Seite 1 von 1

Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2014, 11:49
von Aivlis
Hallo ihr lieben, ich richten mich nun einmal mit einem Thema was uns zur Zeit bewegt an euch . Wir haben nun seit kurzem ein neues Rudelmitglied aus einem Tierheim übernommen. Bobby ist ein !0 J. alter Border Collie , der wie unser TA feststellte, an Diabetis Insipidus leidet. Uns fiel auf das er unglaublich viel soff, alles was rein ging kam auch wieder hinaus, er schien kein Wasser richtig aufnehmen zu können. Seine Urindichte war extrem zu niedrig, er würde unbehandelt immerzu trinken und dennoch verdursten. Nun ist er auf Augentropfen eingestellt , eigentlich ein Nasenspray, was aber nicht zureichend in d. Nase wirken würde. Er bekommt x tägl. Desmogalen , zusätzlich nur Salzarmes Futter u. Wasser muss immer zur Verfügung stehen. Mittlerweile geht es ihm deutlich besser, er trinkt u. pinkelt nun weniger, ist auch für seine Verhältnisse agiler u. die Dichte ist endlich etwas gestiegen. Ich habe nun so viel im Netz gelesen über diese Erkrankung, natürlich gab es Gespräche mit unserem TA. Was mir fehlt ist der Austausch mit Menschen wie sie damit umgegangen sind, was kann ich noch tun , denn die Sorge bleibt natürlich...Vielen Dank schonmal im Voraus :)

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: So 13. Jul 2014, 12:39
von Sandra
Das ist nicht so schön. Aber gut, dass es nun schon besser ist.
Ich kenne einen BC, bei dem es so gut wieder weg ist - trotzdem ist sie zur Zucht eingesetzt worden :evil:

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: So 13. Jul 2014, 16:21
von Aivlis
Hallo Sandra, weg geht es leider nicht, Bobby wird damit leben müssen... Niemand kann Auskunft geben wie lange er schon krank ist... Gewundert habe man sich schon warum er so viel säuft u. er nicht stubenrein ...sei , man schob es auf sein Alter u. darauf das er als Hofhund lebte :roll: Es gibt 2 Ursachen für Diabetis Insipidus, entweder wurde es vererbt o. er hatte ein Trauma aufgrund eines Unfalls o. Misshandlung. Seine Verhaltensweisen zu Anfang u. die Tatsache das nichts bemerkt wurde lassen auf letzteres schliessen. Er ist unkastriert , so kann man sich viele Gedanken machen, aber das hilft ihm und uns leider nicht weiter. Alle unserer Bordies waren nicht gesund, wir haben viele Jahre mit ihnen gelebt und auch gelitten. Auch darum hatte ich eigentlich nicht die Kraft erneut einen BC aus schlechter Haltung zu adoptieren . Aber 1. kommt es anders als man 2. so denkt ;) Bobby ist ein liebenswerter, zuckersüsser, liebevoller alter Hund der langsam lernt wie schön das Leben ist. Wir möchten es ihm noch so gut und schön wie möglich gestalten, er hat es verdient. :) Ich würde nur zu gerne wissen ob es noch andere Leidensgenossen gibt und ob ich noch etwas mehr für ihn tun kann. Die Medikamente schlagen gut an, die Durchfälle die ihn zusätzlich so plagten haben nachgelassen. Er geht gerne spazieren, legt sich zum Päuschen kurz hin, bestimmt es selbst. Manchmal springt er vor Freude u. bellt schrill wenn Sam mit dem Ball spielt.Aber nur kurz, ansonsten erschnüffelt er ausgiebig mit Billy die Welt :) Er ist schnell müde u. das besorgt mich schon ...ich weis ja, ich soll es nehmen wie es ist, aber vielleicht gibt es ja doch noch etwas...

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: Mi 16. Jul 2014, 18:43
von Trini
Hallo Aivlis,

Erfahrungen beim Hund habe ich damit - GsD - nicht. Aber eventuell waere es sinnvoll, gerade da es vermutlich nicht angeboren ist, ihn mit Hilfe eines klassisch arbeitenden Homoepathen zu unterstuetzen. Es gibt dazu im Netz einige Berichte, die ganz vielversprechend klingen. Fuer mich waere es definitiv einen Versuch wert.

LG
Martina

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: Fr 18. Jul 2014, 11:44
von Aivlis
Hallo Trini, danke dir. In Sachen Honöopathie habe ich leider das Vertrauen verloren, dazu hatte ich früher auch selbst geraten, habe aber keine guten Errfahrungen soweit gemacht. Ausgenommen Zeel u. Traumeel, alles andere führte zu null guten Ergebnissen mit hohen Kosten. Ich verstehe aber jeden der es für sich ausprobiert, bei manchen Menschen u. Tieren soll es ja Erfolge geben. Es gibt bei dieser Erkrankung selbst bei Menschen keine wirklichen Spezialisten und nur wenige homöopathische Ärzte in dieser Fachrichtung, so sagte ein befreundeter Mediziner...Zumindest geht es ihm jetzt...soweit gut, ich hoffe es bleibt uns so noch eine Weile erhalten, dieses Glück :)

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: Fr 18. Jul 2014, 19:00
von Trini
Hallo Aivlis,

bei meinem Patenkind kam mit ca. 2 Jahren die Diagnose DI. Bis das herausgefunden wurde, sind etliche Monate ins Land gegangen. Er hat Glueck gehabt, dass er sich nicht durch die diversen Fluessigkeiten, die er in sich in dem Alter reingefegt hat, keine Speiseroehrenveraetzung zugezogen hat. Ab dem Zeitpunkt der Diagnose musste er jeden Tag spritzen bzw. gespritzt werden. :(

Zeel und Traumeel sind ja eher Kombipraeparate.

Deswegen auch mein Rat einen nach Hahnemann klassisch arbeitenden THP zu suchen. Unter elabi koenntest Du fuendig werden. Gerade aufgrund der vermuteten erworbenen DI wuerde ich drauf setzen, und u.U. auch auf Physiotherapie, wenn er es sich denn gefallen laesst.

Ich habe bei den THPs eher die Erfahrung gemacht, dass sie preisguenstig sind und sich sehr viel Zeit fuer die Anamnese nehmen. Und wenn sie nicht helfen koennen auch den Gang zum TA empfehlen. Da ist der Besuch bei TA deutlich teurer - nur fuer einmal drauf gucken.

LG
Martina

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: So 20. Jul 2014, 10:20
von Aivlis
Hallo Trini, das tut mir sehr Leid das dein Patenkind an dieser Erkrankung leidet, alles liebe und gute für ihn und seine Eltern

Aufgrund unserer nicht so guten Erfahrungen , Bobbys Alter und auch der schwere seiner Erkrankung entscheiden wir uns für unseren TA , dem wir vollends vertrauen. Eine Behandlung eines ADH-Mangels hängt von der Ursache ab und diese wissen wir ja nicht , es ist nur eine Vermutung. Ebenso kann eine o. mehrere schwerwiegende Erkrankungen dazu führen o. geführt haben. Es handelt sich um einen Border Collie, da gibt es aufgrund der Massenvermehrung leider zu viele Erkrankungen die viel Leid für die Hunde und ihre Menschen mit sich führen. Aber das ist ein anderes Thema...Wir müssen auch damit rechnen das z.B. ein Tumor o.a. zur Ursache führt, aber daran wollen wir zur Zeit nicht denken. Er muss bis zum Lebensende sein Medikament bekommen, es muss immer wieder seine Dichte in Abständen gemessen werden. Die Durchfälle verringern die Wirkung d. Tropfen, das weis ich nun, also muss ich vordergründig dieses behandeln. Herrausgefunden habe in nun Futtersorten die er gut verträgt, leider kein Frischfleisch, das bekommt ihm nicht. Unseren Hunde hatten wir immer zusätzlich durch d. Nahrung die jeweils auf sie abgestimmt war noch Verbesserung bei ihren Erkrankungen verschaffen können. Dies hatte ich auch bei Bobby erhofft, aber mehr ist wohl nicht drin. Im Moment geht es ihm soweit gut, nur die Hitze ist nicht so seins, aber ein Bordie liebt sowieso anderes Wetter ;) Darauf setzt ich ja auch, das die für ihn richtige Jahreszeit ihn nochmal einen 2. Frühling verschaft. :) Gestern waren wir mit den Hunden wieder fast den ganzen Tag im Bergischen, das hat auch ihm gut gefallen. Wir hatten viele Pausen, es war soweit schön kühl im Wald u. am Fluss u. er legt sich immer hin, wenn er der Meinung ist, er braucht jetzt sein Schläfchen :) Heute früh war es anfangs erträglich doch jetzt ist es sehr schwül hier im Rheinland, das macht ihm wieder sehr zu schaffen, vielleicht fahren wir doch wieder an die Wupper, da halten es die Hunde besser aus :)

Ich wünsche einen schönen Sonntag :)

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: So 20. Jul 2014, 18:33
von Sandra
Kommt Bobby vom Vermehrer oder vom Züchter?
Denn ich kenne ja auch einen Border Collie...

Ich hoffe für euch, dass er gut eingestellt wird und "gut" damit leben kann.

Re: Diabetis Insipidus

BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2014, 16:40
von Aivlis
Hallo Sandra, das wissen wir nicht, Bobby soll 10 J. als Hofhund gelebt haben bevor er 2 Wochen bei einem Trainer u. dann im TH landete...
Vielen Dank für deine lieben Worte :)