Drogenkurier Hund: Schmuggel in Hundemägen

Foto: www.poliziadistato.it
Mit freundlicher Genehmigung der italienischen Polizei

Hunde werden von der Drogenmafia sehr oft zum Schmuggeln missbraucht. In den Bäuchen befinden sich meist mehrere mit Drogen gefüllte Plastiksäckchen. Die Übergabe überleben sie nicht. Den Hunden wird die Schnauze zugebunden und der Bauch aufgeschlitzt. Da ist ein Hundeleben gegen 1,5 Kilogramm Kokain gar nichts wert.

Die italienische Polizei ist diesen Drogendealern schon seit Jahren auf der Spur. Sie überwachten Telefonate und haben Wanzen eingeschleust. Vor einigen Tagen schlugen sie dann in den Provinzen von Bergamo, Brescia, Lodi, Pavia, Piacenza, Novara und Varese sowie in Rom zu. Bei dieser Polizeiaktion wurden, laut italienischer Polizei, 60 Verdächtigte verhaftet, einige davon Minderjährige. Sechs Kriminelle werden noch per Haftbefehl gesucht, neun weitere konnten in ihr Heimatland flüchten. Alle gehören den gefährlichen Pandillas an, Jugendbanden aus Lateinamerika, die mittlerweile auch in Europa ansässig geworden ist.

Drogen Polizei Hund
Beschlagnahmte Drogen: Foto www.poliziadistato.it

Höchstwahrscheinlich haben diese Banden, Kokain aus Lateinamerika in den Mägen von circa 48 großen Hunden geschmuggelt. Nur einer von ihnen überlebte. Eine Bordeaux Dogge konnte in Pisa von Fahndern gerettet werden. In seinem Bauch fand man 5 Plastiksäckchen mit 1,5 Kilogramm reinem Kokain. Marktwert: Etwas über vierhundert Millionen Euro.

Fotos: www.poliziadistato.it

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here