Labrador Paul geht in Hildesheim aufs Gymnasium

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Seit fünf Jahren nimmt der Labrador „Paul“ zwei bis drei Mal in der Woche am Unterricht im Andreanum Gymnasium in Hildesheim teil. Paul trägt wesentlich zur Verbesserung der Atmosphäre im Klassenzimmer bei, sobald der Hund die Klasse betritt, wird es sogleich ruhiger und die Stimmung gleich viel besser.

Vor allem bei den Fünftklässlern hat sich die Idee eine Schulhundes mit dem Labradorrüden am effektivsten gezeigt. Die Kinder sind in diesem Alter am ehesten bereit, auf das Gehör des Hundes Rücksicht zu nehmen, nicht zu schreien und die Tische beim Umstellen anzuheben.

„Er zaubert vielen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht“, sagt der Deutschlehrer und Besitzer von Paul Thorben Trüter.

Läßt Paul sich im Unterricht auf den Boden sinken, legt seinen Kopf ab und beginnt zu dösen, dann ist das ein gutes Zeichen. Sobald der Labrador entspannt ist, stimmt das Klima im Klassenzimmer. Wird es zu laut in der Klasse und kommt Aggression auf, dann steht der Hund auf, läßt seine Ohren hängen und beginnt mit Stresshecheln, so Trüter.

Während in Förderschulen es häufiger Erfahrungen mit Tieren im Unterricht gibt, ist das Andreanum jedoch das einzige Gymnasium, welches einen Schulhund führt. Anfangs erklärte sich die Idee eines Schulhundes nicht ganz so leicht. Mittlerweile hat sich der Hund aber seine Akzeptanz erarbeitet, auch da es nicht ein einziges Mal Probleme mit ihm gab. Der gut erzogene Labrador, der nur auf Kommando bellt, hat noch nie ein Kind angeknurrt, geschweige denn gebissen.

Erstmals hat der Labrador es dieses Jahr sogar auf das Poster mit den Mitarbeiter-Porträts geschafft.

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