Zwei Hunde sterben nach dem Fressen einer noch unbekannten Substanz

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Im Gewann Obere Kehrwiesen bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe starben zwei Hunde nach Aufnahme einer bis jetzt noch unbekannten Substanz. Der erste Fall ereignete sich am Freitagnachmittag, als eine Hundebesitzerin mit ihrem Schweizer Sennenhund dort spazieren ging. Nachdem das Tier eine braune Substanz verschluckte, setzten kurze Zeit später heftige Krampfanfälle ein. Trotz sofortiges Aufsuchens eines Tierarztes und eingeleiteter Rettungsmaßnahmen, konnte der Hund nicht mehr gerettet werden.

Die Polizeihundeführerstaffel mit fachkundigen Polizeibeamten des Sachgebiets für Gewerbe und Umwelt suchte noch in der Nacht am Samstag, aber auch auch Samstagvormittag die Gegend ab. Dabei konnte weder die Substanz, noch andere vorsätzlich ausgelegte Giftköder gefunden werden.

Wenig später trat an derselben Stelle noch ein solcher Fall auf. Der Hund nahm auch eine unbekannte Substanz auf und verstarb trotz eingeleiteter Sofortmaßnahmen. Die Symptome waren genau dieselben, wie bei dem Schweizer Sennenhund.

Nun werden weitere Ermittlungen Sachgebiet für Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Karlsruhe erfolgen. Es wurden weitere Untersuchungen der beiden verstorbenen Tiere angekündigt. Diese Ergebnisse werden jedoch frühestens Anfang kommender Woche zu erwarten sein. Vermutungen gehen in Richtung eines vergifteten Fraßköder. Aber auch ein vergifteter Tierkadaver oder gar Tierkot könnte in Betracht kommen.

Bis geklärt ist, worum es sich handelt, wurden die Hundehalter gebeten, ihr Tiere in der Umgebung von Weingarten, ihre Hunde angeleint zu lassen. In dem betroffenen Gebiet wurden Warnhinweise aufgestellt.

 

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