DNA-Analyse bestätigt Canidae von Altai als frühen Hund

Wolf

1975 wurde im Altai-Gebirge  in Sibirien ein 33.000 Jahre alter Hundeschädel gefunden, welcher Ähnlichkeiten zu Hund als auch zu Wolf aufwies. Per DNA-Test konnte nun nachgewiesen werden, dass er enger mit Hunden als mit Wölfen verwandt ist. Dies stärkte die Vermutung der damaligen Untersuchungen, dass es sich eher um einen frühen Hund handelte.

Zu diesem Ergebnis führte eine Studie Anfang März 2013 von Anna S. Druzhkova und ihren Kollegen des Instituts für molekulare und zelluläre Biologie in Novosibirsk, Russland, die in der Zeitschrift Plos One veröffentlicht wurde. Für die Studie verglichen die Wissenschaftler ein mehr als 400 Bausteine langes DNA-Stück mit dem Ergbut von Wölfen, Hunden, Kojoten, Wolfvarianten und Hunde-artigen.

Der Hund als Begleiter des Menschen entstand aus der Domestikation des Wolfes vor tausenden von Jahren. Die ältesten Knochen, die eindeutig Hunden gehörten und nicht von Wölfen oder Übergangsformen stammen, sind gut 14.000 Jahre alt. Laut der bisherige gängigen Theorie, entwickelten sich Hunde im mittleren Osten und breiteten sich von dort aus.

Ältere Fossilienfunde, wie der aus Sibirien stammende Hundeschädel, entkräftet diese Theorie jedoch. Unterstützung erhält diese Theorie dabei auch von 36.000 Jahre alten Überresten aus einer Höhle in Belgien, deren Zuordnung zu Hund oder Wolf jedoch nicht eindeutig sind.

(Titelfoto: Symbolbild)

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