40-Jähriger ließ zahllose Tiere verwahrlosen und verenden

Ständiges Hundegebell und übler Geruch führte Polizei zu einem Fall von Tierquälerei: Zehn Katzen und 15 Hunde wurden unter widrigsten Bedingungen gehalten. Zwei verweste Hundekadaver auf Anwesen vorgefunden.

Ein 40-Jähriger im Bezirk Weiz (Oststeiermark) steht im Verdacht, zwischen Dezember 2019 und Juni 2020, zahlreiche Hunde und Katzen unsachgemäß gehalten zu haben. Weites wurden zwei verweste Hundekadaver auf dem Anwesen vorgefunden.

Aus der Bevölkerung langten Beschwerden ein, wonach auf dem Anwesen des 40-Jährigen extremer Gestank vorliegen soll bzw. ständiges Hundegebell wahrnehmbar wäre. Daraufhin begaben sich am 3. Juni 2020 Polizisten der Polizeiinspektion Anger gemeinsam mit dem Amtstierarzt zum Anwesen des 40-Jährigen.

Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, wurden in einem durch Rollläden abgedunkelten etwa 30 Quadratmeter großen Wohnhaus (Wohncontainer) zahlreiche Tiere (zwei Katzen mit acht Jungen, neun erwachsene Hunde, eine Hündin mit fünf Welpen) unter widrigsten Bedingungen gehalten.

Das Wohnhaus war hochgradig mit Müll übersät. Die Tiere wurden offensichtlich im Haus nahezu ohne Tageslicht gehalten. Aus einem ebenso vermüllten Geräteschuppen, aus dem starker Verwesungsgeruch drang, konnten unter dem Müll zwei stark verweste Hundekadaver vorgefunden werden.

Der Amtstierarzt stellte eine nicht artgerechte Tierhaltung fest. Die Tiere wurden dem 40-Jährigen abgenommen und anderwärtig untergebracht. Der Mann konnte noch nicht einvernommen werden, wird aber wegen des Verdachtes der Tierquälerei angezeigt werden.

(5. Juni 2020) Quelle Polizei Steiermark

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