Hund und Herrchen verschwanden im Hochwasser in Oberpfalz

Hochwasser

Am Dienstag, den 28. Mai 2013, sprang ein 40-jähriger Mann seinem Hund in den Hochwasser führenden Fluss Regen in der Oberpfalz in Bayern hinterher, nachdem dieser in den Fluss rutschte. Herrchen und Hund wurden von der Strömung mitgerissen, seitdem fehlt jede Spur.

Augenzeugen beobachteten den Vorfall und alarmierten die Rettungskräfte. Der Mann aus dem Landkreis Regensburg sei mit zwei Hunden am Ufer des Regens unterwegs gewesen, als einer der Hunde in den Fluss sprang. Der 40-Jährige habe versucht, seinen Hund aus dem Wasser zu ziehen und sei dabei in die Wasserwalze der Wehr geraten.

Trotz einer groß angelegten Suchaktion nach dem Vermissten und dem Einsatz eines Hubschraubers, konnte weder der Mann noch der Hund bislang  gefunden werden. Mittlerweile gehe man davon aus, das der 40-Jährige und sein Hund den Unfall nicht überlebt haben und ertrunken sind.

Indes entpuppte sich ein vermeintlich entdeckter Hundekadaver am Pielmühler Wehr als toter Biber.

Aktualisierung vom 16.Juni:

Am 9. Juni, rund zwei Wochen später, wurde eine Leiche in Bach an der Donau gefunden. Nach den Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen zeigten die Ergebnisse, dass es sich um den 40-jährigen Mann aus dem Landkreis Regensburg handelt, der seinen Hund aus den Fluten retten wollte und ihm nachgesprungen ist.

Titelfoto: Symbolfoto

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here