Todkranker Hund in Eugendorf bei Salzburg ausgesetzt: Tierschutzverein sucht Täter

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In Eugendorf bei Salzburg wurde Mitte Jänner ein schwer kranker Hund ausgesetzt. Aufgefallen war er den Angestellten einer Fressnapf-Filiale, die die Tierrettung „Assisi-Hof“ des Österreichischen Tierschutzvereins verständigten.

Der freundliche Vierbeiner ließ sich problemlos einfangen. Der Hund war gechippt, jedoch war die Chipnummer nicht registriert, so dass der Hund keinem Besitzer zugeordnet werden konnte.

Daher lag die Vermutung nahe, dass der Hund von seinen Besitzern ausgesetzt wurde, um den Tierarztkosten zu entgehen. Bei der routinemäßigen tierärztlichen Untersuchung stellte man fest, dass sich der Hund schon seit Längerem in einem sehr schlechten Gesundheitszustand befandt.

Sofort wurde mit einer Behandlung gegen die starken Entzündungen, unter anderem im Darm, Harnleiter und Speicheldrüse begonnen. Leider zeigten diese keine Wirkung, so dass sich das Tierschutzhaus schweren Herzens dafür entschied, den Hund von seinem Leid zu erlösen.

Einen leidenden, hilflosen Hund einfach seinem Schicksal zu überlassen ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich. Solche Leute sollten nie wieder einen Hund halten dürfen.

so der österreichische Tierschutzverein, der zur Ergreifung des Täters eine Prämie von 500 Euro aussetzt.

Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Berlagasse 36, 1210 Wien
Tel. +43 (0)1 897 33 46-0
zentrale@tierschutzverein.at

Foto: Österreichischer Tierschutzverein

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