbeite, ist dies sehr wichtig für mich.

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Geschorener Gino

Was den praktischen Teil anbelangte…. Ich habe den Clicker für mich entdeckt! Wahnsinn, wie schnell Gino darauf konditioniert war! Die praktischen Übungen meisterte er mit Bravur! Samstagmorgen wurde erstmal der Grundgehorsam getestet bis es dann später zu den ersten Übungen, für die Diabetikerwarnhundausbildung ging. Natürlich vergingen die Tage wie im Fluge….

Samstagabend sollte endlich das Fell runter, welches mir schon den ganzen Winter über meine Nerven gekostet hatte. Natürlich finde ich Gino mit langem Fell wesentlich hübscher, aber wenn man den halben Wald nach jedem Sparziergang mit nachhause nimmt, dann wird diese Freude schnell getrübt. Also nahm ich die Schermaschine in die Hand und legte los. Nach 2 Stunden war ich fertig und richtig stolz auf mein Ergebnis. Und was soll ich sagen, kurze Haare sind wesentlich pflegeleichter! Außerdem sieht Gino mit Kurzhaarschnitt richtig gut aus.

Die Nacht im Wohnwagen war dann für Gino doch etwas zu kalt. Als mich die kleinen Kulleraugen vom Boden aus ansahen, konnte ich nicht anders als Gino zu mir ins Bett und unter die Bettdecke zu holen!

Autorin: Tanja Steinhauser

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