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Check meinen Chip Aktionswoche

Check meinen Chip

In der Aktionswoche Check meinen Chip können Hunde- oder Katzenbesitzer vom 11. bis 15. September eine Tierarztpraxis oder teilnehmende Tierheime in Deutschland aufsuchen, um die Funktionsfähigkeit des Mikrochips bei seinem Tier checken und gleichzeitig überprüfen zu lassen, ob die registrierten Kontaktdaten noch aktuell sind. Ist das Tier noch nicht mit einem Chip gekennzeichnet, besteht die Gelegenheit, das nachzuholen und die Daten von Tier und Besitzer vor Ort registrieren zu lassen. Durchgeführt wird „Check meinen Chip“ vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte in Kooperation mit dem Deutschen Haustierregister Tasso.

Viel zu wenige Tiere gekennzeichnet

Grund für die Aktion Check meinen Chip ist, dass immer noch viel zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger gechippte Tiere registriert werden. Diese einfachen Maßnahmen würden aber sicherstellen, dass ein entlaufenes Tier schnell wieder an seinen Besitzer zurück vermittelt werden kann. Häufig stimmen aber auch bei einem gechippten und registrierten Tier die Daten nicht mehr, sodass eine Rückführung ebenfalls nicht möglich ist und auch das gekennzeichnete Tier bestenfalls im Tierheim landet.

Check meinen Chip soll mithelfen, Tierheime zu entlasten und die Register von unnötigem Datenmüll zu befreien. Überdies verschafft sie Tierhaltern die Sicherheit, beim Grenzübertritt oder bei einer Kontrolle des Ordnungsamtes einen tatsächlich funktionierenden Chip im Tier zu wissen. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben. Künftig soll die Aktion Check meinen Chip immer in der zweiten Septemberwoche statt finden.

Tierheim Feucht ruft Tierhalter zur Überprüfung der verknüpften Daten ihres Haustieres auf

Im Rahmen der Aktionswoche ruft auch das Tierheim Feucht Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Das Tierheim ist für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nimmt das Tierheim Feucht rund 800 neue Tiere auf, rund ein Viertel davon sind Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für Tierschützer. Herbert Sauerer, Vorsitzender des Tierheim Feucht – Tierhilfe Nürnberg e.V., erklärt dazu:

Nur wenn die Daten zu Tier und Halter im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Fundtier, das im Tierheim landet, auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden.

Er empfiehlt daher allen Tierhaltern, die Daten stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich zum Ändern oder zur Überprüfung an das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes zu wenden. Ist das Tier noch gar nicht registriert, können Tierbesitzer dies dort ebenfalls kostenfrei nachholen. Wer den Chip seines Haustieres im Tierheim Feucht überprüfen lassen möchte, kann mit seinem Tier zu den Öffnungszeiten ins Tierheim kommen. Die Mitarbeiter lesen die Chipnummer aus und prüfen beim Register, ob das Tier registriert ist und ob die Daten stimmen.

Kennzeichnung des Tieres wird vom Tierarzt vorgenommen

Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann vom Tierarzt, vom Tierheim oder vom Tierhalter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird.

Hinweis über die Kosten: Laut unsere Nachfrage beim Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. ist gemäß deutscher Gesetzgebung jede tierärztliche Leistung gebührenpflichtig und darf nicht verschenkt werden. Die Gebühr für das Ablesen eines Transponders beträgt 3,82 € inklusive MwSt. Der weit überwiegende Teil unserer Mitglieder hat signalisiert, dass dieser Betrag einem jeweils individuellen Tierschutz-Projekt gespendet werden wird. Jeder Hunde- oder Katzenhalter, der an der Aktion teilnimmt, darf selbstverständlich ebenfalls etwas spenden. Wünscht der Besitzer außerdem eine Beratung oder eine Untersuchung, sind diese gesondert vom Tierarzt zu berechnen.

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