Die Hundeverdauung ist mehr auf pflanzliche Kost ausgelegt als die des Wolfes

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Ein Forscherteam um Erik Axelsson von der Schwedischen Universität Uppsala, will herausgefunden haben, das der Verdauungsapparat des Hundes sich im Zuge der Domestikation mehr an pflanzliche Kost angepasst hat, als die des Wolfes.

Bei der Untersuchung der Gene stellte sich heraus, dass das Erbgut der Hunde mehr Sequenzen eines Enzyms enthält, das für den Abbau pflanzlicher Stärke erforderlich ist, als beim Wolf. Ein weiteres Enzym, das für den Abbau von Stärke erforderlich ist ließ sich ausschließlich in den Genomen nachweisen. Dies könnte auch eine Erklärung der geringeren Aggressivität des Hundes, verglichen mit dem Wolf, sein.

Diese Variationen wurden bisher nur bei Pflanzenfressern und Allesfressern gefunden, aber noch nie bei Fleischfressern.

Hieraus wir der Schluss gezogen, das die  Domestikation zum Hund, mit einer Umstellung auf stärkehaltige Nahrung ein her ging.

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