Fitnessmeile Natur: Sportlich unterwegs mit Hund

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Hund Übungen Wald

Die Gassirunde in der Stadt, aber auch der Spaziergang im Wald kann abwechslungsreich, interessant und spannend gestaltet werden und nebenbei wesentlich zur körperlichen und geistigen Fitness des Hundes beitragen, ohne dafür nur einen Cent ausgeben zu müssen.

Die „Fitnessmeile Natur“ ist rund um die Uhr für Mensch und Hund verfügbar und eignet sich mit der Fülle an verschiedensten Hölzern, Baumstämmen und Ästen, dem Laub und verschiedensten Untergründen perfekt, um Kraft, Koordination, Balance und Körperwahrnehmung des Hundes zu trainieren. So kann man den Hund zum Beispiel über einen Baumstamm balancieren lassen, oder nutzt unterschiedliche Äste, um den Hund langsam und koordiniert darüber steigen zu lassen. Auch in der Stadt laden neben Bäumen in den öffentlichen Parks auch Bordsteinkanten, durch große Steine oder Poller abgesperrte Straßen und Co zum Fitnesstraining im Freien ein.

Gerade Welpen sollten schon sehr früh mit verschiedenen Untergründen und unterschiedlichen Materialien oder Gegenständen in Kontakt kommen. Dies schult nicht nur die Koordination und Körperwahrnehmung enorm, sondern auch die Feinmotorik in der Ausübung von unterschiedlichen Bewegungen. Dies fördert und steigert die Konzentrationsfähigkeit unserer vierbeinigen Lieblinge und schützt sie im Hundealltag generell, vor Verletzungen beim Spiel mit Artgenossen, oder auch beim Sport.

Achte daher bei deinem nächsten Spaziergang gezielt darauf, welche unterschiedlichen Untergründe du auf der Gassirunde vorfindest und nutze diese bewusst aus. Es eignen sich sowohl Asphaltstraßen, Bordsteinkanten, Schotter- und Feldstraßen sowie Kiesel- und Sandwege. Achte im Wald auf die unterschiedlichen Böden, die sich hier anbieten. Lasse deinen Hund über Wurzeln oder Äste steigen, gehe mit ihm langsam und bewusst über Moos, Blätter oder Farn. Nutze einfach ALLES, was die Natur so bietet.

Fazit: Ein aktiver Spaziergang mit Hund im Wald, erspart beim Hunde-Fitness-Training viel Geld für Trainingsgeräte.

Foto: Gerhard Glitzner Fotografie

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