Leichenspürhunde-Training am Hohenwarte-Stausee in Thüringen

Hohenwarte-Stausee

Der Hohenwarte-Stausee in Thüringen war Mitte Mai 2013, Schauplatz des Symposiums der Leichenspürhundeführer der Thüringer Polizei. Vier Tage lang, von Mittwoch bis Samstag, trainierten insgesamt 18 Hundeführer der deutschen und österreichischen Polizei für den Ernstfall.

Ziel dieser Fortbildungsmaßnahme war zum Einen der Erfahrungsaustausch und zum Anderen das gezielte Training.

Systematisch wurden die Leichenspürhunde im Aufspüren von Verwesungsgerüchen an der Wasseroberfläche ausgebildet. So etwa versenkte man zu Übungszwecken, Stofftücher, die in der Rechtsmedizin verwendet wurden. Damit wurde eine tote unter Wasser liegende Person simuliert, die die Leichenspürhunde aufspüren mußten.

Seit 1995 bildet die Landespolizei Thüringen erfolgreich Leichenspürhunde aus. Bei insgesamt 360 Einsätzen, sowohl zu Land, als auch auf dem Wasser, wurden die Polizeihundeführer mit ihren Spezialhunden hinzugezogen. Dabei wurden bisher 20 Leichen geortet, die anschließend durch Taucher geborgen wurden.

Titelfoto: wikipedia; Steffen Löwe

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