Neuseeland: Hund rettete Kater mit einer Blutspende das Leben

Hund und Katze

In Neuseeland in Tauranga hat, laut einem Zeitungsbericht der New Zealand Herald, ein Hund mit seiner Blutspende einem Kater das Leben gerettet. Da die Zeit zu knapp war, um die Blutgruppe des vergifteteten Katers festzustellen, entschied eine neuseeländische Tierärztin, ihm Hundeblut zu verabreichen. Beide Tiere – sowohl Hund als auch Kater – sind wohl auf.

Dem sieben-jährigen roten Kater „Rory“ ging es sehr schlecht, nachdem er vermutlich Rattengift gefressen hat. Er benötigte dringenst eine Bluttransfusion.

Aufgrund der kritischen Lage, behalf sich die Tierärztin in der Tierklinik mit einer Hundeblutspende. Eine Freundin der Vetinärmedizinerin stellte dafür kurzerhand ihren schwarzen Labrador „Maci“ als Blutspender zur Verfügung.

„Die Leute werden denken, dass das ziemlich seltsam klingt, und das ist es auch – aber wir hatten Erfolg und haben ein Leben gerettet“, so die Tierärztin.

Diese Vorgehensweise sei äußerst selten. Katzen besitzen jedoch keine vorgebilteten Antikörper für Hundeblut, so sei die Chance auf eine fatale Reaktion kleiner.

Nebenwirkungen der Hundeblutspende soll es laut der Besitzerin des Katers nicht geben:

„Rory ist genau wie früher – wir haben keinen Kater, der bellt oder die Zeitung apportiert.“

Titelfoto: Symbolbild

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