Polizei-Schäferhund Henri spürt Drogenschmuggler auf

Polizeihund Henri

Vier mutmaßliche Droggenschmuggler konnten dank Polizeihund „Henri“ und aufmerksamer Zeugen in Nettetal in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Sonntagabend dingfest gemacht werden.

Als Beamte der Polizeiwache An der Kleinbahn gegen 19 Uhr am Abend ein Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen aus Richtung Niederlande kommend kontrollieren wollten, flüchtete der Fahrer. Die Polizisten verloren das Fahrzeug aus den Augen.

Wenig später beobachteten aufmerksame Zeugen auf der Stappstraße, wie vier Männer ein Fahrzeug mit Münchner Kennzeichen abstellten und zu Fuß in Richtung Juiser Feld flüchteten.

Zwei flüchtige Bergheimer im Alter von 20 Jahren konnten von den Einsatzkräften im Juiser Feld gestellt werden. Dann hatte Personenspürhund Henri seinen Einsatz. Im sichergestellten Fahrzeug nahm der Schäferhund die Witterung der beiden noch Flüchtigen auf und bewies seine Spürhundqualitäten, die er erst vor einigen Monaten erlernt hatte.

Henri führte seinen Hundeführer zu den beiden weiteren Tatverdächtigen, die sich hinter einem Gebüsch versteckt hatten. Als dieser einen der Beiden, einen 16-jährigen Burschen aus Bergheim festnehmen wollte, trat sein Komplize, ein 23-jähriger Mann aus Ratingen, nach dem Hund.

Henri biss zu und wehrte damit den Angriff auf sich und seinen Begleiter ab. Auch als ausgebildeter Schutzhund tat er genau das, was er gelernt hatte.

Der 23-Jährige wurde leicht am Bein verletzt. In seiner Kleidung fanden sich einige Gramm Marihuana sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Weitere Tütchen Marihuana konnten sichergestellt werden, die Vier warfen diese offenbar auf der Flucht weg.

Zudem mußte der 23 Jahre alte Ratinger mit zur Blutprobe. Er lenkte das Fahrzeug ohne Fahrerlaubnis und stand nach eigenen Angaben unter Drogeneinfluss.

Foto: Kreispolizeibehörde Viersen

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