Verteidigung im Notfall: Wenn der eigene Hund angegriffen wird

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Viele Hundehalter waren sicher schon in dieser Situation: Man geht mit dem eigenen Hund spazieren und plötzlich taucht ein fremder Hund auf und stürzt sich auf den eigenen Vierbeiner. Wie reagiert man nun in so einer Situation?

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„Angriff ist die beste Verteidigung“

Wenn man den anderen Hund vorher sieht, kann der andere Hund noch eventuell mit lauten Rufen (mit fester und drohender Stimme!) und oder durch Entgegenwerfen möglichst scheppender Gegenstände davon abhalten, sich auf den eigenen Hund zu stürzen. Hilft dies nicht, oder hat man den Hund vorher nicht gesehen, sollte immer dem eigenen Hund die Möglichkeit zur Flucht geboten werden. Ist er angeleint, sofort die Leine fallen lassen.

Schaukampf oder wirklicher Ernstkampf?

Als Hundehalter ist es erstmal ganz schlimm mit anzusehen, wenn beide Hunde miteinander kämpfen. Trotzdem sollte man auf alle Fälle immer einen kühlen Kopf bewahren, um die Situation einschätzen zu können. Tragen zwei Hunde einen sogenannten Schaukampf aus, ist dieser laut und mit viel Getöse.

Dabei hilft es, wenn beide Hundehalter sich in die entgegengesetzte Richtung entfernen und in einigem Abstand nach dem eigenen Hund rufen oder pfeifen. Gerade wenn die „Rückendeckung“ von Herrchen oder Frauchen nicht mehr das ist, hört so ein Kampf schnell auf.

Aggressive Hunde
Wenn der eigene Hund angefriffen wird: Hund droht dem anderen

Ist es ein Ernstkampf, herrscht Totenstille. Die kämpfenden Hunde verbrauchen ihre Kraft nicht für Knurren oder Bellen, sondern für das Wesentliche: Den anderen schwer zu verletzen, oder sogar zu töten.

In dieser Situation sollte man selber Ruhe bewahren. Wenn ich hysterisch werde, kann ich durch Fehler die Situation noch schlimmer machen, oder mich sogar in Gefahr oder in Lebensgefahr bringen. Das oberste Gebote in so einer Situation:

Ruhe bewahren, überlegt handeln und sich nie selber in Gefahr bringen!

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten zwei Hunde zu trennen, die nicht jeder und nicht immer angewandt werden können. Auf jeden Fall ist es von Vorteil, wenn man sich solche Situation schon selber immer wieder vor Augen geführt hat und die unterschiedlichsten Szenarien gedanklich durchgegangen ist.

Denn unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. So kann in den entsprechenden Situationen auf diese Vorstellungen zurück gegriffen automatisch gehandelt werden.

Welche Möglichkeiten zur Verteidigung gibt es?

Treten oder Schlagen

Einen kleinen Hund kann man mit Treten oder Schlagen eventuell in die Flucht schlagen, wenn gezielt attackiert werden kann. Schwieriger wird es da bei einem großen Hund. Dieser könnte sich sogar angestachelt fühlen und greift den eigenen Hund noch intensiver an. Außerdem muss man immer bedenken, dass bei einem Kampf die Schmerzgrenze durch Ausschüttung eines Hormoncocktails wesentlich höher liegt und somit Schläge und Tritte gar nicht wahrgenommen werden. Es kann aber auch passieren, dass der Hund sich einem selber zuwendet und angreift. Da auch meistens die Hunde in Bewegung sind, können gezielte Schläge, wie zum Beispiel ein Schlag auf die Nase des beißenden Hundes, oft nicht wirklich durchgeführt werden.

Pefferspray

Wird das Pfefferspray gezielt gegen den angreifenden Hund eingesetzt, kann es helfen. Man muss aber hier immer bedenken, dass man bei entgegenkommendem Wind selber eine Ladung abbekommen könnte. Des Weiteren könnte der andere Hund sich dadurch noch angestachelt fühlen und wortwörtlich blindlings um sich beißen. Man kann aber genauso gut seinen eigenen Hund außer Gefecht setzen, wenn dieser die Ladung abbekommt. Vom Einsatz eines Pfeffersprays ist eher abzuraten, da man nicht vorhersagen kann, wie der andere Hund drauf reagiert und sich die Situation entwickeln könnte.

Messer

Ein Messer zur Hundeabwehr ist absolut tabu! Die Gefahr sich selber, den eigenen Hund, oder sogar den anderen Hundehalter damit zu verletzen ist viel zu groß und kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Elektroschocker

Es gibt zugelassene Elektroschocker, die man in so einem Fall einsetzen darf. Diese Variante ist am ungefährlichsten für einen selber, aber auch für den angreifenden Hund. Und auch wenn man seinen eigenen Hund erwischt, wird dieser nicht ernsthaft verletzt. Man sollte sich allerdings vorher schon mit der Handhabung eines Elektroschockers vertraut machen. In einer Ernstsituation hat man diese Zeit nicht mehr.

Aushebeln

Haben sich zwei Hunde ineinander verbissen, gibt es auch die Möglichkeit die beiden auseinander zu hebeln. Allerdings bedarf es dafür zwei Personen (am besten natürlich den anderen Hundeführer). Dafür muss jeder Hund an den Hinterläufen genommen werden (auch wirklich gut zufassen und festhalten, die Hunde können enorme Kräfte entwickeln!) und zeitgleich beide Hunde kräftig ineinander gestoßen werden und sofort danach rausgehoben, beziehungsweise zurückgezogen werden. Dies erfordert aber, dass beide Hundehalter überlegt und gleichzeitig agieren. Hunde niemals einfach auseinanderziehen, da dadurch schwerste Verletzungen entstehen können.

Luftzufuhr unterbrechen

Zwei Hunde
Hund geht auf anderen Hund drauf

Die sicherste Möglichkeit ist es, dem Hund, der sich verbissen hat, durch Zudrehen des Halsbandes die Luft abzudrehen. Dafür muss natürlich an das Halsband herankommen werden. Hat der Hund kein Halsband, oder nur ein Geschirr an, so kann man auch die Leine nehmen. Bekommt ein Hund keine Luft mehr, lässt dieser im Normalfall los.

Aber Vorsicht! Danach unbedingt festhalten, falls der andere Hund sich gegen einen wenden sollte. Notfalls muss man die Luftzufuhr solange unterbrechen, bis der Angreifer bewusstlos ist

Fazit: Wenn der eigene Hund angegriffen wird

Egal für welche Methode sich entschieden wird: Wichtig ist natürlich, dass diese Hilfsmittel (sollte man sie benutzen wollen), auch dabei und griffbereit sind und der Hundehalter sicher im Umgang damit ist. Des Weiteren ist es für einen selber hilfreich, wenn die Abwehr/Notwehr mündlich laut ankündigt wird. Egal ob der andere Hundehalter dabei ist oder nicht. So macht man sich selber bewusst, dass man jetzt handeln wird und auch muss. Ist man unsicher und/oder zögernd, sollte dem Kampf lieber freien Lauf gelassen werden, um somit nicht selber schwerwiegende Verletzungen davon zu tragen.

Autorin: Melanie Weber-Tilse

Warst du mit deinem Hund schon einmal in so einer Situation? Wie hast du reagiert?

141 Kommentare

  1. Also wenn ein unangeleinter auf meinen Mops zustürmt nehme ich meinen Mops hinter mich, strecke die Hand aus und rufe sehr laut und bestimmend „NEIN!“. Im Normalfall bleibt der andere Hund dann vor dir stehen und geht nicht weiter.

    Sollte er doch weiter gehen gibt es Tritte bis er sich wieder entfernt.

    • Das funktioniert nicht, wenn der andere Hund zu schnell für dich ist. Außerdem kennen manche Hunde gar kein Kommando und Deine Kommandos. Bsp. ein Boxer.. der flitzte einfach um mich herum.. ich schaffte es fünf Minuten lang, ihn vor mich zu halten.. mein Hund ohne Leine hinter mir.. keine Chance.. wenn kein Besitzer mithilft und nur geschockt daneben steht.. So einfach ist es meist nur, wenn es kein ernster Kampf/ Angriff ist. Ich habe dann dem anderen Besitzer geraten, dass wir den sich (seiner ) an meinen (Shiba) an der Kehle festgebissenen Hund (Rottweiler) – Kehlenbuiss! aushebeln. D.h. beide Hunde an den Flanken (ich habe sicherheitshalber vorne gehalten) fest halten und ineinander nach vorne fest drücken, dann bekommt der kurz keine Luft oder muss loslassen – sofort beide getrennt. Der andere Hundehalter hatte auch einen Schock – und meiner war ziemlich verletzt, der andere hatte nix.. gut, dass der mithalf.., ich bin sehr dankbar! Der TA meinte, dass er nicht genau getroffen hatte beim Kehlenbiss. Ist ganz selten, dass sowas passiert, aber es ist manchmal angebracht mit ganz entsprechender Energie zu agieren – gerade wenn das andere Tier schon auf 180 ist und kein Besitzer „agiert“.

  2. Bin auch Hundehalter und meine Mischlingsdame ist auch Ängstlich und immer defensiv wenn nicht Angeleinte Hunde auf sie knurrent und bellend auf sie Zustürmen ! Oft sind diese Hunde echt nie wirklich bösartig(bissig) aber die Ignoranz und DUMMHEIT deren Besitzer ist Buchstäblich das aller aller letzte zu glauben das an anderer Hund der Angeleint ist und keine Möglichkeit hat wirklich aufzuweichen sich dann nicht wehren wird. Und hier setzt ich mal meine Frage an: Wie ist das Rechtlich dann ? Eigentlich ist doch dann der nicht Angeleinte dann selbst schuld oder sehe ich das was falsch ?

  3. Hallo, wir haben (hatten) in der Nachbarschaft einen Wiederbetätigenden Nazi, der hatte einen Rotweilermischling, mit Dobermann, ca. 4 Jahre alt, weiblich, nicht kastriert hüfthoch und hat sich regelmäßig an meine kleine Mischlingshündin rangepirscht sie ist nicht viel größer als eine Katze, meine forderte Kira mit einem größeren Mischlingshund zum Spielen auf, Kira (der Rotweilermischling) war Nie angeleint obwohl mir andere Hundebesitzer erzählt haben dass es schon Probleme gab, auch so ein Profilieren, da fängt das Mistvieh an meinen Hund zu hetzen, still und leise, der dritte Hund hat sogar versucht zu beschwichtigen, meine ist zum Glück so schnell und sportlich und wird nicht so schnell müde, die rennt mit Bordercollies um die Wette, ich hab meine zu mir gerufen und ich hob sie auf, als mich das Miststück anvisierte hab ich mich sofort zur Seite gedreht, der Hund soll einen so nicht mehr wahrnehmen, hat geklappt, ich hob sie mit ausgestreckten Armen hoch, Kira sass hinter mir und der Besitzer maulte und gestikulierte, Kira gehorchte ihm nicht (o Wunder) ich hatte Todesangst! Das ganze Feld fühlte sich nach Mordlust an! Man spürt diese Absicht! Habs gemeldet, hat keinen interessiert, die nächsten beiden Male schlich sich Kira lautlos von hinten an, ich erkannte an der Körperhaltung meines Hundes dass was nicht stimmte plötzlich steht das Vieh wieder hinter mir, wieder ohne Leine er wieder schreiend und fuchtelnd. Dann hatte Kiras Besitzer einen Rausch, Türe nicht zu Hund weg, alter Mann gebissen, sein kleiner Hund tot, Polizei holt Hund, nie wieder gesehen. Ich kann übrigens keinem empfehlen in einen richtigen Hundekampf einzugreifen, da hat man als Mensch nichts verloren wenn der Hund größer als ein Fuchs ist, ich habe auch immer gesagt ich beschützen meinen Hund aber Fakt ist dass man zumindest als Frau nicht viel ausrichten kann, und der gefährlichste Hund den ich je getroffen habe war ein gestörter Yorkshire Terrier halb so groß wie meine der hatte sich direkt und ohne Vorwarnung in ihre Kehle verbissen ich konnte ihn wegschieben, 3 Leute dabei, keine Reaktion weder den kleinen Pisser zurechtgewiesen noch eine Entschuldigung noch irgendwas, nicht schön sowas ich hoffe das die Menschen lernen verantwortungsvoll mit ihrem Hund umzugehen der Rest muss wohl per Gesetz geregelt werden LG

    • Wir hatten gerade erst den Fall. Ich bin mit meinen beiden runter zur Wiese und plötzlich hörte ich einen panische fast schon hysterisch “ Kessy nein“ aber da war es schon zu spät. Kessy eine Bolonka-Zwetna – Hündin kam direkt auf meinen Sammy, einen Labrador – Akita – Mix der an der Leine war zugestürzt. Sammy knurrte noch Kessy reagierte nicht und ich versuchte noch Sammy zu mir zu ziehen um ihm am Halsband fest zu halten….. Sammy biss zu….. Fazit Sammy muss jetzt einen Mauli tragen, was ihm nicht weiter stört, da wir öfter mal ein Maulkorbtraining machen. Ich finde es nur ungerecht von der Entscheidung her, dass der grosse angegriffene Hund „bestraft“ wird und der kleine Angreifer nicht.
      Mich würde da die rechtliche Seite auch mal interessieren.
      M. Wojahn

      • Das versteh ich gar nicht. Hattest du einen Anwalt? Vielleicht im Nachhinein zum Anwalt gehen, denn..

        Wenn z.B. ein Hund kurz angeleint ist und ein Mensch geht trotzdem hin (streicheln wollen o.ä.) und man selbst ist bsp. in der Bäckerei.. ist der Mensch schuld. Da gab es so ein Urteil.

        Es gibt spezialisierte Fachleute für Tierbesitzer sicherlich..

        Auf jeden Fall finde ich das nicht gerecht.

  4. @ Bianca das schau ich mir an wie du einen aggressiven Rottweiler entgegentretest der Schaum vor dem Mund hat und dir bis an die Hüfte reicht, wenn du lebensmüde bist bitte aber verlang das nicht von anderen Hundehaltern und verurteile sie gar dafür, schön für dich wenn du dominant bist aber bilde dir nichts darauf ein du bist nicht besser als alle anderen 1. Und 2. Gibt es mehrere Lösungen für das selbe Problem, jeder Hundehalter muss selber rausfinden welche Methode für ihn am besten wirkt und mit welcher er am besten umgehen kann, und Dominanz löst auch nicht alle Probleme so wie du es darstellt…

  5. Achja ich möchte gerne noch etwas ansprechen, meine Mischlingshündin 5kg, ist auch ein kleiner Kläffer und kann sehr aufdringlich sein, ich habe sie erst mit 12 Monaten bekommen (3. Besitzer…) mein erster Hund, sie wurde sehr schlecht erzogen, auch ihre Eltern schon, ich bekam sie abgemagert mit entzündeten Augen und magenpropleme (sie übergab sich regelmäßig) und die vorbesitzerin wusste nach 1/2 Jahr hundehaltung nicht einmal dass das läufigkeit heisst wenn die Hündin blutet… ich musste sehr viel trainieren um die meisten wirklich schlimmen Macken auszubügeln, jedenfalls ist sie eine Mischung aus sehr dominant und unsicher. Ich habe gelesen dass dominate Hunde eher souverän und stabil sind und ängstliche Hunde immer aufgeregt, stimmt das? Ich dachte immer mein Hund ist beides, zu großen fremden Hunden rennt sie hin bellend, wenn sie zu aufdringlich sind (sie fordert sie ja auf mit ihrem Verhalten) bleckt sie und deutet schnappen an, dann schnüffeln alle mal und dann funktionierts meistens, daß braucht dann oft ein paar Begegnungen bis sie sich anfreunden kann, gebissen hat sie einmal einen 35 kg Spitz, das war aber meine Schuld, ich zu unerfahren (hatte sie erst 2 Wochen) hatte Ripperl dabei, da wusste ich auch dass sie sehr ressourcendominant ist, sie markiert auch immer im freien, sie ist echt ein Herz von einem Hund aber bei anderen Hunden ist sie sehr streng und erwartet einen gewissen Respekt (den sie nicht einhält) aber wenn ein Hund nein sagt deutlich dann respektiert sie das sofort, sie ist nicht so asozial wie man vll. Denken mag wenn man das liest, sie hat halt ihren Eigensinn, sie liebt es Leute einzuschüchtern wenn sie schlecht gelaunt ist (hat leider fast immer Erfolg, sie kommt schon so selbstbewusst daher, nicht aggressiv aber man bemerkt sie sie nimmt deutlich Raum ein in ihrer sicheren Haltung) ich muss manchmal echt innerlich grinsen, da kommen 2 fast 2m grosse Männer daher und machen ihr den Weg frei, sie bellt dann so ein kleines triumphierendes kurzes Geräusch und sie denkt sie ist ein wolfshund! Es wirkt nicht aggressiv man merkt dass sie stolz ist und stolziert herum fast grinsend, sie testet auch Grenzen aus und geht dann schon mal gern zu weit im Sinne von Sie ist zu frech, aber richtig aggressiv weiss ich sie noch nie, übrigens haben meiner Meinung nach die Hundehalter, mich eingeschlossen mehr Probleme mit diesem Verhalten als die Hunde, die machen sich das wirklich selber aus, aber ganz richtig finde ich es nicht und ich möchte es auch nicht schönreden, natürlich ist sie auch schon von Weibchen zurechtgewiesen worden, aber viel zu selten für meinen Geschmack, sie ist wenn sie ausgepowert ist richtig angenehm und da kommt sie auch nie auf blöde gedanken, ich kann nur nicht jeden tag 5 stunden mit ihr spielen und sie stundenlang rumrennen lassen LG

  6. Hallo zusammen,

    unsere Hündin hatte Vorgestern einen Beißunfall.

    Mein Freund ging mit ihr spazieren. Unsere Hündin war ohne Leine unterwegs. Es handelt sich bei der Spazierstrecke und eine beliebte Strecke für Hundebesitzer. Man trifft viele Hunde sowohl mit, als auch ohne Leine. Generell herrscht in Deutschland ja eine Leinenpflicht sobald ich weiß und selbstverständlich ist uns bewusst, dass wir etwas „falsch“ machen, wenn wir unseren Hund von der Leine lassen. Viele Hundebesitzer werden es aber hoffentlich auch verstehen: es ist wirklich schwer geeignete Plätze zu finden, wo der eigene Hund auch wirklich legal mal ordentlich laufen darf und in letzter Zeit haben wir uns häufiger mal „getraut“ unsere junge Hündin ein bisschen frei laufen zu lassen. Sie ist (meistens) problemlos abrufbar und absolut friedlich zu Mensch und Tier – nie gab es bisher Probleme. Wenn wir jemanden mit angeleintem Hund kommen sahen, kam auch unsere Hündin direkt zu uns an die Leine und weiter ging es. Nun ist es Vorgestern leider anders gekommen. Es war eine unglückliche Ecke / schlecht einsehbar und unsere Hündin sollte an der Ecke warten, was sie zunächst auch tat. Als mein Freund sich allerdings der Ecke nährte, rannte sie los, auf einen angeleinten Hund, um ihn freudig zu begrüßen und zu beschnuppern. Dieser Hund (stellte sich später raus) war erst seit einem Tag in seiner Pfelgestelle und hätte am Morgen ein Maulkorbtraining haben sollen, welches allerdings abgesagt wurde. Der Hund war zu dem Blind. Er verbiss sich augenblicklich im Hals unserer Hündin und lies bis zu 5 Minuten nicht los. Unsere Hündin schrie panisch und biss um sich, an den anderen Hund kam sie allerdings kaum heran. Mein Freund und die Halterin des anderen Hundes waren leider beide panisch und griffen beide jeweils zwischen die Hunde. Dabei wurde die Frau von unserer Hündin getroffen und blutete stark. Am Ende konnten sie die Hunde voneinander lösen. Unsere Hündin hat nun eine eitrige Wunde, die behandelt wird. Die Frau wurde anschließend mit dem Krankenwagen abgeholt. Die Polizei hat alles aufgenommen und auch vermerkt, dass unsere Hündin auch danach friedlich war und sich lediglich gewehrt hat. Wir haben uns bereits per Nachricht bei der Frau gemeldet und gefragt wie es ihr und dem Hund ginge, leider ohne Rückmeldung. Was denkt ihr? Was kann nun nachkommen? Wir haben unsere Tierhaftpflicht vorsichtshalber informiert und im Vertrag zum Glück auch stehen, dass sie auch zahlen, wenn der Hund nicht an der Leine war. Unsere Hündin hat nun mal die Frau verletzt, aber auch nur, weil diese hineingefasst hat – haben wir etwas zu befürchten? Der Hund der Frau hätte einen Maulkorb tragen müssen und hat unsere Hündin verletzt. Sollten wir unsere Tierarztkosten bei der Gegenseite angeben? Vielen lieben Dank. Man lernt ja immer dazu…

  7. Das typische Hundehalter Problem, hier sichtbar..die Schuld liegt immer bei den anderen. Jawoll es gibt hunde die besser angeleint bleiben und genauso gibt es hunde die sozial ohne Leine, verbal zu führen sind. Angeschnauzt zu werden weil man seinen Hund ohne Leine oder mit Leine führt, habe ixh selbst schon erlebt. Man kann es keinem recht machen. Drei Hunde haben sich schon in unseren kastrierten Rüden festgebissen als er angeleint war, leider war ein ableinen nicht mehr möglich. Der Hund ist die Ruhe selbst …alle drei Hunde kamen leise und spontan auf unseren Hund zu oder sind uns gefolgt und haben sich direkt in den Nacken verbissen. Davon waren zwei Hündinnen und ein Rüde. Sowohl Halter und Halterin haben wenig Engagement gezeigt ihren Hund zu kontrollieren. Obwohl sich unser Hund direkt unterwürfig zeigte haben die anderen Hunde nicht von ihm abgelassen. Hunde die sich so verhalten ohne jeglicher Vorwarnung andere Hunde anzugreifen und zu verletzen gehören angeleint inkl. Maulkorb und da spielt es keine Rolle ob von einem Mann oder eine Frau geführt. Wenn Hunde sich mal beweisen wollen oder gern tun sind von einem Artgenossen und es dann mit Gebell und schnappen anzeigen, ist das absolut normal, nur der Mensch macht da eine riesen Nummer draus..als Halter sollte man ins solchen Situationen am besten weiter gehen und sein Hund wird schon folgen. In den meisten Fällen sind Hunde die frei rumlaufen auch gut abrufbar. Ein ängstlicher Hund kann seine Angst auch nur dann ablegen, wenn er die Chance bekommt auch mal gute Erfahrungen zu machen. Und das gleiche betrifft auch den Menschen. Rücksichtnahme ist gut, aber die Angestellten der anderen sollte niemals das Leben der enderen einschränken.

  8. Hallo, unser Hund wurde schon zweimal angegriffen und der Besitzer hat nicht unternommen. Er hat mich ausgeschimpft, ich dürfte nicht auf „seinen Weg“ laufen. Ich finde diese eingebildeten Menschen voll bescheuert.

  9. Ich habe eine Frage!
    Die Situation:
    Ich war mit meinem Hund (Cocker-Springer Spaniel) spazieren und uns kam ein Alt Deutscher Schäferhund angeleint entgegen. Ich habe meinen Hund neben mir in sitz gebracht, da ich mit ihm im Moment übe nicht zu bellen wenn andere Hunde da sind. Ich war auf ihn konzentriert da er grade etwas brummte. Als ich mich umdrehte sah ich wie der andere Hund zu uns kam. Mein Hund fing sofort an zu bellen. Ich bin dann mit meinem Hund zurück gewichen und hab etwas lauter immer wieder hey gerufen, da ich mich selbst erschrocken habe. Der andere Hund ist aber immer wieder hinteruns her und fing an zu bellen und zu schnappen nach meinem. Der der Besitzer hat nur gerufen später hat er es geschaft seinen Hund weg zu holen. Ich bin dann einfach gegangen und habe etwas entfernt mich und meinen Hund beruhigt.
    Ich denke ich habe falsch reagiert in der Situation aber ich frag mich jetzt wie ich reagieren sollte in der Situation?
    Freu mich über Antworten die mir weiter helfen würden! ;)

  10. Hey ich hatte auch schonmal eine ähnliche Situation. War mit meinem Husky-Schäferhund Mix (angeleint) spazieren. Plötzlich kam aus einem Grundstück mit Zaun!! Ein altdeutscher Schäferhund. Erst sprang er noch am Zaun, wild kläffend und bellend herum, doch dann knallte er einfach unten durch den Zaun und fing an meinen Hund anzugreifen.

    Ich war erstmal total überfordert und wusste nicht so recht, was ich tun sollte, da ich ja noch nie in so einer Situation war. Mein Hund ist zwar groß aber trotz allem ein Schisser, drehte sich zu mir und hoffte auf Unterstützung und wollte am liebsten in meine Arme springen. Hab die Keine auch nicht los gelassen und bin einfach rückwärts immer weiter von dem selbsternannten Grundstück des anderen Hundes weg. Gott sei dank hat durch die Lautstärke der Hunde, der Besitzer Wind bekommen und hat gerufen. Der Schäferhund bellt uns weiter aus, ging dann aber langsam zurück. Etwas weiter weg hab ich mich dann erstmal gesammelt und meinen Hund nach Verletzungen abgesucht. Außer ner schramme über dem Auge war Gott sei dank nix.

    Mein Freund ging daraufhin zu dem Besitzer um mit ihm zu reden. Der versicherte ihm. Sein Hund sei nie so, er wüsste nicht warum er so reagiert hat. …Tja von anderen Hundebesitzern die da Langläufer hab ich später anderes gehört. Jetzt sind zwei neue starke Zäune da…aber sollen auch nicht viel helfen. Ich meide den Weg jetzt und gehe wo anders entlang.

    Aber aufgrund dieses zusammentreffens denke ich, habe ich meinen Hund verzogen. Mein Hund wollte meine Unterstützung und hat sie nicht bekommen weil ich überfordert war… Jetzt arbeite ich hart daran Hundebehegnungen mit anderen unkastrierten Rüden zu meistern. Meiner baut sich jetzt schon von weitem auf und droht… ist ein heiden Kampf mit 30 kg. Ich muss anmerken, dass ich meinen Hund eh nicht ablehnen kann, da er Wild bejagt und ich mich an die anleinpflicht halte. Und solange er das nicht 100 prozentig macht, bleibt er eben an der schleppleine.

    Und eh jemand sagt, der Jagdtrieb ist ne Erziehungssache… Ja ich arbeite daran, aber wie gesagt die 100 Prozent! und ich glaube ehrlich gesagt, dass er die nie erreicht. Aber mir geht es erstmal nur darum, dass er eh nur angeleint an andere Hunde kommt. Und andere Hundehalter sollten dass einfach verstehen lernen, dass nicht jeder Hund gleich ist.

  11. Vor einer Woche wurde mein kleiner Hund von einem Schäferhund fast tot gebissen worden. Es ist noch nicht klar ob er überlebt . Der Schäferhund läuft immer noch ohne Leine in der Nachbarschaft herum . Dass der keine Hündinnen ab kann wurde uns nicht gesagt. Ein Vorderbein scheint total kaputt zu sein. Ich bin sehr wütend weil ich nichts ausrichten konnte und der Schäferhund 4 mal zugebissen hat. Ich bin so entsetzt über den Vorlauf und
    Möchte am liebsten den Halter des Schäferhundes anzeigen. Aber uns wurde gesagt ,dass es nichts ändern würde weil ein Hund nur eine Sache ist. Daher auch nur eine Sachbeschädigung. Es wird Zeit, dass sich das gesetzt ändert.

    • es hat sich schon etwas geändert – lohnt sich – eine Anzeige! Ihr würdet Euch ewig ärgern, wenn ihr nicht den anderen anzeigt und der andere würde keine Lehre daraus ziehen.

      Ich könnte jetzt eine Geschichte über meinen Hund erzählen. Aber hier habe ich eine kurze über eins meiner beiden Pferde. Eins hatte ich unwissentlich krank gekauft. Es war eine arglistige Täuschung, da der Züchter in einer Klinik das Tier gegen einen Tumor (wurde weggelaisert) behandeln ließ und in der anderen (nahe seines Zuchthofs) die Vorkaufsuntersuchung gemacht hat. Gut Füchtel. Floriscount war der Vater meiner Stute. Ich war so doof und hatte es erst später gemerkt und mich dann auf das Gesundpflegen konzentriert. Der Züchter reagierte nie auf Emails, Post, etc. bezüglich der Sachlage. Ich hätte zu einem Rechtsanwalt gehen sollen und zumindest etwas machen sollen und ärgere mich immer noch sehr, dass ich das nicht gemacht habe. Zumindest hätte ich Recht bekommen. Die habe dort aber nichts gelernt in der Zuchtstädte. Ich habe mir vorgenommen, immer erst mal anzuzeigen, wenn etwas gravierendes geschieht. Die Anzeige kann man immernoch zurückziehen, wenn sich jemand entschuldigt! Aber wenn der Hund stirbt und er hat ja schon Ungewissheit darüber, würde ich mich sehr zur wehr setzen! Nur als Tip und ich wünsche Euch alles Liebe und hoffentlich habt Ihr bald wieder Euren Schützling zu Hause. Tanja und Takeo (Shiba Inu)

    • vor Gericht kann aber dem anderen Hund eine Allgemeingefählichkeit zugesprochen werden, heist maulkorb und Leinenpflicht für Überall auser daheim.

    • Das stimmt doch gar nicht mehr! Geh und zeige den Besitzer an. Dann wird mindestens ein Maulkorb verordnet und vielleicht, wenn der schonmal deshalb angezeigt wurde, wird ggf. das Tier eingezogen. Jedenfalls hilft in diesem Fall auch anderen Hunden eine Anzeige. Ich hoffe, deinem Hund geht es inzwischen besser. Kopf hoch.

    • doch eine Anzeige kann helfen häufen sich die Vorfälle hier in der Schweiz
      3-4Mal kann das Tier im schlimmsten Fall behördlich eingeschläfert werden.

  12. Habe in den letzten 2 Jahren 2 kl. Bolonka- Rüden durch Hundeangriffe verloren ! Der letzte Angriff liegt jetzt 1 Woche zurück , die Bilder kann man kaum ertragen . Es waren 2 Hunde ( u.a. 1 Kampfhund ), wurden von der Besitzerin aus dem Auto gelassen und haben sich sofort auf meine Miene und auf Leo gestürzt ! Mein Leo wurde hin und her geschleudert , er hat es nicht überlebt ! Die Halterin hatte keine Kontr. über die Tiere .Ich verstehe die Welt nicht mehr , kann man denn nicht mal mehr ohne Angst mit seinen Tieren Gassi gehen !

  13. Ich bin der Meinung, dass die Hunde, welche ständig an der Leine geführt werden und keinen Kontakt zu anderen Hunden haben, aggressiv werden.
    Wir haben einen Riesenschnauzer-Labrador ist jetzt 3 1/4 Jahre und brav. Seit über einen 3/4 Jahr kastriert, da wir in der Stadt wohnen. Nur wenn er angegriffen wird, wehrt er sich. Und leider ist er schon oft angegriffen worden. Als Welpe/Junghund wurde er oft von den kleinen Hunden gebissen worden (wohlgemerkt an der Leine!!!) denn die schnappen urplötzlich zu. Mittlerweile hat er gelernt, wenn ein anderen Hund an der Leine, nicht hinzugehen. Er beachte diese gar nicht. Bisher ist er von großen Hunde bereits zweimal attackiert worden – jedes mal war es ein Husky (ein junger Hund und einmal ein ausgewachsener Hund). Seit heute halten wir unseren Hund von dieser Rasse fern, ebenso wie von Kampfhunden und Englischen Bulldoggen. Die wenn solche beißen, aber dann. Heute sitzt unser Hund in der Wiese, dann kommt ein ausländischer Besitzer mit einen Husky und meint, kann ich laufen lassen. Antwort: Ja, wenn er brav ist. Ja, ist brav. Und was war, der Husky ging sofort auf unseren Hund los und wollte ihn beißen. Unser Hund ist Gott sei Dank schnell und wendig. Der Besitzer hat nichts gemacht. Erst als unser Hund sich gewehrt hat, dann hat er eingegriffen. Selber schuld, wenn ich so einen Hund, der kein Sozialverhalten gelernt hat, auf andere Hunde lasse. Dieser Husky geht nur an der Leine!!!! Jetzt weiß ich warum.
    Zu guter Letzt muss ich sagen, dass die Männer (normalerweise) viel entspannter sind. Bin selber eine Frau. Leider ist das so. Die Frauen flippen immer total schnell aus.

  14. Hallo mein shitzu wurde letztes Jahr von einen grossen Hund angefallen der mit sein Besitzer auf.den Hof kam wo der Hund nicht angeleint war. Mein Hund war gerade angeleint, der andere griff ohne Vorwarnung an und ich war so erschrocken das ich versucht mein Hund hoch zunehmen was mir aber nicht gelang. Mein kleiner hat sich irgendwie aus sein Geschirr befreit so bin ich dazwischen gegangen um ihn zu retten. Irgendwann versuchte der Besitzer sein Hund von uns zu rufen als ich schrie und panische Angst hatte. Mein Hund lag zitternd auf der Erde als der Hund abgelassen hat er hatte viele Schutzengel er hatte leichte Bisswunden in der Zeit als ich mich um mein Hund kümmerte verlies der Besitzer und der Hund einfach das Grundstück und war verschwunden. So blieb ich ohne Möglichkeit und Schock mit der Situation alleine. Leider macht es das nicht besser und ich leide heute noch an Panik sobald ich ein hund grösser ohne Leine sehe. Bei uns gibt es einen Park wo viele Kinder und Sportler unterwegs sind und dort fühlte ich mich immer sich es gibt dort Leinenzwang doch leider lassen viele ihre Hunde frei laufen dort, wenn man die Besitzer von den Hunden anspricht wird man ausgelacht oder es wird gesagt das sie gut erzogen sind und nichts machen. Für mich ist das ohne Worte zumal es auch mal sein kann das hier ein Kind angegriffen wird. Wie soll man sich dagegen wehren.

  15. Beim einwerfen eines Kartons in einem Reitstall (mein Pferd steht dort) wurde von hinten mein Hund von einem Boxer (es ist einer der beiden Stallbesitzer) angegriffen. Erst hatte ich es nicht ganz ernst genommen. Aber er reagierte nicht auf meine Körpersprache und ließ sich durch das Verbellen von meinem Hund nicht abwimmeln. Leider schaukelte sich die Situation sehr hoch. Der Boxer fing an zu brummen und wollte immer wieder an meinen ran und ihn angreifen. Meiner wollte aber auf keinen Fall. Er wollte weg. Leider ließ ich die Leine nicht los. Es ist ein Shiba Inu. Es funktioniert eigentlich sonst immer, dass die anderen Hunde – wenn sie komisch und nicht normal ankommen – Abstand nehmen, wenn ich sie energisch „wegschicke“. Ich dachte dann, es wäre eine gute Idee, bestimmt mit meinem Kleinen „sehr sicheren und ruhigen Rüden (kastriert), 9 Jahre und sehr sozialverträglich“ einfach in ruhigen, bestimmten Schritten weiterzulaufen. Aber der Boxer hatte darauf eine super Antwort: Er kreiste um uns herum und wollte meinen mit lautem Brummgetöse (dann war es nicht ganz so ernst, da es ja sehr laut war von dem, aber es war doch beängstigend und ich versuchte, Ruhig und bestimmt zu bleiben und die Angst nicht zu zeigen). Dann packte er meinen von oben und meiner fing Gott sei Dank (macht er nur gaaanz selten) an zu quietschen – und weiter zu jaulen. Der andere ließ aber von ihm und mir nicht ab. Ich versuchte ihn, da ich das nun doch als sehr beunruhigend empfand, mit Körpersprache abzustoßen. Meiner hinter mir oder vor mir – alles. Ich kreiste mit meinem Körper mit. Da kam der andere Hund nicht so oft an meinen. Ich glaube, daher hatte er keine Verletzung. Der andere hatte also nicht zugebissen. Aber dann kam der Besitzer (nach gefühlten 15 Minuten) – nach 10 Minuten. Er hatte einen zweiten! Boxer dabei. Angeleint. Jetzt hatte ich es plötzlich nicht nur mit seinem unangeleinten (meiner war angeleint) Boxer zu tun, sondern noch mit einem angeleinten -finde ich sehr schwierig. Warum hat er ihn so an der langen Leine gelassen. Zwei hatten meinen – einer rechts, der andere links vor mir nun im Visier. Der andere war noch viel schlimmer. Während der unangeleinte eher Schau machte – war zwar schlimm, aber.., war der andere so, dass er sich direkt auf ihn stürzte und herunterdrückte. Meiner piepste wie ein Schwein und die ließen nicht von ihm ab. Der Besitzer meiner dann “ ich solle mich nicht mitdrehen und soll seinen Hund nicht treten..“ äh? Wenn meiner angegriffen wird, soll ich nix machen? Ist mir egal, aber ich mache, was ich für richtig halten und rette meinen Hund. Der Hundebitzer von den Boxern soll doch bitte seine Hunde zurückrufen. Oder ihn wegnehmen. Wenn er das nicht macht und zwar nicht sofort, bin ich alleine mit der Situation. .. und verteidige mich (wurde auch angegriffen durch hochspringen und pfetzen vom Boxer in den Ellboxen- war aber nicht blutig, also halb so schlimm) und will meinen Hund nicht tot sehen- da bin ich dann lieber verletzt – es interessiert mich in dem Moment dann nicht, wer was denkt – war „man“ macht…
    Nur beschäftigt mich eine Frage: warum wird man angemeckert, wenn man selbst bzw. der eigene Hund das Opfer ist? Vor allem in Berlin! Ich finde es schade, wenn Andere nicht einfach sich entschuldigen können, wenn der eigene Hund einmal ein Vehlverhalten zeigt. Es reicht doch einfach „Entschuldigung, alles klar?“ Manchmal fühle ich mich hier im Wilden Westen. Ich habe mich, soweit ich mich erinnere, immer entschultigt oder gefragt, ob alles klar ist. Und ein Shiba Inu ist kein einfacher Hund. Meiner kann daher 30 Komandos und bei „Ab“ geht der auch von einem Welpen ab, wenn meiner frech wird. Die Kommandos nützen aber leider nicht bei einer solchen Situation und die anderen Hunde können ja nicht meine Kommandos. Doof. Der ist mir schonmal über den Weg gekommen mit der Bemerkung.. „Du willst hier jetzt spazieren gehen? Ah, dann warte ich noch, bis ich meine von der Leine lasse…“ War nett gemeint, aber ich bin damals ziemlich schnell gelaufen, um weit weg zu sein. Wenn jemand so etwas sagt, hat er seine Hunde wahrscheinlich nicht im Griff. Ich kann meinen – auch wenn er kein Lamm ist – zum Halten bringen (und zwar sofort) bei Radfahrern z. B. etc. Schade. Ich verlange ja nicht das Unerreichbare bei der Hundeerziehung. Aber wenn man regelrecht fliehen muss, nur weil jemand das Territorium für sich und seine Zwecke erklärt, komisch.

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