Tierfutter in Österreich ab 2016 teurer

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In Österreich kommt es durch die aktuelle Steuerreform ab dem 1. Jänner 2016 zur Aufhebung des 12%igen Steuersatzes und gleichzeitig zur Einführung eines neuen ermäßigten Steuersatzes in Höhe von 13%. Zudem werden bestimmte Umsätze, die bisher der 10%igen Umsatzsteuer unterliegen, der neuen 13%igen Umsatzsteuer unterworfen. Tierhalter betrifft die Erhöhung der Umsatzsteuer deswegen, weil das Tierfutter für Hunde und Katzen darunter fällt.

Inwiefern der Tierfutter-Handel die Erhöhung der Mehrwertsteuer bei der Gestaltung der Preise für Tierfutter an den Endkunden weiter gibt, werden die Käufer in den nächsten Wochen und Monaten auf ihrer Rechnung bemerken. Tierheime und Tierschutzorganisationen, sozial schwache Tierhalter, Senioren und Familien mit Haustieren seien von der Erhöhung der Preise besonders betroffen, Petitionen wie beispielsweise vom Österreichischen Tierschutzverein blieben ergebnislos.

Der Österreichische Tierschutzverein kann aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung Einblick in die Kostenrealität für Tierfutter geben. So fallen derzeit auf unseren „Assisi-Höfen“ im Durchschnitt 53 Euro im Monat für einen Hund oder 30 Euro für eine Katze an. Eine Privatperson mit nur einem Haustier muss bereits jetzt mit noch wesentlich höheren Kosten rechnen.

so die Tierschutzorganisation (Quelle: tierschutzverein.at/news/gegen-steuererhoehung-auf-tiernahrung!_10188)

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