Hundeanschaffung für Familie

Welcher treue Begleiter ist für mich der richtige?

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Hundeanschaffung für Familie

Beitragvon Monatana

Hallo,
da ich und meine Familie uns einen Hund anschaffen möchten, würden wir uns in der Sache gerne an euch wenden und hoffen das uns hier gut weitergeholfen wird. :) Da unser Kind noch im Kleinkindalter ist und wir bedenken haben bzgl. eines Hund mit Vorgeschichte aus dem Tierheim, würden wir uns für einen gezüchteten Hund entscheiden. Was meint ihr? Ist es für eine Familie mit Kleinkind tatsächlich besser einen gezüchteten Hund oder einen Hund aus einem Tierheim bei sich aufzunehmen? Und welche weiteren Fragen sollten wir uns im Vorfeld bei der Hundeanschaffung stellen? Ich hoffe ihr könnt uns da etwas weiterhelfen. Danke! :)
Monatana
Pipiwischer
 
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Re: Hundeanschaffung für Familie

Beitragvon Trini

Hallo Mona!

Ich persoenlich wuerde beim Kleinkind eher zum kindererfahrenen TH-Hund oder Nothund raten. Es gibt relativ oft "Scheidungshunde", die Kinder bereits kennen und voellig unschuldig in diese Situation kommen. Wenn Ihr bereits wisst, in welche Rasserichtung Ihr gehen wollt, wuerde ich auch mal die Hunde in Not-Seiten der entsprechenden Zuchtvereine durchforsten.

Mit einem Welpen bekommst Du ein weiteres "Baby" ins Haus, welches zwar schneller erwachsen wird, aber bis dahin relativ viel Zeit fuer die Erziehung erfordert. Und Welpen erkunden ihre Umwelt erst einmal vorrangig mit den Zaehnen. Und das Welpengebiss hat richtig fiese, spitze Zaehnchen.

Welpe ist Arbeit. Bis zur Stubenreinheit muss man zudem nachts mindestens 1 Mal raus. Tagsueber auch mal oefter. Ich muss gestehen, mir waere ein Welpe mit Kleinkind zu stressig. Aber das muss jeder selbst fuer sich einschaetzen.

LG
Martina
Trini
Futterautomat
 
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Re: Hundeanschaffung für Familie

Beitragvon Sophia

Liebe Monatana,

ich glaube nicht, dass es immer ein "besser" oder "schlechter" gibt. Sich einen Hund anzuschaffen ist immer eine emotionale Geschichte. Mach dir bei dem Gedanken an einen Welpen bewusst, dass da eine Menge Arbeit auf dich zukommt. Kein Hund ist von Natur aus kinderlieb oder -böse, sondern muss mit deiner Hilfe lernen entspannt mit Kindern umzugehen. Dazu muss er noch viele, viele andere Dinge lernen, und das braucht Zeit und Nerven. Hinterfrage dich, ob du diese Zeit hast.
Alternativ kannst du auf Hunde ausweichen, die ein neues Zuhause suchen, aber in Pflegestellen untergebracht sind. Diese Pflegestellen haben vielleicht selbst Kinder und können dir schon viel zu dem Wesen des Hundes sagen, so dass du dich nicht um die berühmte "Katze im Sack" sorgen musst.

Unabhängig davon, wie du dich entscheidest, finde ich es wichtig sich selbst zu fragen, wie das eigene Leben aussieht. Bist du gerne unterwegs an Orten, an die ein Hund mitkommen darf? Oder bist du eher ein Laubenpieper oder Sofasitzer, dessen Bewegungsmotivation sich in Grenzen hält? Es gibt für fast jeden Typ Mensch den passenden Typ Hund. Leider gehen die meisten Menschen nach der Optik ("der ist sooo süüüß!") und nicht danach, wofür der Hund über Jahrzehnte und Jahrhunderte selektiert wurde. Dann dauert es nicht lange, bis sich die Beziehung zu einem Problem entwickelt, unter dem beide leiden.
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Sophia
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