Sozialarbeiter lassen Hunde von Obdachlosen in Graz medizinisch betreuen

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Viele Obdachlose haben auch Hunde. Besonders in kalten Zeiten, in denen Menschen ohne ein Dach über den Kopf mit ihren Hunden zusammen rücken um sich gegenseitig zu wärmen, ist das Risiko von verwurmten Hunden mit Flöhen im Schlacksack besonders groß. Ein zusätzliches Problem für Obdachlose ist, dass diese mit ihren Hunden in Notfallstellen nicht aufgenommen werden. Laut der Kleinen Zeitung vom 11. Dezember kommen Tierärzte seit einem Jahr in die Anlaufstelle der Mobilen Sozialarbeit in den Grazer Volksgarten.

Das „Projekt Streuner“ der mobilen Sozialarbeiter gemeinsam mit der Tierschutzombudsfrau Fiala Köck und sechs ehrenamtlich helfenden Tierärzten sorgt dafür, dass die Hunde der Obdachlosen geimpft, gechipt, registriert, entwurmt und entfloht werden. Laut Angaben wurden bisher 29 Hunde betreut, Im ersten Jahr hat das „Projekt Streuner“ 4000 € gekostet und soll 2013 weitergeführt werden.

Ziel der Sozialarbeiter ist es laut eigenen Angaben nicht, das Halten von Hunden auf der Straße zu fördern, sondern die bestehende Situation ihrer Klienten zu verbessern.

Für viele der obdachlosen Hundehalter ist ihr Hund der einzige Halt, den sie noch haben.

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