40 plötzliche Todesfälle durch Hundefutter aus Spanien

Planet Hund Neuigkeiten

Das Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens-und Futtermittel (RASFF) informierte über plötzliche Todesfälle von rund 40 Hunden, die mit vergifteten Hundefutter (Trockenfutter) aus Spanien gefüttert wurden.

Betroffen sind derzeit folgende Empfangsländer der Lieferung: Algerien, Bulgarien, Zypern, Tschechien, Frankreich, Litauen, Philipinen, Polen, Rumänien, Slowakei und Spanien. Derzeit scheinen Österreich und Deutschland nicht betroffen zu sein.

Quelle: https://webgate.ec.europa.eu/rasff-window/portal/index.cfm?event=notificationDetail&NOTIF_REFERENCE=2013.1237

Aktualisierung:

Ein Bericht über den Vorfall ist in französisch auch auf www.lindependant.fr zu finden. In diesem Artikel wird beschrieben, dass das betreffende Hersteller aus Spanien stammt und in Frankreich das entsprechende Futter zurückgerufen wurde.

Wir haben eine Anfrage an die Behörden zwecks der Futterbezeichnung geschickt und werden diesen Artikel mit Infos aktualisieren, sobald wir diese bekommen haben.

Mail von Dr. N. Kenntner, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, vom 24.09.2013

Das Schnellwarnsystem (RASFF) ist ausschließlich dazu bestimmt, Informationen zwischen beteiligten Behörden schnell auszutauschen. Aufgrund der Vorgaben der Verordnung 178/2002/EG, welche dem Schnellwarnsystem zu Grunde liegt, dürfen weitergehende Informationen zum betroffenen Produkt bzw. Hersteller nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden. Detaillierte Angaben zu dem betroffenen Futtermittel können wir insofern nicht an Sie weitergeben.

Von Schnellwarnmeldungen betroffene Unternehmen werden von den zuständigen Überwachungsbehörden umgehend über Beanstandungen der von Ihnen hergestellten/vertriebenen Waren informiert. Amtliche Maßnahmen (Rückruf bzw. Rücknahme der Ware, unschädliche Beseitigung, etc.) werden entsprechend zeitnah angeordnet, freiwillige Maßnahmen werden von den zuständigen Behörden vor Ort überwacht und überprüft.

Im vorliegenden Fall wurde die betroffene Ware bereits vom Markt genommen.

 

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