ÖHV fordert Abschussverbot von Hunden und Katzen durch Jäger

Planet Hund News Österreich

Nachdem am Ostersonntag ein Beagle in Pinkafeld im Burgenland während eines Spaziergangs von einem Jäger erschossen wurde, fordert der österreichische Hundehalterverband (ÖHV) neuerlich ein generelles Abschussverbot von Hunden und Katzen durch Jäger.

Als die Besitzer am Abend des Ostersonntags mit ihrem siebenjährigen Beagle Snoopy spazieren gingen und ihn von der Leine nahmen, hörten sie kurz darauf einen Schuss. Snoopy wurde von einem dem Ehepaar bekannten Jäger erschossen,  welcher den Hund nach Wildereivorfällen in der Umgebung für einen wildernden Streuner hielt. Das Ehepaar erstattete Anzeige.

Aufgrund dieses Vorfalls fordert der ÖHV erneut ein generelles Abschussverbot von Hunden und Katzen durch Jäger. Für ÖHV-Präsident Hans Mosser sei die Situation unterträglich geworden.

In einem offenen Brief wendet sich der Verband an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, mit Verweis auf die Unterschriftenaktion des Verbandes, bei dem insgesamt 12.404 Unterschriften gesammelt wurden.

Bisher erlauben die Landesjagdgesetze Jägern, (vermeintlich) wildernde Haushunde und Katzen abzuschießen.

Aktualisierung vom 9. Mai 2013:

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte wurde das Verfahren schon am 24. April eingestellt.  Die Begründung für die Einstellung dürfe die Staatsanwaltschaft an Medien aber nicht weitergeben.

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