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Willkommen auf PH12 – Halloween Spezial

Planet Doghouse Horror Halloween

Sie stand mit einer dampfenden Tasse Kaffee am großen Fenster ihres Raumschiffes und schaute auf den Planeten hinab. Wie lange hatte sie auf diesen Augenblick schon gewartet. Sie war vor 8 Jahren zu dieser Mission aufgebrochen. 7 Jahre davon hatte sie sich im Kryoschlaf befunden. Nun aber stand sie hier und würde schon in zwei Stunden den Planeten betreten dürfen.

Ihre Wissenschaftler hatten, auf der Suche nach bewohnbaren Planeten festgestellt, dass diese hier, ihrem sehr ähnlich war. Daraufhin hatte man sie auf den Weg geschickt. Denn auch wenn die Sonden ihnen einiges an Daten übermitteln konnte, so musste sich leider direkt ein Bild vor Ort gemacht werden. Wenn ihre Spezies auf dem neuen Planeten leben könnte, so hätten sie endlich eine neue Heimat gefunden. Ihr eigener Planet stand kurz vor dem Kollaps. Lange würde er nicht mehr überleben.

Der Planet, PH12, wie er genannt wurde, sollte zwar von einer primitiven Spezies besiedelt sein, doch Sarah war sich sicher, dass dies kein Problem darstellen dürfte. die Aufnahmen der Sonde hatten ihnen Wesen auf vier Beinen gezeigt. Lange Ohren, große Nasen und ein komisches Gebilde am Hintern, welches hin und her schwang. Die Laute, die sie von sich gaben, hatten die Wissenschaftler auf Sarahs Welt durch alle erdenklichen Computer geschickt, doch keiner war in der Lage gewesen, diese Sprache zu übersetzen. Somit ging man davon aus, dass diese Wesen zu primitiv waren, um eine hochentwickelte Kommunikation zu führen.

Nervös führte Sarah den Chek up ihres Raumgleiters durch. Ihr Raumschiff würde weiter im Orbit gleiten und sie trennte nun nicht mehr viel von dem Boden dieses neuen Planeten. Sanft setzte sich der Raumgleiter in Bewegung und Sarah setzte Kurs auf die Stelle, wo ihre Sonde die letzten Bilder geschickt hatte. Geschickt manövrierte sie den Gleiter durch die Wolkendecke und schaute danach fasziniert auf den blauen Planeten hinab.

Sanft setzte der Gleiter auf der Erde ab und Sarah fuhr die Maschinen herunter. Sie zog sich den Schutzanzug und den Helm auf und ging zur Schleuse. Mit dem Gerät, welches ihr die Zusammensetzung der Atmosphäre zeigen sollte, verließ sie die Schleuse und ging langsam die Stufen auf den Planeten hinab. Die Anziehungskraft war vergleichbar mit ihrem Planeten. Somit mussten sich hier die Menschen nicht umstellen.

Die Anzeige auf ihrem Lesegerät zeigte grünes Licht. Sauerstoff zum Atmen war vorhanden, es gab keine Schadstoffe – wie das auf ihrem Planeten der Fall war – und auch sonst, waren alle Werte für sie als Mensch in Ordnung. Sarah war mutig und löste die Verrieglung an ihrem Helm. So sog die frische Luft in ihre Lungen. Wie lange war es her, dass sie so reine, saubere und klare Luft eingeatmet hatte?

Ein Geräusch riss sie aus ihrer Träumerei. Nicht weit entfernt standen einige der primitiven Lebensformen. Sie sahen allerdings ganz anders aus, als auf den Aufnahmen. Sie hatten schreckliche Fratzen und sahen zum Fürchten aus. Wie konnte die Sonde ihnen nur so ein falsches Bild übermittelt haben?

„Hallo. Ich kommen in Frieden.“ Aus Sarahs Stimme hörte man die Angst heraus.

Das Gebilde am Hintern rotierte hin und her. Bei einigen der Wesen hing die Zunge aus dem verzogenen Mund. Es sah grotesk au. Aber keiner von ihnen antwortete ihr.

„Könnt ihr mich verstehen?“

Immer noch keine Antwort. Dafür gaben nun einige ein komisches Husten, Krächzen, oder wie man dazu sagen sollte von sich. Sarahs Herz schlug ihr bis zum Hals. Oh nein, ihr letztes Stündlein hatte sicher geschlagen.

„Ich tue euch wirklich nichts. Wir suchen nur einen neuen Planeten für uns. Wir brauchen Hilfe.“ Ihre Stimme nahm verzweifelten Klang an.

Daraufhin setzten sich die Wesen in Bewegung und kamen jetzt mit einem Heulgesang auf sie zu. Schritt für Schritt wich Sarah nach hinten. Du meine Güte, nun würden sie ihr den Garaus machen. Sie stieß gegen ihren Gleiter. Sarah schloss die Augen und wartete auf das Unausweichliche. Immer noch hörte sie das Singsang.

„Wirklich, ich will euch nichts tun. Bitte lasst mich dann auch am Leben.“

Sarah spürte etwas auf ihren Schultern und riss die Augen auf. Direkt vor ihrem Gesicht erschien eine von diesen Fratzen. Bevor sie aber Luft holen konnte, um einen Schrei auszustoßen, wurde ihr schon der Hals zugedrückt. Nur noch ein Gurgeln kam heraus. Sarah versuchte sich zu wehren, aber dieses Wesen war einfach zur stark. Kurz bevor ihr schwarz vor Augen wurde, sah sie die spitzen Zähne, die sich ihr näherten…….

Sarah wachte keuchend auf. Verflucht, was war das für ein beschissener Traum gewesen? Neben ihr auf dem Monitor lief eine Übertragung von PH12. Eine Fratze grinste sie breit an……..

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