Chance für neues Hundegesetz in Hessen vertan

Planet Hund News Deutschland

Der Gesetzesentwurf der SPD, für ein fortschrittlicheres Hundegesetz, wurde abgelehnt. Während in Hessen, wie in fast allen Bundesländern, die Hundeverordnung auf einer Rasseliste basiert, war im neuen Hundegesetzt vorgesehen, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, eine Haftpflichtversicherung und einen Sachkundenachweis des Hundehalters, einzuführen.

Diese Maßnahmen hätten dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung getragen. Denn die bestehende Rasseliste, hat keinen Beitrag zur Sicherheit geleistet und somit versagt. Dieses sagt die Zahl der Beißvorfälle aus, die nämlich gestiegen ist. Die gelisteten Rassen wie Pitbull und Co, die gern alle als Kampfhunde angesehen werden, tauchen sehr gering in der Beißstatistik auf. Man kann einfach nicht die Gefährlichkeit eines Hundes, an der Rasse festmachen.

Auch hätte das neue Hundegesetz etwas für den Tierschutz getan. Durch einen entsprechend gestalteten Sachkundenachweis, hätte der Hundehalter viel über die Ansprüche und artgerechte Hundehaltung erfahren. Des Weiteren wäre durch die Kennzeichnung und Registrierung es einfacher gewesen, Fundtiere rascher an ihre Besitzer zurück zu bringen, was auch zu einer finanziellen Entlastung der Tierheime geführt hätte.

 

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