Verteidigung im Notfall: Wenn der eigene Hund angegriffen wird

angriff1

Viele Hundehalter waren sicher schon in dieser Situation: Man geht mit dem eigenen Hund spazieren und plötzlich taucht ein fremder Hund auf und stürzt sich auf den eigenen Vierbeiner. Wie reagiert man nun in so einer Situation?

„Angriff ist die beste Verteidigung“

Wenn man den anderen Hund vorher sieht, kann der andere Hund noch eventuell mit lauten Rufen (mit fester und drohender Stimme!) und oder durch Entgegenwerfen möglichst scheppender Gegenstände davon abhalten, sich auf den eigenen Hund zu stürzen.

Hilft dies nicht, oder hat man den Hund vorher nicht gesehen, sollte immer dem eigenen Hund die Möglichkeit zur Flucht geboten werden. Ist er angeleint, sofort die Leine fallen lassen.

Schaukampf oder wirklicher Ernstkampf?

Als Hundehalter ist es erstmal ganz schlimm mit anzusehen, wenn beide Hunde miteinander kämpfen. Trotzdem sollte man auf alle Fälle immer einen kühlen Kopf bewahren, um die Situation einschätzen zu können. Tragen zwei Hunde einen sogenannten Schaukampf aus, ist dieser laut und mit viel Getöse.

Dabei hilft es, wenn beide Hundehalter sich in die entgegengesetzte Richtung entfernen und in einigem Abstand nach dem eigenen Hund rufen oder pfeifen. Gerade wenn die „Rückendeckung“ von Herrchen oder Frauchen nicht mehr das ist, hört so ein Kampf schnell auf.

Aggressive Hunde
Wenn der eigene Hund angefriffen wird: Hund droht dem anderen

Ist es ein Ernstkampf, herrscht Totenstille. Die kämpfenden Hunde verbrauchen ihre Kraft nicht für Knurren oder Bellen, sondern für das Wesentliche: Den anderen schwer zu verletzen, oder sogar zu töten.

In dieser Situation sollte man selber Ruhe bewahren. Wenn ich hysterisch werde, kann ich durch Fehler die Situation noch schlimmer machen, oder mich sogar in Gefahr oder in Lebensgefahr bringen. Das oberste Gebote in so einer Situation:

Ruhe bewahren, überlegt handeln und sich nie selber in Gefahr bringen!

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten zwei Hunde zu trennen, die nicht jeder und nicht immer angewandt werden können. Auf jeden Fall ist es von Vorteil, wenn man sich solche Situation schon selber immer wieder vor Augen geführt hat und die unterschiedlichsten Szenarien gedanklich durchgegangen ist.

Denn unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. So kann in den entsprechenden Situationen auf diese Vorstellungen zurück gegriffen automatisch gehandelt werden.

Welche Möglichkeiten zur Verteidigung gibt es?

Treten oder Schlagen

Einen kleinen Hund kann man mit Treten oder Schlagen eventuell in die Flucht schlagen, wenn gezielt attackiert werden kann. Schwieriger wird es da bei einem großen Hund. Dieser könnte sich sogar angestachelt fühlen und greift den eigenen Hund noch intensiver an. Außerdem muss man immer bedenken, dass bei einem Kampf die Schmerzgrenze durch Ausschüttung eines Hormoncocktails wesentlich höher liegt und somit Schläge und Tritte gar nicht wahrgenommen werden. Es kann aber auch passieren, dass der Hund sich einem selber zuwendet und angreift. Da auch meistens die Hunde in Bewegung sind, können gezielte Schläge, wie zum Beispiel ein Schlag auf die Nase des beißenden Hundes, oft nicht wirklich durchgeführt werden.

Pefferspray

Wird das Pfefferspray gezielt gegen den angreifenden Hund eingesetzt, kann es helfen. Man muss aber hier immer bedenken, dass man bei entgegenkommendem Wind selber eine Ladung abbekommen könnte. Des Weiteren könnte der andere Hund sich dadurch noch angestachelt fühlen und wortwörtlich blindlings um sich beißen. Man kann aber genauso gut seinen eigenen Hund außer Gefecht setzen, wenn dieser die Ladung abbekommt. Vom Einsatz eines Pfeffersprays ist eher abzuraten, da man nicht vorhersagen kann, wie der andere Hund drauf reagiert und sich die Situation entwickeln könnte.

Messer

Ein Messer zur Hundeabwehr ist absolut tabu! Die Gefahr sich selber, den eigenen Hund, oder sogar den anderen Hundehalter damit zu verletzen ist viel zu groß und kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Elektroschocker

Es gibt zugelassene Elektroschocker, die man in so einem Fall einsetzen darf. Diese Variante ist am ungefährlichsten für einen selber, aber auch für den angreifenden Hund. Und auch wenn man seinen eigenen Hund erwischt, wird dieser nicht ernsthaft verletzt. Man sollte sich allerdings vorher schon mit der Handhabung eines Elektroschockers vertraut machen. In einer Ernstsituation hat man diese Zeit nicht mehr.

Aushebeln

Haben sich zwei Hunde ineinander verbissen, gibt es auch die Möglichkeit die beiden auseinander zu hebeln. Allerdings bedarf es dafür zwei Personen (am besten natürlich den anderen Hundeführer). Dafür muss jeder Hund an den Hinterläufen genommen werden (auch wirklich gut zufassen und festhalten, die Hunde können enorme Kräfte entwickeln!) und zeitgleich beide Hunde kräftig ineinander gestoßen werden und sofort danach rausgehoben, beziehungsweise zurückgezogen werden. Dies erfordert aber, dass beide Hundehalter überlegt und gleichzeitig agieren. Hunde niemals einfach auseinanderziehen, da dadurch schwerste Verletzungen entstehen können.

Luftzufuhr unterbrechen

Zwei Hunde
Hund geht auf anderen Hund drauf

Die sicherste Möglichkeit ist es, dem Hund, der sich verbissen hat, durch Zudrehen des Halsbandes die Luft abzudrehen. Dafür muss natürlich an das Halsband herankommen werden.

Hat der Hund kein Halsband, oder nur ein Geschirr an, so kann man auch die Leine nehmen. Bekommt ein Hund keine Luft mehr, lässt dieser im Normalfall los.

Aber Vorsicht! Danach unbedingt festhalten, falls der andere Hund sich gegen einen wenden sollte. Notfalls muss man die Luftzufuhr solange unterbrechen, bis der Angreifer bewusstlos ist

Fazit: Wenn der eigene Hund angegriffen wird

Egal für welche Methode sich entschieden wird: Wichtig ist natürlich, dass diese Hilfsmittel (sollte man sie benutzen wollen), auch dabei und griffbereit sind und der Hundehalter sicher im Umgang damit ist. Des Weiteren ist es für einen selber hilfreich, wenn die Abwehr/Notwehr mündlich laut ankündigt wird. Egal ob der andere Hundehalter dabei ist oder nicht. So macht man sich selber bewusst, dass man jetzt handeln wird und auch muss. Ist man unsicher und/oder zögernd, sollte dem Kampf lieber freien Lauf gelassen werden, um somit nicht selber schwerwiegende Verletzungen davon zu tragen.

Autorin: Melanie Weber-Tilse

Warst du mit deinem Hund schon einmal in so einer Situation? Wie hast du reagiert?

76 Kommentare

  1. In Schaukämpfe? Ein oder zwei Mal. Meine haben bisher noch keine solchen angefangen (im Sinn von himlaufen, wahrscheinlich haben sie aber dementsprechende Signale ausgesendet). Ich entferne mich dann demonstrativ, weil mri furchtelnde und hysterische Halter mehr Angst machen, als zwei keifende Rüden.

    • Die Ignoranz so mancher Hundehalter kotzt mich echt an. Alle behaupten immer, ihr Hund tut nichts, ist immer abrufbar und freundlich zu allen. Ein Scheissdreck. Dass ein Hund wirklich so gut erzogen ist, dass man ihn ohne Leine führen kann, ist doch nur in 5 Prozent der Fälle gegeben. Auch wenn man Leute mit Hund entgegen kommen sieht und sie bittet, ihre Hunde anzuleinen erntet man nur Ignoranz. Es gibt tausende von Gründen, warum ich darum bitte, den Hund anzuleinen. Meine Hündin beispielsweise habe ich aus einem ungarischen Tierheim gerettet. Sie ist sehr ängstlich gegenüber Männern und versteht sich aufgrund ihrer Vergangenheit nicht mit jedem Hund. Wurde im Tierheim mal durch einen Hund verletzt. Und hat von ihrem Vorbesitzer wohl Schläge bekommen. Zusätzlich ist meine Hündin Bluter. Selbst in einem Schaukampf kann sie leicht verletzt werden. Was ist denn dann, wenn ich nicht mehr rechtzeitig Hilfe holen kann? Mein Problem, nee? Deshalb gehöre auch ich zu den hysterischen Hundehaltern. Und da mir in letzter Zeit so viele ignorante………… entgegen gekommen sind, habe ich mich entschieden, meinen Hund, meine Tochter und mich bei Spaziergängen zu schützen, indem ich mir ein legales Verteidigungsmittel besorge.

      • Ich glaub sie Leben am Mond oder in einer Gegend, wo wenig Hunde sind. Ich gehe jeden Tag mit meinem Rüden un kastriert ohne Leine und treffe viele Hunde, die nicht angeleint sind. Er wurde in 5 Jahren zweimal gebissen. Jeweils waren die Hundeführer Frauen und es waren nicht kastrierte Rüden. Einer davon war angeleint der andere ohne Halsband und von der Tochter ausgeführt.
        Was lernt man (Frau) daraus?
        Kann nur hoffen, dass solche Personen wie sie unter 5% liegen.

        • Lustig wirklich Lustig. Freuen Sie dich an ihren positiven Erfahrungen, diese hatte ich auch ganze 10 Jahre lang. Letzte Woche wurde einer meiner Hunde Tod gebissen, heute wurde mein anderer angegriffen, ich konnte noch rechtzeitig reagieren.

          Sie sollten nicht andere Leute beleidigen, nur weil Sie bisher gut gefahren sind , dass Blatt wendet sich manchmal schneller als einem Lieb ist.

        • Es tut mir Leid, nur das sehe ich anders… Hunde können scharf gemacht werden … Wir haben in der Nachbarschaft einen Besitzer der sich über seinen Hund proviliert. Er hat ihn absichtlich asozial gemacht! Der Hund ist gemeingefährlich 40 kg geballte Ladung, er hat unseren sozialen Hund so schwer verletzt das er ohne Schmerzmittel nicht mehr leben kann. Und das alles durch einen Sprung aufs Steissbein und er fand es noch witzig. Wie soll man sowas belegen? 500 Euro Tierarztkosten, die Frau hat bereits 2 Mal auf der Erde gelegen, weil sie keine Kontrolle hat über das Tier. Sollte es nochmal zu so einem Vorfall kommen töte ich diese Mistgeburt … Wo man eigentlich, dem Tier keine Schuld zukommen lassen darf. Nur was tun? Entweder ist mein liebes soziales Tier ( übrigens unkastrierter Rüde ) tot, oder ich reagiere.

  2. Hallo,
    hierzu hätte ich eine Frage:

    Mir ist das heute passiert, ein Hund hat meinen Hund ohne Vorwarnung attackiert und gezielt in den Hals gebissen. Nun stand ich daneben und habe ihn sofort mit einem „Hey!!“ angebrühlt und mich drohen in seine Richtung bewegt. Dies hat gut geklappt, nur erntete ich von der Hundebesitzerin des anderen Hundes wüste Beschimpfungen („schließlich hätte ich Göre kein Recht dazu, zumal meiner noch nicht mal blutet!“ – ich Göre bin 30 Jahre alt….^^).
    – Nun begegne ich dieser älteren Dame mit ihrem IMMER unangeleinten, extrem frechen und unkontrollierbaren Hund fast täglich beim Spazieren gehen (so ist es leider in der Stadt) und kann solchen Situationen nicht immer aus dem Weg gehen…

    Ich kann sehr wohl auseinanderhalten (das vorneweg) was Schaukämpfe oder Spiele sind, aber mir stellt sich nun die Frage:

    Wenn ich diesen anderen Hund, z.B. wegtreten müsste und die Hundebesitzerin mich deswegen anzeigt… – was erwartet mich dann? Sachbeschädigung (ok), aber/oder gibt es da eine Klausel wegen „Hilfeleistung für den angegriffenen Hund“?

    Vielen Dank uand viele Güße,

    Juli

    • Hallo Julia,

      natürlich kann die genaue Sachlage nur ein Anwalt klären.

      Normalerweise ist es aber so, dass du den angreifenden Hund zur Anzeige (bzw. beim Ordnungsamt) bringen kannst, da Hundehalter verpflichtet sind, einen Hund so zu halten und zu führen, das keine Gefahr von ihm ausgeht.

      Wenn du, oder dein Hund angegriffen wird, dann darfst du dich entsprechend wehren und dürftest dafür auch nicht belangt werden.

      Wenn du einen Hund einfach so trittst, ist es nicht nur Sachbeschädgigung, sondern auch strafbar nach dem Tierschutzgesetz.

      LG
      Melanie

      • Wenn der andere Hund meinen angreift, auch wenn es nur ein Schaukampf ist (was von vielen auch gar nicht erkannt wird) so können auch hier Verletzungen entstehen. Oder bei einem Größenunterschied, kann es für einen kleinen Hund sehr gefährlich werden.
        Des Weiteren kann mein Hund evtl. Erkrankungen haben, was für ihn gefährlich wird, wenn ein anderer Hund auf ihn drauf geht.

        Hier nur mal ein paar Beispiele, wo ich selber nicht zögern würde, den anderen Hund von meinem eigenem wegzubekommen. Je nach Situation, auch mit nicht schönen Mitteln.

        Auch hier hat dann derjenige das Problem, dessen Hund auf den anderen drauf ging. Wenn mich nicht alles täuscht (auch das kann nur ein Anwalt klären) spielt es hier nämlich keine Rolle, ob Schau- oder Ernstkampf! Denn das ist erstmal nicht ersichtlich, wenn der andere Hund auf meinen draufgeht.

        So wird ja auch nicht unterschieden, ob der Hund aus „Spaß“ hinter Wild herläuft, oder wirkliche Jagdabsichten hat. Hier spielt es auch keine Rolle, ob mein Hund nur Hetzabsichten hat, oder das Wild auch zur Strecke bringen möchte.

        An sich sollte man natürlich bei einem Kampf nicht überreagieren, Hunde sind nun mal nicht immer nett zu einander :) Trotzdem muss ich natürlich nicht alles zulassen und über meinen Hund ergehen lassen.

        LG Melanie

        • Hallo Melanie,

          danke für die promten Antworten. :-) Dann werde ich es weiterhin so handhaben wie gewöhnlich (meist reicht es ja wirklich sich selbst drohen groß zu machen und warnende Laute von sich zu geben.

          Viele Grüße,
          Julia

    • Das ist mir vor kurzem auch passiert. Zwei Kinder führten den Hund, die nicht in der Lage sind ihn zu handeln. hat meinen gezielt in den Kopf und in die Gurgel gebissen. Auge auch fast erwischt. Ordnungsamt hat erst erklärt, sie müssen Namen wissen, Adresse genügt nicht, nachdem wir dann Namen geliefert haben ist gar nix passiert. Und die Besitzer von dem beißenden Hund lassen ihn immer frei laufen, ich hatte schon drei Zwischenfälle und als ich einen Brief schrieb kam er „korrigiert“ zurück, Satzbau etc. mit einem Hahaha Vermerk. Das ganze hat mich 70 Euro gekostet. Das Problem ist, der Hund keucht und fletscht und hat es eben auf unserena bgesehen, ich manchmal richtig Angst mit meinem rauszugehen, denn die Personen haben uns Schläge angedroht etc. von wegen Hundehaftpflicht bekanntgegeben und dann haben sie einfach den Spieß rumgedreht und gemeint wir haben die Kinder bedroht, ist gar nicht wahr. Hatten Stock in der Hand. Bin ziemlich im unklaren ob ich diese Frau vom Ordnungsamt nochmal aufsuchen soll.

      • Vielleicht fehlen auch die Beweis. Ich würde an deiner Stelle einfach mal ohne Hund diese Strecke gehen und filmen dass der andere Hunde von der Leine gelassen wird und die Kinder nicht mit ihm klarkommen. Der Tierarzt kann ja bestätigen dass Verletzungen durch einen Angriff eines anderen Hundes entstanden sind. Und eventuell einfach direkt beim Tierschutz anrufen da ich auch schon oft erlebt habe dass sich das Ordnungsamt einfach nicht um sowas kümmert.

          • Hey erstmal an alle. Ich bin der Siggi, und bin einer! Der einen (Bösen frei laufenden Hüte-Jagthund Mischling ohne Halsband) hat, und waren dazu noch nicht mal in einer Hundeschule:). Allerdings erlebe ich es meist anders herum. Die am meist bissigsten wie unerzogenste Hunde sind zu 90% die kleinere Hunde, oder aber auch Hunde mit unsicheren Hundehaltern. Ob aggressive Hunde hin oder her. Mein Hund sowie auch ich, geben aggressiven oder respektlosen Hunden gegenüber sofort eindeutig per laute wie selbstbewusster Körpersprache zu verstehen, das das bei uns nicht funktioniert und Respekt gefordert wird in unserer Nähe. Und siehe da, es funktioniert einwandfrei.I ch wäre auch für ne Art Hundeführerschein, aber für alle Hundebesitzer.

  3. Wie kann ich mich, als Jogger bzw. Fahrradfahrer legal gegen angreifende Hunde, auch gegen solche die „nur spielen“ woollen besser schützen.
    Für eine konstruktive Rückmeldung Danke ich im voraus!

    Gruss Roy

    • Hallo Roy,

      für Dich als Jogger/Fahrradfahrer, aber auch für den Hundehalter, ist es erstmal hilfreich, wenn du das Tempo rausnimmst, am besten stehen bleibst. Auch wenn es sich komisch anhört, langsamer zu werden oder sogar anzuhalten, wenn der Hund hinter Dir herläuft, so ist das in dem Fall das Beste was Du machen kannst. Du nimmst dem Hund das Hetzobjekt. Denn die meisten Hunde rennen wegen des „Verfolgen der Beute“ hinterher. Du hilfst auch dem Halter, der in dem Moment nun mal die Kontrolle über seinen Hund verloren hat, diesen einzufangen. Denn wenn Du weiter rennst, der Hund hinterher, bleibt dem Hundehalter keine Chance diesen Umstand zu ändern, wenn er nicht hinterher kommt.

      Die meisten Hunde lassen Dich in Ruhe, wenn du stehen bleibst und sie einfach nicht anschaust. Sollte es ein Hund nun doch auf Dich abgesehen haben, tja, dann geht es einfach um Deine Sicherheit. Wie oben aufgeführt gibt es dann diverse Hilfsmittel, die Du auch für Dich selber einsetzen kannst.

      Ein Bitte an Jogger und Radfahrer: Wenn ihr seht, dass vor euch ein Hund frei läuft, dann macht doch bitte auf euch aufmerksam. Auch wenn viele Hundehalter versuchen vorausschauend (und somit auch immer wieder nach hinten schauen) spazieren zu gehen und den Hund rechtzeitig anzuleinen, so schafft man dies nicht, wenn ihr direkt an einem vorbeisaust, den Hund noch zu packen (wenn dieser gerne ein Jogger/Fahrradfahrer-Jäger ist). Ich weiß, dass es natürlich auch genug rücksichtslose Hundehalter gibt, denen es egal ist.

      Wenn beide Seiten aber Rücksicht auf den jeweils anderen nehmen, dann muss man als Jogger/Fahrradfahrer auch nicht darüber nachdenken, was man machen kann, wenn ein Hund hinter einem her ist :)

      LG Melanie

  4. Bisher hat es gereicht dem Agressor, ohne Rücksicht ob er dabei schwer verletzt werden könnte oder nicht, äusserst kraftig in die Flanke zu treten. Gibt im Nachhinein zwar mächtig Theater wegen entstehender Behandlungskosten, jedoch ist solch ein Sachverhalt vom Gesetzgeber eindeutig geklärt. Eigentum, in diesem Falle der Hund, darf beschützt werden! Voraussetzung ist dass die „Ausgangsagression“ nicht vom eigenen Hund ausging!

    Alternativ kann auch ein GUTES Pfefferspray eingesetzt werden, man muß sich jedoch der Handhabung bewusst sein. Es gibt durchaus Sprays die den Hund definitiv ausser Gefecht setzen und ihn NICHT aufstacheln. Der Markt ist voll mit entsprechenden Produkten.
    Eines der Mittel ist grün eingefärbt (ich stehe nicht so drauf mit Produktnamen zu werben…), das ist zur Zeit das „Maß der Dinge“.

  5. Beim Wandern (wohne seit 3 Jahren in den Voralpen) nehme ich jeweils meine 2 Hunde (Cairn Terrier) vor einem Haus/Hof oder Häusergruppen an die Leine (präventiv).
    Ein off. Wanderweg führt an einem Bauernhof vorbei (z.Teil auch zwischen den Hofhäusern)
    Gestern war es nun das 3. Mal, dass der Hofhund meine angeleinten Hunde direkt angegriffen hat. Der Bauer sieht sich in keiner Verantwortung, im Gegenteil!
    Was kann ich noch tun (präventiv), dass es nicht mehr zu solchen Angriffen/Situationen kommt!?
    Es gibt noch einige Hofhunde in der weiteren Umgebung und das Laufen mit meinen Hunden möchte und kann ich nicht aufgeben, d.h. ich möchte nicht kapitulieren müssen!
    Einige Wanderwege habe ich inzwischen bereits schon aufgegeben.
    Es führen auch keine anderen Wege um die „Gefahrenzonen“.
    Danke für das Feedback/Unterstützung
    Anitase

    • Hallo Anitase,

      verständnisfreie Hundehalter scheint es überall zu geben. Leider auch in unserem Dorf und der Umgebung. :-(

      In diesem Falle kann ich nur eine anzeige bei Ordnungsamt empfehlen. Gemäß dem Motto: „Mache dein Problem zu dem des Anderen“ wirst du verwundert sein, wie schnell der Hundebesitzer/In Abhilfe schafft. Die Gefahr eine (kostspieligen)Verwarnung durch das Ordnungsamt zeigt in der Regel Wirkung. Bedingung ist jedoch, dass du den Vorgang sauber nachweisen kannst. Am Besten ist eine Aufzeichnung 8z.B. mit dem Handy) oder ein belastbarer Zeuge, der den Vorgang gesehen hat.

      Auf jedem Falle empfehle ich eine gute Rechtschutzversicherung. Denn, neben der Anzeige, kommt oftmals eine dicke Rechnung durch den Tierarzt hinterher. Un dies fällt unter Zivilklage und ist nicht mehr Bestandteil der Ordnungswidrigkeit, welches das Ordnungsamt mahnt.

      Viel Erfolg …

      Jose

  6. Hallo^^
    Ich besitze eine kleine Münsterländerhündin, die sich eher zurückhält was das anpöbeln von anderen hunden angeht. Deswegen hat sie schon ein paar mal eins auf die nase bekommen, auch schon zweimals ernsthaft, da es relativ viele schäferhunde im Dorf/ kleinen stadt bei uns gibt, mit denen anscheinend niemand umgehen kann. Mittlerweile ist es mir egal ob der andere hund meinen angreift oder „bloß“ eine show abzieht, jeder hund der meinen eigenen anpöbelt(darunter fällt für mich jegliches agressive verhalten, begrüßen und schnüffeln ist natürlich okay, das ist schließlich auch wichtig für das sozialverhalten) dringt in meine und die privatsphäre meines hundes ein und das ist unter hunden ein verhalten,das ein ranghöheres tier niemals tolerieren würde. Besonders nervt mich das bei wanderern die ihre hunde einfach vorlaufen lassen (unangeleint natürlich) und sich überhaupt nicht kümmern, ob das dem gefällt der ihnen gerade entgegenkommt. Solche hunde weise ich jetzt immer ab, ich habe einfach keine lust mehr auf ärger. Wenn wir eine größere gruppe sind, nehme ich meine hündin in die mitte, und es geht eine möglichst große(also hoffentlich auch beeindruckende) person vor mir, die den anderen hund auch mal wegdrängen kann, wenn er einem wirklich auf die pelle rückt. Viele hunde meinen es auch gar nicht böse: entweder sind sie frech oder neugierig, aber ich bemerke, bei meinem eigenen hund, seit den bissen, bei denen sie einmal genäht werden musste immer eine gewisse angst, wenn ein anderer hund so schnell auf sie zukommt und als ihr „Rudelführer“ ist es meiner meinung nach auch zum teil meine aufgabe sie zu beschützen, wenn ihr etwas so unangenehm ist. Ich möchte anderen hunden gegenüber natürlich nicht handgreiflich werden, in den meisten fällen, verstehen sie meine körpersprach und die stimme auch und ziehen ab, das ist für mich immer das mittel das ich zuerst versuche. Ich gehe auch in eine hundeschule, wo sie mit vielen hunden kontakt knüpfen kann. Da bin ich mir dann auch sicher, dass es noch jemanden gibt, der die lage besser einschätzen kann als ich und das spiel dann auch beendent.
    Naja, ich hoffe ich habe keinen mit meinen langen sätzen gelangweilt^^
    GLG Toni

  7. Der Hund meiner Freundin (eig. reinrassiger Jackrussel,glauben das da Dackel drin ist wegen kurzen Beinen und langem Körper) wurde 2x angegriffen und zwar schwer,kein Schaukampf.Beim ersten mal vor einem Jahr hat ein Rhodisian (Weiß nicht wie die Rasse geschrieben wird) sich in seinem Bauch festgebissen und dem Halter war es total egal!Er hat den Hund genommem und ist weggegangen (Jackrussel hat überlebt, bauch war offen).Beim Zweiten mal (ca. 10-20 Juni) war es ein Golden Retriver der sich im Hals festbiss und ihn wie ein Plüschtier schüttelte.Wir selber sind minderjährig, aber wir hatten eine Erwachsene Frau mit einem klein Hund der mit meinem Kleinspitz spielte.(Der Jackrussel ist sozusagen Rudelführer) auf jedenfall haben sich die Hundebesitzerin und die Frau die mit uns war auf den Hund gestürtzt und haben versucht das Maul aufzureißen.Er hat nicht losgelassen.(Jackrussel lebt immer noch :) )

    Meine Frage ist was ich tun sollte wenn sowas passiert Halsband rumdrehen ist ja schön und gut aber was hätten wir tun können anstatt rumzustehen und zu schreien?Die beiden haben sich eig. Immer gut verstanden bis der Goldi sich im Gras gewältzt hat und der Jacki geschnüffelt hat,Goldi knurrt, Jacki will gerade gehen, Goldi stürtzt auf Jacki und beißt sich fest,Besitzerin drauf,als losgelassen zum nächsten Tierartzt, Besitzerin hat alles bezahlt.

    • Hallo Leonie,

      ich weiß nicht wie jung ihr seid, daher möchte ich mich mit einem Rat doch zurückhalten. Denn wenn ihr euch in Gefahr begebt hilft das dem Hund auch nicht. Hier sollte ein Erwachsener eingreifen, der die Situation eventuell besser einschätzen kann. Auch wenn es in so einer Situation schwer ist ruhig zu bleiben, so sollte man das doch versuchen. Gerade Schreien stachelt die Hunde noch mehr an, was dann natürlich kontraproduktiv ist.

      Ich kann euch nur raten immer einen Erwachsenen dabei zu haben, oder solche Situationen – wenn ihr alleine seid – zu meiden.

      LG
      Melanie

  8. Hallo!

    Leider sind es nicht nur die Hunde, deren Verhalten zu denken gibt. Meiner Erfahrung nach sind die Besizer der Tiere die eigentliche Ursache.
    Vor zwei Tagen wurde mein kleiner Sheltie (7 Kg) von zwei ausgeqwachsenen Border Collies in die „Mangel“ genommen. Innerhalb von dreizig Sekunden fügten sie schwere Verletzungen zu (tiefe Wunden an Kopf, Riß der Bauchmuskeldekce, Bein ausgekugelt, diverse Bißwunden am Fell). Der Kleine wird jetzt zum zweiten Mal operiert. Unklar, wie sein weiteres Leben aussehen wird …

    Leider kein Einzelfall. Meine (zwei) vorherigen Hunde (beide Shelties) wurden ebenfalls attackiert und z.T. schwer verletzt.

    Die Besitzer der Hunden zeigen keine Einsicht noch sehen sie die Notwendigkeit für entsprechende Massnahmen (Maulkorb, Leinenzwang, Grundstück einzäumen). Alle Massnehmen sind entweder ist es lästig oder kostenaufwendig. Ein Maulkorb macht die Hunde „wehrlos“, was sie von „Täte“ zum „Opfer“ degradieren würde. Daher auch abgelehnt …

    So ein Zwischenfall spricht sich in einer kleinen Gemende schnell herum. So erfahre ich nach und nach, dass es sich hier um einen bedauerlichen Einzelfall handelt, sondern und eine wiederkehrende Routine. Gerüchte Zufolge soll ein Zeitungsausträger (Schuljunge) ebenfalls „gezwickt“ worden sein.

    In den vergangenen Jahren hat as Ordnungsamt bereits mehrere Hinweise erhalten, welche als „Nachbarschaftsstreit“ abgetan wurde. Daher erwarte ich von amtlicher Stelle keine besondere Unterstützung.

    Was nun? Ich sehe nicht ein, mein Grundstück einzuzäumen und es zur „Festung“ umzubauen.

    Welche juristische Möglichkeiten habe ich?
    Meine Rechtschutz verweißt mich an das Ordnungsamt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir eine (ernsthaften)Tip geben?

    Gruß

    Jose

  9. Hallo, mein Parson Russel Terrier wurde gestern von einem grösseren Hund angegriffen und quasi ohne vorwarnung in den Rücken gebissen…er hat ihn ebenfalls herumgeschüttelt wie ein Plüschtier, was dfazu führte dass sich am rücken die Oberhaut von der Unterhaut ablöste. Ich hab da keine Sekunde gezögert und dem Angreifer mit dem rechten Fuss mit aller Gewalt in den Unterleib getreten, worauf dieser zum Glück sofort abliess und weglief…der hätte ihn sonst getötet.

  10. In einem Hundekurs haben wir mal eine sehr effektive Methode anwenden müssen, die mir heute nochmal sehr geholfen hat. Mein Hund wurde von einem freilaufenden anderen in gleicher Größe angegriffen. Der Hund hatte sich bei meinem festgebissen. Als sein Besitzer dazu kam und seinen Hund wegholen wollte, dies aber nicht ging, sagte ich ihm, er soll ihn an den „Eiern packen“. Daraufhin ließ der Hund sofort los. Der Eiergriff funktioniert schnell und ohne, dass man den Angreifer verletzen muss.

  11. Was auch hilft ist eine Drukluftfanfare (wie im Stadion z.B.) Greift einer unangeleint deinen Hund an dann hälst du ihm die an den Kopf und drückst ab. Hilft 100%.

  12. Mein Hund(Dalmatiner Rüde) wurde bereits zum zweiten Mal von Hunden (2x Berner Sennenhund und ein brauner Mischling) des gleichen Hundehalters angegriffen. Beim ersten Mal haben sie meinen Hund zu dritt in die Mangel genommen, erst der Hundehalter war fähig die Hunde wegzukriegen. Das war vor 5 Wochen die Wunden waren nicht tief, also kein Tierarzt. Gestern kamen 2 dieser Hunde auf uns zugelaufen, ich hatte meinem am Halsband, habe aber losgelassen. Ich hatte keine Chance die Hunde zu vertreiben und kam erst dazu als einer sich im Schulterbereich verbissen hatte. Nur durch Zudrehen des Halsbandes und Griff auf die Lefzen konnte ich den Hund runterkriegen. Letztendlich musste ich mit meinem Hund zum Tierarzt und die Wunden versorgen lassen.
    Ich verstehe nicht, warum diese Berner Sennenhunde dem Hundehalter so weit davonlaufen nur um meinen Hund zu attackieren.
    Ich habe jetzt überlegt mir einen Elektroschocker zuzulegen. Einen Hund kann ich ja noch runterbringen, aber drei Hunde?!. Vorerst werde ich meine tägliche Morgenrunde abändern.
    Irgendwelche Ideen, wie ich diesen Hunden die Jagd auf meinen Hund für immer vergällen kann?

  13. Hallo Leo,

    das Thema „Elektroschocker“ wurde bereits im Report erwähnt. Ich halte es für die schonenste, aber effektivste Art, den Hund in die Schranken zu verweisen. Es wirkt sofort, falls nötig kann es erneut genutzt werden (wichtig, wenn mehrere Hunde angreifen) und kann die elektrische Spannung kann bei einigen Modellen dosiert werden.

    Apropos elektrische Spannung: hierbei gibt es unterschiedliche Modelle. Beginnen bei wenigen Tausend Volt (ca. 5000 Volt bei sogenannten „Viehtreiber“) bis hin zu 200 000 Volt. Letztere sind eher in Personenschutz zu finden und sehr handlich. Allerdings sehr wirkungsvoll. Nachteil der handlichen Modelle: du mußt Körperkontakt mit dem Angreifer aufbauen. Das kann u. U. ziemlich gefährlich werden …

    Ein schöner „Nebeneffekt“: diese Geräte senden ein leises Pfeifen, soabld sie sich laden. Tiere, die dieses Geräusch kennen (und die anschließende Wirkung) zeigen „Respekt“. Sie asozieren sehr schnell das Pfeifen mit Schmerzen. Eine abschreckende Wirkung …

    Eines möchte ich jedoch erwähnen. Diese Geräte fallen unter das Waffengesetz. Daher empfehle ich eine entsprechende Beratung und den Erwerb von Modellen, die auch frei verkäuflich sind. Andernfalls hat man schnell Ärger mit dem Gesetzgeber, was sich leicht veremiden läßt …

    Lieben Gruß und weiterhin viel Glück wünscht

    Jose

  14. Wenn ich soetwas lese bekomme ich wirklich die Kriese. Falsches Wissen wird vermittelt und daher kommt es das viele Hundehalter „die regeln das unter sich“ von sich geben.

    Wenn ein Hund, eurem Hund droht ..greift ein!!
    Dafür seid ihr da.Das geht nicht nur mit treten, sonstiges ..
    Wenn er vor eurem steht und knurrt, geht Dominant auf diesen Hund zu & schützt euren!! Sowas nennt sich Rudelführer.

    Ich wünschte mehr Menschen würden sich wirklich mal mit dem Verhalten und der Körpersprache der Hunde untereinander beschäftigen. Ich hatte die Situation heute erst. Das meiner von einem anderen geblockt & angeknurrt wurde. Nur weil der meinte auf Big Bos machen zu können. Aber es auch ziemlich ernst meinte. Ich bin frontal auf ihm zu. Und er ist gewichen. Warum ? Weil er meine Präsenz gespürt hat. Das ich keinerlei bedrohung meines Rudels zulasse und somit dominanter bin als er. Lernt die Hunde besser einzuschätzen. Man kann dann sehen wann man den Besitzer besser bitten sollte den Hund wegzunehmen vom eigenen Hund und wann nicht.

    • heute wurde mein hund angegriffen. wir spazierten an einem haus vorbei und plötzlich sprang ein hund wie eine rakete aus deren garten und ging sofort auf meinen hund los. das ging so schnell da konnte man gar nicht reagieren. mein hund konnte sich zum glück wehren. aber ich war sehr wütend. das kann doch nicht sein!!!!

    • Hallo,
      ich habe eine Shi-Tzu Hündin, die schon 2x angegriffen wurde. Zum Glück waren die Besitzerinnen sofort da und haben reagiert. Wenn ich mit ihr spazieren gehe (Feld und Wiese), lasse ich sie frei laufen. Kommt mir aber ein anderer Hundehalter entgegen, leine ich sie sofort an. Ich meide jeden Kontakt mit fremden Hunden, ja, aus Angst. Warum meinen viele Hundebesitzer (haupts. männliche), jeder Hund will mit ihrem Kontakt? Wenn ein 40 Kilo Hund meine 8 Kilo Hündin erstmal angreift, ist alles zu spät. Erst letzten Monat wurde ihre Yorkie-Freundin von einem Bordercollie getötet. Warum lässt man nicht „Verantwortung“ walten und leint seinen Hund beim Zusammentreffen an??

  15. Hallo
    Ich komme aus össterreich/Tirol
    Mein problem dabei ist,wenn ich mit meinr Hündinn Miley(Staffordshire Bullterier)Spazieren geh natürlich angeleint lauft oft ein hund frei ohne leine herum und der knurrt immer meinen Hund an,Natürlich bellt meine Miley auch zurück.Es wäre fast dazu gekommen das der andere Hund mein hündchlein angegangen ist aber zum glück wurde sie dann ins nebenbei liegenten resturant gebracht und alles fried voll…
    Aber was tun wenn keiner zuhause ist um den freilaufenten
    hund weckzu speren?😨

    • Hallo Kevin,

      geh doch mal am besten ohne Hund dort vorbei, wenn jemand zu Hause ist und rede mit den Leuten. Vielleicht sind sie ja einsichtig.

      LG Melanie

  16. Hallo an die Hundegemeinde,
    hier mein Erlebnis: Gehe im Park, meine Yorkshire-Dame läuft unangeleint friedlich neben mir, kommt uns entgegen eine ebenfalls unangeleinte Mischlingsdame, etwas größer als meine, diese Dame legt sich zunächst platt hin = Demutsgeste, als mein Yorrkshire darauf nicht reagiert, kommt der Mischling auf sie zu und es entsteht sofort ein wildes Gerangel,Getöse und Gebelle, ich will zuspringen, um dieHundezutrennen, erreichesienicht, fallehin, Hoseein Loch am Knie und Brille -Wert ca.€ 650,–, zerbrochen, eine Schürfwunde an der Hand. Der andere Hundebesitzer sagte mir, ich hätte keinen Anspruch auf Schadensersatz, da 1. beide Hunde unangeleint waren – da gelte der Rechtsgrundsatz, da trägt jeder sein eigenes Risiko und auch seine Kosten selbst und 2. es sei eine grobe Fahrlässigkeit und ein Eigenverschulden von mir gewesen, in das Hundegerangel eingreifen zu wollen – darüber – Punkt 2 – habe ich tatsächlich beim Googeln hier Gerichtsurteile gefunden. Ein bekannter Polizist sagte mir, bei unangeleinten Hunden muß jeder seine Schäden selbst bezahlen, um solcheFälle kümmere sich die Polizei auch gar nicht, obwohl sie von erbosten und geschädigten Hundehaltern oft deswegen gerufenwird, das sei Sache des Ordnungsamtes, und wenn noch einer – sowie ich – eingreifen will und hinfällt und sich dabei noch selbst schädigt – Hose/Brille/Wunde – dann sei es Eigenverschulden. Übrigens: Das Hundegerangel dauerte max. 15 Sek., dann ließen beide voneinander ab,standen friedlich und völlig unversehrt da – war also eine Art „Schaukampf“; habe ich tatsächlich keine Ansprüche?? Denn der andere Hund ist ja zur Kontaktaufnahme auf meinen zugekommen, es sah zunächst nicht nach „Angriff“ aus, dann fing das Gerangel an – eben „zwei Weiber unter sich“ – kennt man ja – auch aus dem menschlichen Bereich …. Kenntjemand die „Rechtslage“ bzw. hat Erfahrungen damit gemacht??

    • Wenn ein Hund sich platt hinlegt bei einer Begegnung, ist das nicht immer Unterwerfung, sondern ziemlich oft Lauern. Am besten du guckst dir das nächste Mal den Kopf dabei an. Ist der Blick abgewand oder auf den anderen Hund gerichtet? Sind die Ohren nach hinten oder nach vorn? Hundesprache ist weit komplexer als es zunächst den Anschein hat. Wenn du dir unsicher bist es einzuschätzen dann geh lieber das nächste Mal einen anderen Weg, bzw dreh um und schaffe etwas Abstand. LG

  17. Hallo,

    so eine Situation habe ich einige male erlebt.
    Vom eigenen Hund, oder Attacken von fremden Hunden.
    Es hat jedesmal leichte Blessuren, oder leichte Wunden gegeben. Meine Erfahrung ist, das nur situationsbedingt gehandelt werden kann. Jedes mal muss man in Sekundenbruchteilen entscheiden. Ist das ein Schaukampf oder Ernst.Wie verhalte ich mich? Wir haben einen erlaubten E-Schocker. Das Ding ist nur zur Abschreckung. Das Geräusch schreckt Tiere im allgemeinen extrem ab. Obacht, sollte wirklich nur im Notfall benutzt werden!! Wir kennen die Charaktäre der Hunde in unserem Umfeld. Das hilft. Tierarzt u. od. Arztkosten übernehmen die Versicherungen oft nur wenn der eigene Hund angeleint war. Umbeding mit der Versicherung sprechen was abgedeckt ist.
    LG.

  18. War letztens mit einer größeren „Gassigruppe“ unterwegs als sich plötzlich zwei der Hunde in einen Kampf verwickelten. Habe sofort gemerkt dass es kein ernster Kampf war, da die beiden Hunde sehr laut waren und sich total angekeift haben. Nach eigener Erfahrung habe ich den Besitzern gesagt sie sollen weg gehen und ihre Hunde rufen. Wurde daraufhin angeschrien und beleidigt ohne Ende. Die beiden hysterischen Damen schrien ihre Hunde an woraufhin es sich dann doch zu einem ernsthaften Kampf entwickelt hat. Ich konnte trotz dessen dass ich beleidigt und angeschrien wurde nicht einfach weggehen und habe die beiden Hunde schließlich doch auseinamder bekommen. Daraufhin wurde mir noch eine Anzeige angedroht da ich angeblich zu grob mit den beiden war.
    Ich verstehe solche Menschen nicht die zusehen wie ihre Hunde kämpfen und dann nichtmal auf einen Rat hören können aber mehr als die Hunde anschreien und denken dadurch lassen sie voneinander ab können sie. Könnte kotzen bei sowas.

  19. Hallo..

    Ich bin immer wieder erschüttert vom mangelnden Sachverstand und der Rücksichtslosigkeit vieler Hundehalter, ebenso von den dürftigen gesetzlichen Regelungen die einem selbst bei ernsthaften Auseinandersetzungen nicht wirklich den Rücken decken..

    Bei uns geht es nicht mal um Angriffe oder Kämpfe. Ich bin damals selbst etwas blauäugig und romantisch verklärt an die Hundehaltung heran gegangen, dachte meine Hündin würde mit jedem Haussetzenen wollen, ließ mich zu sehr von anderen HH beeinflussen („Das machen die unter sich aus!“) und habe sie dadurch permanent überfordert. Irgendwann als meine Hündin etwa 2 Jahre alt war stellte ich fest, dass sie eigentlich nur noch Stress hatte bei den meisten Hundebegegnungen und es ihr nicht mehr darum ging mit den anderen Hunden zu spielen sondern sie mit Verbellen und Scheinangriffen zu verjagen. Ich belas mich viel in Sachen Hundesprache, Individualdistanz und wir begannen mit Lakoko und Gegenkonditionierung. Das hat insofern auch gut funktioniert als dass meine Hündin jetzt darauf vertraut, dass ich die Begegnungen draußen manage und sie sich darum nicht kümmern muss was sich sehr positiv auf ihr allgemeines Stresslevel ausgewirkt hat. Seit ich bei ihren sozialen Kontakten auf Qualität statt Quantität achte ist sie viel entspannter geworden. Sie hat an die 8 Hunde die sie gut kennt und regelmäßig für mehrere Stunden sieht was ihr vollkommen ausreicht, die hohe Frequenz an Hundekontakten draußen ist ihr aber schlichtweg zu viel, erst recht die ständigen Frontalkonfrontationen wenn andere Hunde auf uns zu schießen und die Besitzer nicht reagieren, selbst wenn ich sie bei mir behalte oder anleine.
    Das Problem ist, dass andere Hundehalter einfach nicht akzeptieren, dass wir keinen Kontakt mit deren zum Teil aufdringlichen, übermütigen Hunden wünschen. Immer mal wieder lasse ich meine Hündin auch ausprobieren und neue Hunde kennen lernen. Stelle ich dabei jedoch fest, dass diese sie bedrängen und auf ihre Zurechtweisung (Abschnappen mit Verharren) nicht reagieren bzw. daraufhin noch übermütiger werden, splitte ich und schicke den anderen Hund über Körpersprache und Stimme weg, manchmal kommen dabei auch Wurfdiscs zum Einsatz wobei ich immer darauf achte, den Hund vorerst nicht zu treffen. Bemerke ich außerdem, was hier leider keine Seltenheit ist, dass die Besitzer ihren eigenen Hund überhaupt nicht im Blick haben, einfach weiter gehen und sich gar nicht darum kümmern wen ihr Hund gerade belästigt bzw. noch der Meinung sind, er hätte das Recht dazu auch wenn wir das ganz deutlich nicht wünschen, dann unterbinde ich den Kontakt bei der nächsten Begegnung von vorn herein. Der Witz ist, dass ich dafür nicht bloß belächelt sondern auch beleidigt werde und sogar schon körperlich angegriffen wurde, selbst wenn ich den anderen Hund nicht einmal berührt hatte..
    Auch musste ich feststellen, dass es den meisten Leuten viel zu unbequem und anstrengend ist, sich mit einer Erklärung auseinanderzusetzen weshalb ich mir die Energie dafür mittlerweile meistens spare.
    Es ist mir wirklich schleierhaft, dass man per Gericht dazu verdonnert werden kann einen Hundetrainer zu engagieren, sich aber seitens der Behörden über die Ursachen wie ständige Unterschreitung der Individualdistanz und Bedrängen durch andere Hunde was drohendes oder aggressives Verhalten meist überhaupt erst auslöst, keine Gedanken gemacht werden. Man stelle sich vor jemand kriegt eine solche Auflage, ändert seine Einstellung und Sichtweise und bemüht sich, auf die Bedürfnisse seines Hundes in diesen Situationen einzugehen. Dann würde man tun, wozu man verpflichtet wurde aber kein anderer muss sich an diese Spielregeln halten weil Rücksichtnahme in dieser Gesellschaft immer mehr zum Fremdwort wird und die gesetzliche Grundlage dazu fehlt. Wie soll das denn funktionieren?
    Da mir die gesetzliche Lage hierzu sehr schwammig erscheint, wäre meine Frage an Sie, welche Erfahrungen Sie bisher mit solchen Situationen gemacht haben und wie Sie mir raten würden, mich zu verhalten. Ich bin kurz davor mich einfach anzupassen und meine Hündin bei den entsprechenden Kanditaten ganz gezielt zum Verjagen und Verbellen zu schicken, das kann sie nämlich ziemlich gut..! Eigentlich möchte ich sie diesem Stress nicht wieder aussetzen und sie vor allem nicht in Gefahr bringen. Unser Trainer meinte ich soll es so machen wie bisher und nichts darauf geben was andere dazu sagen aber so macht das spazieren gehen wirklich keinen Spaß mehr und ich bin am Ende mit meinem Latein.
    Gilt es als Belästigung wenn andere ihre Hunde ständig zu uns laufen lassen obwohl wir das nicht möchten?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen Rat!
    LG

    • *Im 3. Satz sollte es heißen „Ich dachte meine Hündin würde mit jedem Hund spielen wollen“…
      Mit dem Smartphone wurde es etwas unübersichtlich ;-)

  20. Ich hoffe das liest mal noch jemand… Unser Rüden. Ist jetzt 10 Jahre alt, Mischling, mittel groß. Wir hatten in den letzten 3 Tagen 2 solcher Situationen. Der erste war ein Tibet Mastiff und der 2. Ein Bernarsennen. Wie unterscheide ich denn einen Showkampf von einem Ernsten? Die Hunde haben beide feinste Aggression gezeigt, sind voll auf ihn los mit fletschenden Zähnen, gebelle und beide Male wurde er mehrfach gebissen. Für mich sah das ernst aus. Der Mastiff wurde von seinem Besitzer einfach abgeleint und falsch eingeschätzt und der Sennenhund kann von seinen Besitzern altersbedingt nicht gehalten werden. Unser Hund wehrt sich, möchte dem Konflikt dann aber entfliehen, er versucht also weg zu gehen… Beide Hunde sind hinterher und haben immer wieder angegriffen. Die haben sich von nichts abhalten lassen. Finde solche Hundehalter unmöglich, bei dem Mastiff habe ich noch gesagt das klappt nicht, musste dann die Leine fallen lassen. Der Sennenhund hat unseren fast durch den Schulzaun geprügelt, dieser ist jetzt eingedellt. Schlimm genug das sowas an einer Grundschule passiert. Kann nur immer wieder sagen das ich sowas absolut unmöglich finde. Ich kann doch meinen Hund auch einschätzen bzw ist er soweit Sozialisiert das er keinen anderen Hund angreift, sich aber wehrt und oder Konflikten aus dem Weg geht, meist aber freundlich ist.

    • Der Bernarsennenhund hat unseren sogar im Genick gepackt und geschüttelt… und unserer ist auch nicht gerade klein. Schulterhöhe 50 cm… Bei dem Tibet Mastiff war noch eine Freundin mit ihre Mini Bulli Dame dabei. Sie hat sie gleich hoch genommen, weil wir dem Besitzer vorher noch gesagt haben das das nicht klappt. Sie ist etwas schwierig, aber umgänglich.

  21. Wenn ich auf meinem Grundstück Besuch bekomme, dann versucht mein Schäferhund dem Gast ins Bein zu knuffen (leicht beißen). Das macht er manchmal auch bei mir . Es ist glaube ich eine Aufforderung zum Spiel ? Wie kann ich es dem Hund abgewöhnen ?

    • Erstmal muss man sagen dieses Waden zwicken liegt Hütehunden im Blut, da es zum Herden hüten gehört. Wie du es abgewöhnst und weshalb der Hund es genau macht frage lieber einen Hundeverhaltensberater in deiner Nähe, der die Situation vor Ort bearbeiten kann. „Online Coaching“ ist leider eine gefährliche Sache bei der man viel falsch machen kann weil 1. Viel Halbwissen verbreitet wird und 2. Man die genaue Situation nur vor Ort beurteilen kann. LG

  22. Hallo,

    so. Hier mal die andere Seite. Wir haben einen Australian Cattle Dog. Wir haben ihn mit 2 Jahren aus einer Haltung bekommen, die keine Treppen, keinen Rasen und keine sonstigen Beziehungen zu anderen Tieren, ausser 3 Katzen, 3 erwachsenen Hunden, 5 tretenden Pferden, Ratten (die laut Besitzer das beste Kino für den Hund waren!!) und Menschen, die kein bisschen Einfühlungsvermögen bewiesen haben. Ich nenn den Fellsack jetzt mal Möppi, jeder, der mich kennt, weiss, wer der Fellsack ist.
    Möppi wurde als Welpe angeschafft. Er sollte Reitbegleithund werden. Möppis sind in Australien für das Vieh zuständig. Die klettern sogar auf Bäume, um die Rinder dahin zu kriegen, wohin sie sollen (klaro, wenn sie es gelernt haben!). Es sind mutige Tiere, die von ihren Eltern lernen, was zu tun ist und sehr viel selbst entscheiden müssen und Überleben auch davon abhängt, wie viel Schmerz man einfach mal so wegstecken kann.
    Leider hat Möppi nie gelernt, wie er Rinder hüten oder treiben kann. Also biss er die Pferde und als die beschlagen wurden, war man wenigstens so verantwortungsbewusst, dass man ihn loswerden wollte, weil man ihn nicht tottreten lassen wollte.
    Möppi ist noch immer total unsicher, wenn wir raus gehen. Er jagt Autos, Fahrradfahrer, Fussgänger, einfach alles, was sich bewegt. Wir haben viel mit Hundetrainern gearbeitet. Richtig viel. Wir haben da wirklich investiert und sind bis zu 500km weit gefahren (mehrmals).
    Nach 2 Zwischenfällen mit anderen Hunden, die uns auch gut Tierarztkosten gebracht haben, läuft unser Möppi nur noch mit einem maßgeschneiderten Maulkorb rum.
    Wenn ich das kleine Möppi mal los lasse oder ohne Maulkorb laufen lasse, dann kann ich in alle Richtungen weit, weit sehen. Laufendes Scannen der Umgebung ist mir in Fleisch und Blut über gegangen.
    Unsere Verantwortung eines solchen Hundes liegt darin, dass kein Mensch und kein Tier durch unseren Möppi in Gefahr gerät.
    Deshalb immer Leine, meistens Maukorb und immer die Umgebung scannen. Lieber mehr Sicherheitsvorkehrungen, als nur die Möglichkeit zu ermöglichen, dass eine Katastrophe passiert.
    Wir haben unser Möppi unendlich lieb. Zuhause ist er echt der beste.
    Wir passen halt auf, dass er nicht in irgendwelche Situationen gerät, die uns in Schwierigkeiten bringt. Dazu gehört einfach, dass man diesen Hund beschränkt. Leider. Aber so sind wir alle sicherer.

    • Toll, dass es doch verantwortungsvolle Hundehalter gibt. Genauso handhabe ich es mit meiner Hündin, die ich mit acht Jahren aus dem Tierschutz übernommen habe, auch. Wahrscheinlich hatte sie auch kaum soziale Kontakte. Auf jeden Fall wollte sie auf jeden Hund losgehen. Ich habe sehr viel trainiert und mit ihr geübt, so dass wir heute einigermaßen friedlich, mit einem gewissen Abstand an anderen Hunden vorbei gehen können. Mein Hund wird auch aus Rücksichtnahme immer an die Leine genommen, wenn ein anderer Hund in Sichtweite ist.
      Allerdings erlebe ich auch häufig, meist von Hundebesitzern kleinerer Hunde, dass diese häufig frei laufen und sich dabei unmöglich benehmen. Von Gehorsam keine Spur. Kommen manchmal mit gefletschten Zähnen auf uns zugelaufen und ich kann zusehen, wie ich meine Hündin (Boxermix) gehändelt kriege. Heute weiß ich, dass meine nicht beißt (ShowKämpferin). Aber ich weiß auch, dass sie Stress mit Hundekontakten hat und versuche sie so weit wie möglich davor zu bewahren, zumal sie 12-13 Jahre alt ist und immer öfter meinen Schutz sucht.
      Das Hunde- und Hundehalterleben wäre mit ein bisschen mehr Rücksichtnahme um einiges schöner.

  23. Naja es ist so eine Sache. Ich habe einen Chihuahua und waren schon manchmal in einer solchen Situation. Da mein kleiner ein Geschirr trägt, konnte ich ihn sofort nach oben zu mir ziehen bevor es zur Beißerei kam. Vor allem mit großen Hunden da hat er keine Chance. Lieber lasse ich mich backen als mein Schatz. Die Besitzer haben Gottseidank sofort eingegriffen und es lief glimpflich aus. Dann gehe ich weg aus dem geschehen, mein kleiner beruhigt sich gottseidank sehr schnell. Doch es ist mühsam wenn ich ihn an der Leine habe und die anderen laufen frei. Ich beobachte immer zuerst die Situation bevor ich handle und bin bis jetzt sehr gut gefahren damit.

  24. Das ist ein sehr schlecht recherchierter und geschriebener Artikel. Die Methoden zur Verteidigung sind unter aller Sau. Es gibt wirksame Methoden, die man nutzen kann, die eine wesentlich weniger schädliche Wirkung auf den Hund haben, z.b. In den „Pullover“greifen, d.h. die Haut nach dem Rippenbogen greifen. In der Situation der Abspannung ist es dem Hund Recht unangenehm und er lässt den anderen Hund definitiv los. Oder aber schon vorher präsent werden und dem ankommenden Hund mit einem energischen Stopp oder nein sicher entgegentreten. Aber wer bitte ist so krank, zu treten und schlagen zu raten, bzw. Den Hund bewusstlos zu drosseln? Viel zu viele Hundehalter können den ernst der Lage überhaupt nicht einschätzen und es ist viel zu gefährlich, mit solchen Mitteln vorzugehen. Wer kam auf die Idee zu diesem Artikel? Von hundeverstand fehlt hier jede Spur!

  25. Hallo
    Leider muss ich etwas zu Bianca Kommentar schreiben,
    liebe Hundebesitzer.
    Dieser Kommentar ist bestimmt bei kleinen Hunden sehr erfolgreich aber Bitte bei größeren und
    gefährlichen Hunden kann es sogar tödlich ausgehen.
    Wenn zwei größere Hunde ab 40 bis 60 kg (Rüden) wird es gefährlich für alle.
    Da finde ich noch besser die Luft abdrehen oder mit einen Schocker arbeiten,
    aber auch da, wenn man nicht richtig trifft kann sogar der Hund auf einen selber losgehen.
    Sie sind so im Kampf versteift oftmals beißen sie sich auch fest und kann Minuten lang andauern.

  26. Hallo zusammen. Stehe vor dem gleichen Problem wie viele hier …Haben einen fast 13 Jahre alten Toy Australian Shepherd, total lieb sozial halt ,wie alle unsere Tiere. Unser Nachbar hat seit ca 1. Jahr einen osteuropäischen Schäferhund, der täglich aggressiver wird. Da der Nachbar unfähig ist seinen Hund weder vernünftig zu erziehen noch zu halten, hatte ich gestern den 3. Vorfall wo die Frau fast wieder gestürzt wäre und der Aggro Hund fast ohne Leine da stand. Wir fast Freiwild!!! Ich habe mittlerweile Angst um unseren Hund, der Gipfel des ganzen ist obendrein, dass der Hund ohne Leine von einem 18 jährigen Jungen geführt wird! Der Hund kann nix dafür, nur hab ich manche Tage Angst .. und das kann es nicht sein. Um die 40 Kilo wiegt der schwarze Teufel momentan, unser Püppi grad mal 15 kg! Nur was soll man tun? Ordnungsamt? Dieser Hund wird keinen Sachkundenachweis bestehen. Er wurde ja absichtlich unwissend scharf gemacht vom Besitzer. Was tun? lg Marion

  27. Nur durch Erfahrung (auch Negative) lernt ein Hund Gefahren aus dem Weg zu gehen. Mein Parson Jack Russel ist bis zum Alter von ca. 1,5 Jahren zu JEDEM Hund gelaufen und hat sich auf den Rücken gelegt.
    Diese Körpersprache „versteht“ jeder sozialisierte Hund und ihm ist nie etwas passiert. Dann wurde er mehrfach von meistens größeren Hunden ernsthaft angegriffen und gebissen. Danach wurde er vorsichtiger, kann unterscheiden ob sein Gegenüber böse oder lieb ist. Bei „angreifenden“ Hunden habe ich mit ihm geübt, dass er sich zwischen meine Beine stellt und ich den Angreifer verbal und mit ausgestreckter Hand abwehre.
    Das funktioniert so gut wie immer.

    • „Nur durch Erfahrung“ ist richtig – es kommt allerdings auf die Art der Erfahrung drauf an. Es ist schade, dass dein Hund erst so negative und gefährliche Erfahrung machen musste. Wenn ein Hund immer zu anderen Hunden hinläuft und sich unterwirft ist das ein Zeichen von Unsicherheit. Mit solchen Hunden kann man trainieren sicherer zu werden und anderen Hunden weniger Beachtung zu schenken. Das ist schonender und stärkt das Vertrauen zwischen Hund und Halter. Und der Hund lernt keine Angst haben zu müssen. Dein Hund hat wahrscheinlich immernoch diese Angst, was ziemlich schade ist. LG

    • Erstmal möchte ich sagen: Meist sind beide Hunde Schuld an einer Rauferei- nicht nur der „offensichtliche“ Angreifer. Wenn man die Körpersprache seines Hundes kennt kann man normaler Weise gut im Vorraus reagieren und die Situation entschärfen. Dennoch ist mir klar, dass das nicht immer möglich ist, hatte letztens selbst wieder einen Fall bei dem ein uns schon bekannter Schäferhund ohne Leine (meiner angeleint) hinter einem Busch auf uns zugerannt kam. Mein Hund wurde schon zwei Mal von ihm gebissen also wusste ich dass die Lage ernst war und hab so gut ich konnte dem Hund gedroht, der darauf hin zum Glück abgebremst hat bis der Besitzer ihn einfangen konnte.

      Zum richtigen Drohen: es zählt nicht nur die Stimme (laut und fest) sondern die ganze KörperHaltung also Blick auf den Hund, Körper nach vorne und auf den Hund zu.

      Im übrigen ist oben genannter Besitzer schon mehrmals angezeigt worden, bisher ohne jegliche Konsequenz für ihn..

      Wenn man öfters solche Vorfälle in seiner Gegend hat empfielt es sich zb eine kleine Kamera mitzuführen, um bessere Beweise liefern zu können.

      Außerdem würde ich jedem raten sich mal ernsthaft (das heißt in einer seriösen Hundeschule oder bei einem Hundeverhaltensberater) mit dem Verhalten und der Erziehung von Hunden auseinander zu setzen und nicht nur auf das gefährliche Halbwissen das massenweise im Internet herumgeistert (auch hier in den Kommentaren) und auf der Hundewiese die Runde macht zu hören. Denn genau dadurch entstehen viele solche Situation. LG

  28. Der Chihuahua von meinem Freund wurde heute völlig unerwartet von einem größeren frei laufenden Hund den Kopf gebissen. Er ist dann sofort völlig verzweifelt mit ihm zum Tierarzt gefahren, aber der Kleine ist noch im Auto gestorben.
    Wenn der Hund nicht noch gelebt und mein Freund noch Hoffnung gehabt hätte dass sein Hund überlebt, hätte er den anderen Hundebesitzer, der einfach weggelaufen ist, mit Sicherheit umgebracht oder sehr schwer verletzt.
    Kann ich den Scheißkerl irgendwie anzeigen oder verklagen? Ich glaube das würde auch helfen dass es meinem Freund ein bisschen besser geht…. Er ist glaub ich mindestens eine ganze Stunde verheult und verzweifelt auf meinem Schoß gelegen… Und er ist ein Muskelberg von 100kg. Hab ihn noch nie vorher weinen sehen.

  29. Bringt euren Hunden bei HINTER euch zu gehen und lasst sie nur unter kontrollierten Bedingungen vor-/freilaufen. Freilauf mit gesteuerten Spiel festigt ausserdem die Beziehung. Ich bin Taiwan wo sich niemand um seine Hunde schehrt immer mit einer kleinen Spitz-Mix unterwegs gewesen. Wir mussten jedesmal an zwei ziemlich bedrohlichen schäferhundgrossen Rüden vorbei. Ich habe mich gross gemacht und ihnen in sehr bestimmten Ton „Haut ab“ entgegen gerufen. Hat jedesmal anstandslos geklappt. Meine Kleine ging dabei aber immer hinter mir . Das ist sehr wichtig sonst funktioniert es nicht.es muß allen Beteiligten klar sein, das ich die Situation kontrolliere.
    VG TiMe

  30. Jeder Besitzer von großen Hunden soll eine Hundeschule besuchen. Soll Pflicht sein wie ein Führerschein für Autofahrer. Ich habe einen weißen Schäferhund, der sehr gut sozialisiert ist. Gestern im Park wurde er attackiert. Hat sich sehr gut verteidigt ohne den Angreifer zu verletzen. Der Angreifer war kleiner aber aggressiv. Der Hundebesitzer hat ihn nicht unter Kontrolle gehabt. Deshalb bin ich der Meinung: alle Hunde in die Hundeschule! Nicht nur Schäferhunde sondern kleinere Rassen auch!

  31. Das mit dem Messer im Artikel ist Schwachsinn, wenn man von einem Hund angegriffen wird darf man sich mit allen zur verfügung stehenden Mitteln schützen, sei es ein Messer, Stock, etc. Selbst wenn der angreifende Hund dabei stirbt. Man sollte jedes Mittel einsetzen wenn es zur verfügung steht, weil in einer Notsituation der gegnerische Hund seine GANZE Kraft aufbringen wird um euch zu verletzen/töten. Euch kann auch niemand dafür bestrafen falls der Hund stirbt, weil er laut dem Gesetz im Falle eines Angriffes nur eine „Sache“ ist.

  32. Ich habe vier Hunde davon 2×1,5 kg und 2×9,5 kg !
    Und sind sehr sozial und keine Kläffer das ihm Vorfeld !
    Meine Hunde werden angeleint wenn jemand mit oder ohne Hund in Sicht ist da ich auch nicht möchte das andere sich von meinen Hunden belästigt fühlen. Gestern sind wir wie jeden Tag auf freiem Feld spazieren meine 4 ohne Leine und plötzlich rennt ein sehr großer Hund quer über ein Feld die Besitzerin gebrüllt wie irre nur ihr Hund lies sich nicht abbringen und kam auf uns zu meine Begleitung hat die zwei kleinen auf den Arm genommen und ich habe mich vor ihn gestellt und versucht ihn von meinen anderen beiden Fern zu halten habe ihm am Halsband erwischt und versucht das er wieder zu seiner Besitzerin zu rück geht … er war dann noch mehr auf Krawall aus hab dann mit der Leine um mich geschlagen und gebrüllt und das hat ihn dann Gott sei dank veranlasst wieder zu seiner Besitzerin zurück zu laufen …die Besitzerin ist kein Stück ihn unsere Richtung gelaufen um ihren Hund zu holen …wo er bei ihr war hat sie ihn mit der Leine geschlagen ! Wir sind dann zu unserem Auto und haben auf sie gewartet aber ich konnte nicht mehr aussteigen ich hatte einen Schock die hat mich nur angesehen als ob ich schuld hätte weil ich da gelaufen bin ! Jetzt weis ich nicht ob ich es dem Ordnungsamt weiter geben soll ob das irgend etwas bringt ?
    Waren gerade eben wieder unsere Runde laufen jetzt haben meine das Gefühl das jemand kommt bleiben immer stehen und schauen ihn alle Richtungen ich könnte nur noch heulen 😞

  33. Ich bin mal mit meinem Hund spazieren gewesen und uns kam ein anderer, aggressiver Hund unangeleint entgegen. Dieser hat sich sofort auf meinen Hund gestürzt und ihn in den Hals und Körper gebissen. Der Besitzer war nicht in der Lage, den Hund festzuhalten. Ich habe auf diesen Hund mit der Rollleine eingeschlagen. Es hat ein paar Minuten gedauert, bis der andere Besitzer seinen Hund endlich festgehalten hat. Er sagte mir noch, dass sein Hund eben keine schwarzen Hunde leiden kann. Ich bin mit meinem blutenden Hund nach Hause und zum Tierarzt gefahren. Der hat ihn behandelt und die Rechnung habe ich vom anderen Hundebesitzer mit dem Gerichtsvollzieher eintreiben lassen.

  34. Ja also mir ist es gestern passiert aber zum glück nichts schlimmes. Wir haben 2 hunde und eiker davon ist die mutter von dem anderen. Der kleinere ist natürlich lauter und ja es sind beide malteser. Dann war ein hund hinter dem zaun, sie haben sich angebellt, später kam ein laprador von hinten und blieb mitten auf der straße stehen, der besitzer schrie oscar komm her, dann kam er in meine richtung angerannt weil mein kleiner hund ihn angebellt hatte, ich habe sofort meinen bellenden hund in die arme genommen und der andere ist mit mir gerannt. Zum glück war ich in der nähe von unserem haus, aber bei uns war abgeschlossen, also bin ich schnell durch die offene tür gerannt und hab die tür hinter mir zu gemacht. Meine nachbar erzählten mir dass der hund bis zur tür mir hinterhergerannt ist und dass meine nachbar den hund weg geschickt haben. Jetzt habe ich angst wieder gassi zu gehen, weil meine machbar mir auch gesagt haben dass vor einem jahr auch ein kleiner hund von einem großen zu tode gebissen wurde

  35. Hallo!

    Mein Hund wurde von einem Hund ohne Halsband in unseren Treppenhaus angegriffen. Dieser Hund ist, als ich und meine Mutter unsere Wohnung aufsperrten, den Hundehaltern entwichen. Unser Hund läuft aus der Wohnung, wie er es immer tut, um uns zu begrüßen. In dem Moment kommt der frei laufende Hund
    (Bordeaux dogge) die Treppen hochgelaufen und verbeißt sich in unseren Golden Retriever. Nach ungefähr 30 min. kam die Besitzerin die Treppen hoch und versuchte ihren Hund von unseren zu lösen. Leider ohne Glück. Nach weiteren 2 min. kam ihr Freund auch die Treppen hoch. er fing an ebenfalls an deren Hund runder zu bekommen. Nach geschätzten 5 min (insgesamte Kampfzeit) hat es aufgehört und unser Hund lief sofort wieder in unsere Wohnung. Die zwei Besitzer scheinen sich ihren Fehler bewusst zu sein und beglichen auch die Rechnung für den Tierarzt von 100 Euro. Unser Hund erlitt mehrere schwere Bisswunden am Genick und Ohr. Die Frau, die der Hund eigentlich gehört, ist nicht in der Lage den Hund zu bändigen und im Zweifelsfall unter Kontrolle zu haben (Sie ist extrem Dünn und wiegt wahrscheinlich weniger als der Hund selber). Die Besitzer und der Hund leben genau einen Stock unter uns. Ich bin 15 Jahre alt muss jedes mal wenn ich zur Schule gehe und wieder zurück mich fürchten, dass dieser Hund plötzlich vor mir steht. Ich erlitt einen starken Schock, da wir unseren Hund schon lange haben und ich quasi mit Hunden aufgewachsen bin und solch ein Ereignis noch nie vor Gesicht bekommen habe. Unser Hund ist der größte Freund den es gibt. Er würde wirklich keine Fliege was zu leide tun.

    Wir waren schon bei der Polizei welche sagt, dass sie nichts tun können bis wir sie Anzeigen und den ganzen Prozess durchlaufen lassen. Wir wollen das eigentlich nicht weil die Besitzer im Grunde keine schlechten Menschen sind.
    Wenn wir es bei der Hausverwaltung melden ist das Problem, dass unser Hund auch weg müsste uns solch ein Risiko wollen wir eben nicht eingehen.
    Als wir mit den Besitzern geredet haben meinten sie, dass dieser Hund nicht weg kann. Er lebte lange im Tierheim bis die Tochter der Frau ihn adoptiert hat. Danach lebte er eine Zeit bei ihr und nun kann er wegen irgendwelchen Gründen nicht mehr da sein und auch erst in 3 Monaten zurück. Wir wollen nicht solange warten.

    Meine eigentlich Frage nun:

    Ich bin mir sicher, dass einfache Schläge in den Bauch nichts gebracht hätten. Also bin ich schon lange am überlegen ob ich, falls so etwas noch einmal passiert nicht härtere Schläge Richtung Kopf/Hüfte machen sollte. Meine Brüder sind der Meinung, dass wenn der angreifende Hund schwere Schäden erleidet oder sogar den Tot findet, dass die Schuld dann nicht bei mir liegt, weil er ja meinen Hund angreift. Stimmt das? Darf ich einen Hund zu tote schlagen wenn er meinen Hund angreift?

  36. Achja was ich noch sagen wollte ist das wir in Österreich wohne und nicht weiß ob in Österreich, Deutschland und in der Schweiz die Gesetze gleich sind zwecks Hunde schlagen und co.
    Ich bedanke mich schon mal im Vorfeld!
    LG Elias

    • Elias,

      ich habe keine Ahnung wie alt Du bist oder über welche Kampferfahrung du verfügst.
      Aber ich muss Dir sagen, einen Hund zu Tode zu prügeln gestaltet sich gar nicht so einfach wie es sich anhört.
      Ein Hund ist, auch wenn er knuffig und flauschig erscheint, ein instinktiv handelndes Wesen und somit ein mit Überlebenswillen ausgestattetes Tier das messerscharfe Zähne besitzt. Im Ernstfall hat man als Mensch schon gegen einen mittelgrossen Hund arge Probleme unverletzt zu gewinnen.

      Und die Gesetze unterscheiden sich sehr wohl zwischen den Ländern. Wobei das Recht auf Unversehrtheit und das Recht auf Schutz des Eigentums und Schutz des Lebens durchaus ähnlich gehandhabt wird.

  37. Ich kann/muss mich den meisten Kommmentatoren hier leider anschließen, auch mein kleiner Hund wurde bereits des öfteren von anderen, stets freilaufenden Hunden (Rottweiler, Pitbull, sogar ein verzogener Labrador-Mischling, etc.) unvermittelt angegriffen. Das passiert so ungefähr 2x im Jahr. Die meisten Halter der angreifenden Hunde lässt das völlig kalt, selbst wenn Blut fließt maulen die einen noch voll, was man denn hat. Man traut sich kaum noch in Parks oder gar Wälder. Beim letzten Waldspaziergang kamen dann gleich mal 2 freilaufende Jagdhunde auf meinen kleinen zugestürmt und auch wieder direkt losgebissen. Es wird Zeit, dass wir endlich eine generelle Leinenpflicht für große Hunde (von mir aus ab 15 kg) sowie ein Hundehalteverbot für vorbestrafte Gewalttäter bekommen. Frei rumlaufen lassen kann jeder seinen großen Hund dann gerne in speziell umzäunten Gebieten. Auch an der Leine kann man einem Hund viel Auslauf verschaffen, einfach mal aufs Rad und den Hund nebenher laufen lassen. Was natürlich schwer wird, wenn dann wieder ein freilaufender Kampfhund von der Seite angestürmt kommt mit betrunkenem Halter dazu. Die Ordnungsämter und Stadtverwaltungen scheint sowas leider nicht die Bohne zu kümmern. In Dresden z.B. dürfen alle möglichen großen gefährlichen Hunde ganz frei rumlaufen und beißen was das Zeug hält (was dann auch oft genug passiert), gerade einmal 2 Rassen sind da auf der „Liste“.

  38. Ich habe meinen Hund bereits 3 mal gerettet. Beim 1. mal auf einem Campingplatz, auf dem eine vollgekiffte junge Frau ihre Bullis am Zelt hielt. Als wir in gebührenden Abstand vorbei gingen, stürzten sie sich ohne Vorwarnung auf unseren Hund. 30 kg. Einer biss mehrfach in die Kopfregion, der andere biss im hinteren Bereich. Ich kickte einen mit einem gezielten Tritt auf die Nase weg und den anderen griff ich, als er die Zähne kurz nicht in meinem Hund hatte, am Nacken-und Rückenfell, drehte ihn auf den Rücken und drückte ihm die Luft ab. Kurz vor dem Ersticken, ließ ich ihn los und trat ihn in das Zelt. Glücklicherweise war die Halterin so unter Drogen, dass sie wie paralysiert daneben stand. Unser Hund müsste natürlich vom TA behandelt werden. Beim 2. mal war es eine Schäfermixhündin. Sie drohte, unser wendete sich in Zeitlupe ab und wurde von hinten angegriffen und schwer verletzt. Ich trat in ihren Bauch, worauf sie ablies und unser Hund floh. Beim 3. mal war es wieder ein Halter unter Betäubungsmittel. Die Boxerhündin pirschte sich an, der Halter reagierte nicht, unser Hund war an meiner Seite als die Hündin sich auf ihn stürzte. Ich reagierte ähnlich der ersten Attacke. Ich hielt sie an den Backenfalten, dass sie auf den Hinterläufen stand und unser Hund in Sicherheit kam. Bisher blieb ich unverletzt, hoffe auch das das so bleibt aber ich habe seit dem letzten Mal Pfefferspray in der Tasche. Schön aus dem Grund, weil der Halter der Boxerhündin mich bedrohte und übel beleidigte. Die später hinzugezogen Polizei und das Ordnungsamt gab mir eine Mitschuld. Es sei nicht mehr nachvollziehbar. Da beide Tiere unangeleint waren, sind beide Verursacher.

  39. Bei uns war es ein Vorfall im Urlaub:

    Unser schon damals schon alter DK-Rüde (10 Jahre) wurde laufen gelassen während erstmal alle Taschen aus dem Auto entladen wurden. Er schnüffelte gemütlich, als andere Urlauber mit ihrem Terrier-Dackel-Mischling aus der Pension traten. Der Hund (unangeleint) lief direkt auf unseren zu. Zunächst sah es nach Spiel aus. Wir beobachteten die Situation daher nur. Der große muss sich belästigt gefühlt haben, jedenfalls drehte er nach ein paar Minuten ab und gab dem quirligen Kleinen zu verstehen, das er nicht mehr spielen möchte. Daraufhin ging Schwiegermama schon hin um unseren ins Auto zu bringen, da drehte er sich plötzlich um, packte den Kleinen am Rücken und schüttelte! Unter lautem Rufen ließ er ihn dann gleich wieder los. Passiert war scheinbar nichts, jedenfalls verstehen wir uns immer noch gut mit den anderen Besitzern und es kam auch keine Tierarztrechnung.

    Ich frage mich bloß was mit unserem los war? Er lebt mit einem anderen Hund zusammen. Ist auf Jagd auch immer mit anderen zusammen und normalerweise meinen wir ihn gut lesen zu können. Er hat sonst so etwas wie „den bösen Blick“ drauf. Auch wenn wir anhand der Körpersprache sonst nichts gemerkt hätten, lässt dann unser junger Hund sofort das andere Ende des Spielzeugs los und verzieht sich. Das der alte Hund sich plötzlich mit packen und schütteln wehren musste ist uns allen völlig neu gewesen. Da muss der kleine ja irgendwie seinen „bösen Blick“ ignoriert haben…

  40. 🤔es liegt an der Erziehung…der Hund kennt das Wort „ Nein“ nicht. Wenn ich nein sage, dann ist es ein Nein.
    🤔es liegt an uns, Hundehaltern… wir können den eigene Hund nicht lesen, geschweige einen fremden Hund.🤔
    Ich habe eine Hundepension, und alle Hunde, ob kleine oder grosse Hunde bewegen sich frei in der grossen eingezäunte Pension… ich bin der Alpha!! Einen liebevollen und konsequenter Alphamensch im Hunderudel… und es klappt👍Hund lesen… und vor dem Gnurren eingreifen mit einer Chefstimme und geraden Körperhaltung dieses Machtwort „ Nein“ sagen

  41. Ich habe eine 13jährige Mischlingshündin und einen 7jährigen Mischlingsrüden. Die Hündin hatte kürzlich 2 Schlaganfälle, hat sich einigermaßen davon erholt, d.h. sie kann immerhin wieder laufen. Meine beiden angeleinten ca. 23 kg schweren, super erzogenen und lebensfrohen Hunde sind in letzter Zeit vermehrt angegriffen worden, u.a. von Kampfhunden und Kampfhundmischlingen , die nicht angeleint waren und absolut null auf Ihre Besitzer reagiert haben. Eine Freundin , die ähnliche Erfahrungen hinter sich hat, hat mir geraten, den stumm angreifenden (Ernstkampf !) Kampfhund zu erschlagen. Sie hat dies tatsächlich gemacht, um das Leben ihres geliebten Hundes zu retten . Ein Hammer oder ein passender Stein in der Tasche wirken Wunder. Eigentlich sollte dieses Schicksal den ignoranten Besitzern entsprechend unerzogener, unangeleinter und unnötiger Kampfhunde zugedacht sein.
    Interessant, dass diese ihre Hunde dann ganz hektisch anleinen, wenn ihnen ein offensichtlich körperlich deutlich überlegener Hund (z.B. Kangal, Pyrenäenberghund) entgegenkommt!

  42. Ich habe 2 Hunde und ich brauche keine „ach die wollen doch nur Spielen Menschen im Feld oder beim Gassi gehen“ wenn ein Hund bedrohend auf mich oder meine Schützlinge unangeleint zugelaufen kommt (egal ob Show oder ernst) bin ich meiner Meinung nach absolut berechtig mich zu verteidigen, da ich von einer Notlage ausgehe. Schreiend drauf zulaufen.. rennt er nicht weg und kommt näher gibt es einen tritt. Wirkt der nicht weiteres… ganz einfach.
    Dabei ist mir völlig egal was der andere Hundehalter sagt. ich habe laut vorgewarnt, jeder Hundehalter sollte dann seinen Hund abrufen… klappt das nicht erfolgt eben die Konequenz um mich aus dieser Bedrohlichen Lage zu bringen. Danach gibt es noch eine Anzeige und gut ist ! Beim nächsten mal ist der Hund bestimmt angeleint. Meine sind es immer ! Egal wie gut sie hören !

  43. Bei mir ist es auch passiert, dass eine Schäferhündin auf meine (-Labrador Mix) losging. es war ein schrecklicher Kampf, sie wollte und hätte meine Hündin getötet. Ich bin dazwischen, habe dadurch selbst starke Verletzungen an beiden Unterarmen erlitten, musste genäht werden. Der Schäferhund wohnt in meinem Dorf und springt einfach über den Zaun und geht sofort auf meine los. Ich habe seitdem panische Angst dort lang zugehen aber ich wohne hier und möchte mich eigentlich nicht einschränken. Ich habe das Gespräch mit den Leuten gesucht, sie meinten, sie wollen in zufunkt aufpassen. Seitdem ist es wieder zweimal vorgekommen, zum Glück hatte ich eine zweite Person dabei, die die Schäferhündin wieder abwehren konnte. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir ein Pfefferspray zulege. Habt ihr damit Erfahrung?

  44. Bei uns im Dorf gibt leider auch einige Hunde die nicht angeleint sind! Wurden auch schon öfters angegriffen. Der Tipp ohne Leine finde ich nur gut wenn der größere Hund Angriffen wird. Werde das, das nächste mal probieren. Mein Mittelspitz müsste ja mit einem kleinen Pinscher fertig werden oder? Wird einer meiner Hunde mal verletzt werde ich definitiv Wiener mit Gift oder schrauben zu fressen geben!

  45. Hallo. Mein hund wurde gestern von einem aggressiven hund angegriffen und an der schulter verletzt. Er musste genäht werden. Der Tierarzt hat festgestellt das mein Hund ein tiefes Loch bis zum Knochen hat. Ich bin mit meinen beiden Kinder 7 Jahre und 8 Monate spaziern gegangen. Unser Hund ist immer an der Leine. Leider ist das neben der Straße passiert. Der andere Hunde halter ist uneinsichtig. Und ständig betrunken. Das war schon der 3. Vorfall.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here