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Verteidigung im Notfall: Wenn der eigene Hund angegriffen wird

Viele Hundehalter waren sicher schon in dieser Situation: Man geht mit dem eigenen Hund spazieren und plötzlich taucht ein fremder Hund auf und stürzt sich auf den eigenen Vierbeiner. Wie reagiert man nun in so einer Situation?

„Angriff ist die beste Verteidigung“

Wenn man den anderen Hund vorher sieht, kann der andere Hund noch eventuell mit lauten Rufen (mit fester und drohender Stimme!) und oder durch Entgegenwerfen möglichst scheppender Gegenstände davon abhalten, sich auf den eigenen Hund zu stürzen.

Hilft dies nicht, oder hat man den Hund vorher nicht gesehen, sollte immer dem eigenen Hund die Möglichkeit zur Flucht geboten werden. Ist er angeleint, sofort die Leine fallen lassen.

Schaukampf oder wirklicher Ernstkampf?

Als Hundehalter ist es erstmal ganz schlimm mit anzusehen, wenn beide Hunde miteinander kämpfen. Trotzdem sollte man auf alle Fälle immer einen kühlen Kopf bewahren, um die Situation einschätzen zu können. Tragen zwei Hunde einen sogenannten Schaukampf aus, ist dieser laut und mit viel Getöse.

Dabei hilft es, wenn beide Hundehalter sich in die entgegengesetzte Richtung entfernen und in einigem Abstand nach dem eigenen Hund rufen oder pfeifen. Gerade wenn die „Rückendeckung“ von Herrchen oder Frauchen nicht mehr das ist, hört so ein Kampf schnell auf.

Aggressive Hunde

Wenn der eigene Hund angefriffen wird: Hund droht dem anderen

Ist es ein Ernstkampf, herrscht Totenstille. Die kämpfenden Hunde verbrauchen ihre Kraft nicht für Knurren oder Bellen, sondern für das Wesentliche: Den anderen schwer zu verletzen, oder sogar zu töten.

In dieser Situation sollte man selber Ruhe bewahren. Wenn ich hysterisch werde, kann ich durch Fehler die Situation noch schlimmer machen, oder mich sogar in Gefahr oder in Lebensgefahr bringen.

Oberste Gebote in so einer Situation: Ruhe bewahren, überlegt handeln und sich nie selber in Gefahr bringen!

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten zwei Hunde zu trennen, die nicht jeder und nicht immer angewandt werden können. Auf jeden Fall ist es von Vorteil, wenn man sich solche Situation schon selber immer wieder vor Augen geführt hat und die unterschiedlichsten Szenarien gedanklich durchgegangen ist.

Denn unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. So kann  in den entsprechenden Situationen auf diese Vorstellungen zurück gegriffen automatisch gehandelt werden.

Welche Möglichkeiten zur Verteidigung gibt es nun?

Treten oder Schlagen

Einen kleinen Hund kann man mit Treten oder Schlagen eventuell in die Flucht schlagen, wenn gezielt attackiert werden kann. Schwieriger wird es da bei einem großen Hund. Dieser könnte sich sogar angestachelt fühlen und greift den eigenen Hund noch intensiver an. Außerdem muss man immer bedenken, dass bei einem Kampf die Schmerzgrenze durch Ausschüttung eines Hormoncocktails wesentlich höher liegt und somit Schläge und Tritte gar nicht wahrgenommen werden. Es kann aber auch passieren, dass der Hund sich einem selber zuwendet und angreift. Da auch meistens die Hunde in Bewegung sind, können gezielte Schläge, wie zum Beispiel ein Schlag auf die Nase des beißenden Hundes, oft nicht wirklich durchgeführt werden.

Pefferspray

Wird das Pfefferspray gezielt gegen den angreifenden Hund eingesetzt, kann es helfen. Man muss aber hier immer bedenken, dass man bei entgegenkommendem Wind selber eine Ladung abbekommen könnte. Des Weiteren könnte der andere Hund sich dadurch noch angestachelt fühlen und wortwörtlich blindlings um sich beißen. Man kann aber genauso gut seinen eigenen Hund außer Gefecht setzen, wenn dieser die Ladung abbekommt. Vom Einsatz eines Pfeffersprays ist eher abzuraten, da man nicht vorhersagen kann, wie der andere Hund drauf reagiert und sich die Situation entwickeln könnte.

Messer

Absolut tabu! Die Gefahr sich selber, den eigenen Hund, oder sogar den anderen Hundehalter damit zu verletzen ist viel zu groß und kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Elektroschocker

Es gibt zugelassene Elektroschocker, die man in so einem Fall einsetzen darf. Diese Variante ist am ungefährlichsten für einen selber, aber auch für den angreifenden Hund. Und auch wenn man seinen eigenen Hund erwischt, wird dieser nicht ernsthaft verletzt. Man sollte sich allerdings vorher schon mit der Handhabung eines Elektroschockers vertraut machen. In einer Ernstsituation hat man diese Zeit nicht mehr.

Aushebeln

Haben sich zwei Hunde ineinander verbissen, gibt es auch die Möglichkeit die beiden auseinander zu hebeln. Allerdings bedarf es dafür zwei Personen (am besten natürlich den anderen Hundeführer). Dafür muss jeder Hund an den Hinterläufen genommen werden (auch wirklich gut zufassen und festhalten, die Hunde können enorme Kräfte entwickeln!) und zeitgleich beide Hunde kräftig ineinander gestoßen werden und sofort danach rausgehoben, beziehungsweise zurückgezogen werden. Dies erfordert aber, dass beide Hundehalter überlegt und gleichzeitig agieren. Hunde niemals einfach auseinanderziehen, da dadurch schwerste Verletzungen entstehen können.

Luftzufuhr unterbrechen

Zwei Hunde

Hund geht auf anderen Hund drauf

Die sicherste Möglichkeit ist es, dem Hund, der sich verbissen hat, durch Zudrehen des Halsbandes die Luft abzudrehen. Dafür muss natürlich an das Halsband herankommen werden.

Hat der Hund kein Halsband, oder nur ein Geschirr an, so kann man auch die Leine nehmen. Bekommt ein Hund keine Luft mehr, lässt dieser im Normalfall los.

Aber Vorsicht, danach unbedingt festhalten, falls der andere Hund sich gegen einen wenden sollte. Notfalls muss man die Luftzufuhr solange unterbrechen, bis der Angreifer bewusstlos ist

Egal für welche Methode sich entschieden wird: Wichtig ist natürlich, dass diese Hilfsmittel (sollte man sie benutzen wollen), auch dabei und griffbereit sind und der Hundehalter sicher im Umgang damit ist. Des Weiteren ist es für einen selber hilfreich, wenn die Abwehr/Notwehr mündlich laut ankündigt wird. Egal ob der andere Hundehalter dabei ist oder nicht. So macht man sich selber bewusst, dass man jetzt handeln wird und auch muss. Ist man unsicher und/oder zögerend, sollte dem Kampf lieber freien Lauf gelassen werden, um somit nicht selber schwerwiegende Verletzungen davon zu tragen.

Autorin: Melanie Weber-Tilse

Warst du mit deinem Hund schon einmal in so einer Situation? Wie hast du reagiert?

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Eingereicht von 37 Kommentare

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37 Comments »

  • Tanja M. sagt:

    In Schaukämpfe? Ein oder zwei Mal. Meine haben bisher noch keine solchen angefangen (im Sinn von himlaufen, wahrscheinlich haben sie aber dementsprechende Signale ausgesendet). Ich entferne mich dann demonstrativ, weil mri furchtelnde und hysterische Halter mehr Angst machen, als zwei keifende Rüden.

  • Julia F. sagt:

    Hallo,
    hierzu hätte ich eine Frage:

    Mir ist das heute passiert, ein Hund hat meinen Hund ohne Vorwarnung attackiert und gezielt in den Hals gebissen. Nun stand ich daneben und habe ihn sofort mit einem „Hey!!“ angebrühlt und mich drohen in seine Richtung bewegt. Dies hat gut geklappt, nur erntete ich von der Hundebesitzerin des anderen Hundes wüste Beschimpfungen („schließlich hätte ich Göre kein Recht dazu, zumal meiner noch nicht mal blutet!“ – ich Göre bin 30 Jahre alt….^^).
    – Nun begegne ich dieser älteren Dame mit ihrem IMMER unangeleinten, extrem frechen und unkontrollierbaren Hund fast täglich beim Spazieren gehen (so ist es leider in der Stadt) und kann solchen Situationen nicht immer aus dem Weg gehen…

    Ich kann sehr wohl auseinanderhalten (das vorneweg) was Schaukämpfe oder Spiele sind, aber mir stellt sich nun die Frage:

    Wenn ich diesen anderen Hund, z.B. wegtreten müsste und die Hundebesitzerin mich deswegen anzeigt… – was erwartet mich dann? Sachbeschädigung (ok), aber/oder gibt es da eine Klausel wegen „Hilfeleistung für den angegriffenen Hund“?

    Vielen Dank uand viele Güße,

    Juli

    • melanie sagt:

      Hallo Julia,

      natürlich kann die genaue Sachlage nur ein Anwalt klären.

      Normalerweise ist es aber so, dass du den angreifenden Hund zur Anzeige (bzw. beim Ordnungsamt) bringen kannst, da Hundehalter verpflichtet sind, einen Hund so zu halten und zu führen, das keine Gefahr von ihm ausgeht.

      Wenn du, oder dein Hund angegriffen wird, dann darfst du dich entsprechend wehren und dürftest dafür auch nicht belangt werden.

      Wenn du einen Hund einfach so trittst, ist es nicht nur Sachbeschädgigung, sondern auch strafbar nach dem Tierschutzgesetz.

      LG
      Melanie

    • Tanja M. sagt:

      Wenn du schon siehst, dass es nur ein Schaukampf ist, hast du meiner Meinung nach kein Recht, irgendeinen Hund zu treten.

      • melanie sagt:

        Wenn der andere Hund meinen angreift, auch wenn es nur ein Schaukampf ist (was von vielen auch gar nicht erkannt wird) so können auch hier Verletzungen entstehen. Oder bei einem Größenunterschied, kann es für einen kleinen Hund sehr gefährlich werden.
        Des Weiteren kann mein Hund evtl. Erkrankungen haben, was für ihn gefährlich wird, wenn ein anderer Hund auf ihn drauf geht.

        Hier nur mal ein paar Beispiele, wo ich selber nicht zögern würde, den anderen Hund von meinem eigenem wegzubekommen. Je nach Situation, auch mit nicht schönen Mitteln.

        Auch hier hat dann derjenige das Problem, dessen Hund auf den anderen drauf ging. Wenn mich nicht alles täuscht (auch das kann nur ein Anwalt klären) spielt es hier nämlich keine Rolle, ob Schau- oder Ernstkampf! Denn das ist erstmal nicht ersichtlich, wenn der andere Hund auf meinen draufgeht.

        So wird ja auch nicht unterschieden, ob der Hund aus „Spaß“ hinter Wild herläuft, oder wirkliche Jagdabsichten hat. Hier spielt es auch keine Rolle, ob mein Hund nur Hetzabsichten hat, oder das Wild auch zur Strecke bringen möchte.

        An sich sollte man natürlich bei einem Kampf nicht überreagieren, Hunde sind nun mal nicht immer nett zu einander :) Trotzdem muss ich natürlich nicht alles zulassen und über meinen Hund ergehen lassen.

        LG Melanie

        • Julia F. sagt:

          Hallo Melanie,

          danke für die promten Antworten. :-) Dann werde ich es weiterhin so handhaben wie gewöhnlich (meist reicht es ja wirklich sich selbst drohen groß zu machen und warnende Laute von sich zu geben.

          Viele Grüße,
          Julia

    • Steffen Seifert sagt:

      Naja, sie müsste ja auch erst mal Beweisen können, dass du dich gegen ihren Hund gewehrt hast.

    • Franziska sagt:

      Das ist mir vor kurzem auch passiert. Zwei Kinder führten den Hund, die nicht in der Lage sind ihn zu handeln. hat meinen gezielt in den Kopf und in die Gurgel gebissen. Auge auch fast erwischt. Ordnungsamt hat erst erklärt, sie müssen Namen wissen, Adresse genügt nicht, nachdem wir dann Namen geliefert haben ist gar nix passiert. Und die Besitzer von dem beißenden Hund lassen ihn immer frei laufen, ich hatte schon drei Zwischenfälle und als ich einen Brief schrieb kam er „korrigiert“ zurück, Satzbau etc. mit einem Hahaha Vermerk. Das ganze hat mich 70 Euro gekostet. Das Problem ist, der Hund keucht und fletscht und hat es eben auf unserena bgesehen, ich manchmal richtig Angst mit meinem rauszugehen, denn die Personen haben uns Schläge angedroht etc. von wegen Hundehaftpflicht bekanntgegeben und dann haben sie einfach den Spieß rumgedreht und gemeint wir haben die Kinder bedroht, ist gar nicht wahr. Hatten Stock in der Hand. Bin ziemlich im unklaren ob ich diese Frau vom Ordnungsamt nochmal aufsuchen soll.

      • Ayleen sagt:

        Vielleicht fehlen auch die Beweis. Ich würde an deiner Stelle einfach mal ohne Hund diese Strecke gehen und filmen dass der andere Hunde von der Leine gelassen wird und die Kinder nicht mit ihm klarkommen. Der Tierarzt kann ja bestätigen dass Verletzungen durch einen Angriff eines anderen Hundes entstanden sind. Und eventuell einfach direkt beim Tierschutz anrufen da ich auch schon oft erlebt habe dass sich das Ordnungsamt einfach nicht um sowas kümmert.

  • Roy Kenwood sagt:

    Wie kann ich mich, als Jogger bzw. Fahrradfahrer legal gegen angreifende Hunde, auch gegen solche die „nur spielen“ woollen besser schützen.
    Für eine konstruktive Rückmeldung Danke ich im voraus!

    Gruss Roy

    • melanie sagt:

      Hallo Roy,

      für Dich als Jogger/Fahrradfahrer, aber auch für den Hundehalter, ist es erstmal hilfreich, wenn du das Tempo rausnimmst, am besten stehen bleibst. Auch wenn es sich komisch anhört, langsamer zu werden oder sogar anzuhalten, wenn der Hund hinter Dir herläuft, so ist das in dem Fall das Beste was Du machen kannst. Du nimmst dem Hund das Hetzobjekt. Denn die meisten Hunde rennen wegen des „Verfolgen der Beute“ hinterher. Du hilfst auch dem Halter, der in dem Moment nun mal die Kontrolle über seinen Hund verloren hat, diesen einzufangen. Denn wenn Du weiter rennst, der Hund hinterher, bleibt dem Hundehalter keine Chance diesen Umstand zu ändern, wenn er nicht hinterher kommt.

      Die meisten Hunde lassen Dich in Ruhe, wenn du stehen bleibst und sie einfach nicht anschaust. Sollte es ein Hund nun doch auf Dich abgesehen haben, tja, dann geht es einfach um Deine Sicherheit. Wie oben aufgeführt gibt es dann diverse Hilfsmittel, die Du auch für Dich selber einsetzen kannst.

      Ein Bitte an Jogger und Radfahrer: Wenn ihr seht, dass vor euch ein Hund frei läuft, dann macht doch bitte auf euch aufmerksam. Auch wenn viele Hundehalter versuchen vorausschauend (und somit auch immer wieder nach hinten schauen) spazieren zu gehen und den Hund rechtzeitig anzuleinen, so schafft man dies nicht, wenn ihr direkt an einem vorbeisaust, den Hund noch zu packen (wenn dieser gerne ein Jogger/Fahrradfahrer-Jäger ist). Ich weiß, dass es natürlich auch genug rücksichtslose Hundehalter gibt, denen es egal ist.

      Wenn beide Seiten aber Rücksicht auf den jeweils anderen nehmen, dann muss man als Jogger/Fahrradfahrer auch nicht darüber nachdenken, was man machen kann, wenn ein Hund hinter einem her ist :)

      LG Melanie

  • Big D sagt:

    Bisher hat es gereicht dem Agressor, ohne Rücksicht ob er dabei schwer verletzt werden könnte oder nicht, äusserst kraftig in die Flanke zu treten. Gibt im Nachhinein zwar mächtig Theater wegen entstehender Behandlungskosten, jedoch ist solch ein Sachverhalt vom Gesetzgeber eindeutig geklärt. Eigentum, in diesem Falle der Hund, darf beschützt werden! Voraussetzung ist dass die „Ausgangsagression“ nicht vom eigenen Hund ausging!

    Alternativ kann auch ein GUTES Pfefferspray eingesetzt werden, man muß sich jedoch der Handhabung bewusst sein. Es gibt durchaus Sprays die den Hund definitiv ausser Gefecht setzen und ihn NICHT aufstacheln. Der Markt ist voll mit entsprechenden Produkten.
    Eines der Mittel ist grün eingefärbt (ich stehe nicht so drauf mit Produktnamen zu werben…), das ist zur Zeit das „Maß der Dinge“.

  • Anitase sagt:

    Beim Wandern (wohne seit 3 Jahren in den Voralpen) nehme ich jeweils meine 2 Hunde (Cairn Terrier) vor einem Haus/Hof oder Häusergruppen an die Leine (präventiv).
    Ein off. Wanderweg führt an einem Bauernhof vorbei (z.Teil auch zwischen den Hofhäusern)
    Gestern war es nun das 3. Mal, dass der Hofhund meine angeleinten Hunde direkt angegriffen hat. Der Bauer sieht sich in keiner Verantwortung, im Gegenteil!
    Was kann ich noch tun (präventiv), dass es nicht mehr zu solchen Angriffen/Situationen kommt!?
    Es gibt noch einige Hofhunde in der weiteren Umgebung und das Laufen mit meinen Hunden möchte und kann ich nicht aufgeben, d.h. ich möchte nicht kapitulieren müssen!
    Einige Wanderwege habe ich inzwischen bereits schon aufgegeben.
    Es führen auch keine anderen Wege um die „Gefahrenzonen“.
    Danke für das Feedback/Unterstützung
    Anitase

    • melanie sagt:

      Hallo Anitase,

      gehst du mit den Hunden alleine, oder ist noch jemand mit dabei?

      LG Melanie

    • Jose sagt:

      Hallo Anitase,

      verständnisfreie Hundehalter scheint es überall zu geben. Leider auch in unserem Dorf und der Umgebung. :-(

      In diesem Falle kann ich nur eine anzeige bei Ordnungsamt empfehlen. Gemäß dem Motto: „Mache dein Problem zu dem des Anderen“ wirst du verwundert sein, wie schnell der Hundebesitzer/In Abhilfe schafft. Die Gefahr eine (kostspieligen)Verwarnung durch das Ordnungsamt zeigt in der Regel Wirkung. Bedingung ist jedoch, dass du den Vorgang sauber nachweisen kannst. Am Besten ist eine Aufzeichnung 8z.B. mit dem Handy) oder ein belastbarer Zeuge, der den Vorgang gesehen hat.

      Auf jedem Falle empfehle ich eine gute Rechtschutzversicherung. Denn, neben der Anzeige, kommt oftmals eine dicke Rechnung durch den Tierarzt hinterher. Un dies fällt unter Zivilklage und ist nicht mehr Bestandteil der Ordnungswidrigkeit, welches das Ordnungsamt mahnt.

      Viel Erfolg …

      Jose

  • Toni sagt:

    Hallo^^
    Ich besitze eine kleine Münsterländerhündin, die sich eher zurückhält was das anpöbeln von anderen hunden angeht. Deswegen hat sie schon ein paar mal eins auf die nase bekommen, auch schon zweimals ernsthaft, da es relativ viele schäferhunde im Dorf/ kleinen stadt bei uns gibt, mit denen anscheinend niemand umgehen kann. Mittlerweile ist es mir egal ob der andere hund meinen angreift oder „bloß“ eine show abzieht, jeder hund der meinen eigenen anpöbelt(darunter fällt für mich jegliches agressive verhalten, begrüßen und schnüffeln ist natürlich okay, das ist schließlich auch wichtig für das sozialverhalten) dringt in meine und die privatsphäre meines hundes ein und das ist unter hunden ein verhalten,das ein ranghöheres tier niemals tolerieren würde. Besonders nervt mich das bei wanderern die ihre hunde einfach vorlaufen lassen (unangeleint natürlich) und sich überhaupt nicht kümmern, ob das dem gefällt der ihnen gerade entgegenkommt. Solche hunde weise ich jetzt immer ab, ich habe einfach keine lust mehr auf ärger. Wenn wir eine größere gruppe sind, nehme ich meine hündin in die mitte, und es geht eine möglichst große(also hoffentlich auch beeindruckende) person vor mir, die den anderen hund auch mal wegdrängen kann, wenn er einem wirklich auf die pelle rückt. Viele hunde meinen es auch gar nicht böse: entweder sind sie frech oder neugierig, aber ich bemerke, bei meinem eigenen hund, seit den bissen, bei denen sie einmal genäht werden musste immer eine gewisse angst, wenn ein anderer hund so schnell auf sie zukommt und als ihr „Rudelführer“ ist es meiner meinung nach auch zum teil meine aufgabe sie zu beschützen, wenn ihr etwas so unangenehm ist. Ich möchte anderen hunden gegenüber natürlich nicht handgreiflich werden, in den meisten fällen, verstehen sie meine körpersprach und die stimme auch und ziehen ab, das ist für mich immer das mittel das ich zuerst versuche. Ich gehe auch in eine hundeschule, wo sie mit vielen hunden kontakt knüpfen kann. Da bin ich mir dann auch sicher, dass es noch jemanden gibt, der die lage besser einschätzen kann als ich und das spiel dann auch beendent.
    Naja, ich hoffe ich habe keinen mit meinen langen sätzen gelangweilt^^
    GLG Toni

  • Leonie sagt:

    Der Hund meiner Freundin (eig. reinrassiger Jackrussel,glauben das da Dackel drin ist wegen kurzen Beinen und langem Körper) wurde 2x angegriffen und zwar schwer,kein Schaukampf.Beim ersten mal vor einem Jahr hat ein Rhodisian (Weiß nicht wie die Rasse geschrieben wird) sich in seinem Bauch festgebissen und dem Halter war es total egal!Er hat den Hund genommem und ist weggegangen (Jackrussel hat überlebt, bauch war offen).Beim Zweiten mal (ca. 10-20 Juni) war es ein Golden Retriver der sich im Hals festbiss und ihn wie ein Plüschtier schüttelte.Wir selber sind minderjährig, aber wir hatten eine Erwachsene Frau mit einem klein Hund der mit meinem Kleinspitz spielte.(Der Jackrussel ist sozusagen Rudelführer) auf jedenfall haben sich die Hundebesitzerin und die Frau die mit uns war auf den Hund gestürtzt und haben versucht das Maul aufzureißen.Er hat nicht losgelassen.(Jackrussel lebt immer noch :) )

    Meine Frage ist was ich tun sollte wenn sowas passiert Halsband rumdrehen ist ja schön und gut aber was hätten wir tun können anstatt rumzustehen und zu schreien?Die beiden haben sich eig. Immer gut verstanden bis der Goldi sich im Gras gewältzt hat und der Jacki geschnüffelt hat,Goldi knurrt, Jacki will gerade gehen, Goldi stürtzt auf Jacki und beißt sich fest,Besitzerin drauf,als losgelassen zum nächsten Tierartzt, Besitzerin hat alles bezahlt.

    • melanie sagt:

      Hallo Leonie,

      ich weiß nicht wie jung ihr seid, daher möchte ich mich mit einem Rat doch zurückhalten. Denn wenn ihr euch in Gefahr begebt hilft das dem Hund auch nicht. Hier sollte ein Erwachsener eingreifen, der die Situation eventuell besser einschätzen kann. Auch wenn es in so einer Situation schwer ist ruhig zu bleiben, so sollte man das doch versuchen. Gerade Schreien stachelt die Hunde noch mehr an, was dann natürlich kontraproduktiv ist.

      Ich kann euch nur raten immer einen Erwachsenen dabei zu haben, oder solche Situationen – wenn ihr alleine seid – zu meiden.

      LG
      Melanie

  • Jose sagt:

    Hallo!

    Leider sind es nicht nur die Hunde, deren Verhalten zu denken gibt. Meiner Erfahrung nach sind die Besizer der Tiere die eigentliche Ursache.
    Vor zwei Tagen wurde mein kleiner Sheltie (7 Kg) von zwei ausgeqwachsenen Border Collies in die „Mangel“ genommen. Innerhalb von dreizig Sekunden fügten sie schwere Verletzungen zu (tiefe Wunden an Kopf, Riß der Bauchmuskeldekce, Bein ausgekugelt, diverse Bißwunden am Fell). Der Kleine wird jetzt zum zweiten Mal operiert. Unklar, wie sein weiteres Leben aussehen wird …

    Leider kein Einzelfall. Meine (zwei) vorherigen Hunde (beide Shelties) wurden ebenfalls attackiert und z.T. schwer verletzt.

    Die Besitzer der Hunden zeigen keine Einsicht noch sehen sie die Notwendigkeit für entsprechende Massnahmen (Maulkorb, Leinenzwang, Grundstück einzäumen). Alle Massnehmen sind entweder ist es lästig oder kostenaufwendig. Ein Maulkorb macht die Hunde „wehrlos“, was sie von „Täte“ zum „Opfer“ degradieren würde. Daher auch abgelehnt …

    So ein Zwischenfall spricht sich in einer kleinen Gemende schnell herum. So erfahre ich nach und nach, dass es sich hier um einen bedauerlichen Einzelfall handelt, sondern und eine wiederkehrende Routine. Gerüchte Zufolge soll ein Zeitungsausträger (Schuljunge) ebenfalls „gezwickt“ worden sein.

    In den vergangenen Jahren hat as Ordnungsamt bereits mehrere Hinweise erhalten, welche als „Nachbarschaftsstreit“ abgetan wurde. Daher erwarte ich von amtlicher Stelle keine besondere Unterstützung.

    Was nun? Ich sehe nicht ein, mein Grundstück einzuzäumen und es zur „Festung“ umzubauen.

    Welche juristische Möglichkeiten habe ich?
    Meine Rechtschutz verweißt mich an das Ordnungsamt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir eine (ernsthaften)Tip geben?

    Gruß

    Jose

  • Jochen sagt:

    Hallo, mein Parson Russel Terrier wurde gestern von einem grösseren Hund angegriffen und quasi ohne vorwarnung in den Rücken gebissen…er hat ihn ebenfalls herumgeschüttelt wie ein Plüschtier, was dfazu führte dass sich am rücken die Oberhaut von der Unterhaut ablöste. Ich hab da keine Sekunde gezögert und dem Angreifer mit dem rechten Fuss mit aller Gewalt in den Unterleib getreten, worauf dieser zum Glück sofort abliess und weglief…der hätte ihn sonst getötet.

  • Anita sagt:

    In einem Hundekurs haben wir mal eine sehr effektive Methode anwenden müssen, die mir heute nochmal sehr geholfen hat. Mein Hund wurde von einem freilaufenden anderen in gleicher Größe angegriffen. Der Hund hatte sich bei meinem festgebissen. Als sein Besitzer dazu kam und seinen Hund wegholen wollte, dies aber nicht ging, sagte ich ihm, er soll ihn an den „Eiern packen“. Daraufhin ließ der Hund sofort los. Der Eiergriff funktioniert schnell und ohne, dass man den Angreifer verletzen muss.

  • Lochschwager sagt:

    Was auch hilft ist eine Drukluftfanfare (wie im Stadion z.B.) Greift einer unangeleint deinen Hund an dann hälst du ihm die an den Kopf und drückst ab. Hilft 100%.

  • leo sagt:

    Mein Hund(Dalmatiner Rüde) wurde bereits zum zweiten Mal von Hunden (2x Berner Sennenhund und ein brauner Mischling) des gleichen Hundehalters angegriffen. Beim ersten Mal haben sie meinen Hund zu dritt in die Mangel genommen, erst der Hundehalter war fähig die Hunde wegzukriegen. Das war vor 5 Wochen die Wunden waren nicht tief, also kein Tierarzt. Gestern kamen 2 dieser Hunde auf uns zugelaufen, ich hatte meinem am Halsband, habe aber losgelassen. Ich hatte keine Chance die Hunde zu vertreiben und kam erst dazu als einer sich im Schulterbereich verbissen hatte. Nur durch Zudrehen des Halsbandes und Griff auf die Lefzen konnte ich den Hund runterkriegen. Letztendlich musste ich mit meinem Hund zum Tierarzt und die Wunden versorgen lassen.
    Ich verstehe nicht, warum diese Berner Sennenhunde dem Hundehalter so weit davonlaufen nur um meinen Hund zu attackieren.
    Ich habe jetzt überlegt mir einen Elektroschocker zuzulegen. Einen Hund kann ich ja noch runterbringen, aber drei Hunde?!. Vorerst werde ich meine tägliche Morgenrunde abändern.
    Irgendwelche Ideen, wie ich diesen Hunden die Jagd auf meinen Hund für immer vergällen kann?

  • Jose sagt:

    Hallo Leo,

    das Thema „Elektroschocker“ wurde bereits im Report erwähnt. Ich halte es für die schonenste, aber effektivste Art, den Hund in die Schranken zu verweisen. Es wirkt sofort, falls nötig kann es erneut genutzt werden (wichtig, wenn mehrere Hunde angreifen) und kann die elektrische Spannung kann bei einigen Modellen dosiert werden.

    Apropos elektrische Spannung: hierbei gibt es unterschiedliche Modelle. Beginnen bei wenigen Tausend Volt (ca. 5000 Volt bei sogenannten „Viehtreiber“) bis hin zu 200 000 Volt. Letztere sind eher in Personenschutz zu finden und sehr handlich. Allerdings sehr wirkungsvoll. Nachteil der handlichen Modelle: du mußt Körperkontakt mit dem Angreifer aufbauen. Das kann u. U. ziemlich gefährlich werden …

    Ein schöner „Nebeneffekt“: diese Geräte senden ein leises Pfeifen, soabld sie sich laden. Tiere, die dieses Geräusch kennen (und die anschließende Wirkung) zeigen „Respekt“. Sie asozieren sehr schnell das Pfeifen mit Schmerzen. Eine abschreckende Wirkung …

    Eines möchte ich jedoch erwähnen. Diese Geräte fallen unter das Waffengesetz. Daher empfehle ich eine entsprechende Beratung und den Erwerb von Modellen, die auch frei verkäuflich sind. Andernfalls hat man schnell Ärger mit dem Gesetzgeber, was sich leicht veremiden läßt …

    Lieben Gruß und weiterhin viel Glück wünscht

    Jose

  • Bianca sagt:

    Wenn ich soetwas lese bekomme ich wirklich die Kriese. Falsches Wissen wird vermittelt und daher kommt es das viele Hundehalter „die regeln das unter sich“ von sich geben.

    Wenn ein Hund, eurem Hund droht ..greift ein!!
    Dafür seid ihr da.Das geht nicht nur mit treten, sonstiges ..
    Wenn er vor eurem steht und knurrt, geht Dominant auf diesen Hund zu & schützt euren!! Sowas nennt sich Rudelführer.

    Ich wünschte mehr Menschen würden sich wirklich mal mit dem Verhalten und der Körpersprache der Hunde untereinander beschäftigen. Ich hatte die Situation heute erst. Das meiner von einem anderen geblockt & angeknurrt wurde. Nur weil der meinte auf Big Bos machen zu können. Aber es auch ziemlich ernst meinte. Ich bin frontal auf ihm zu. Und er ist gewichen. Warum ? Weil er meine Präsenz gespürt hat. Das ich keinerlei bedrohung meines Rudels zulasse und somit dominanter bin als er. Lernt die Hunde besser einzuschätzen. Man kann dann sehen wann man den Besitzer besser bitten sollte den Hund wegzunehmen vom eigenen Hund und wann nicht.

  • Ella sagt:

    Hallo
    Bianca kannst du uns Tips geben, wie wir Körperhaltung, Stimme, Laute üben können?
    Wäre toll danke Ella

  • Kevin Kofler sagt:

    Hallo
    Ich komme aus össterreich/Tirol
    Mein problem dabei ist,wenn ich mit meinr Hündinn Miley(Staffordshire Bullterier)Spazieren geh natürlich angeleint lauft oft ein hund frei ohne leine herum und der knurrt immer meinen Hund an,Natürlich bellt meine Miley auch zurück.Es wäre fast dazu gekommen das der andere Hund mein hündchlein angegangen ist aber zum glück wurde sie dann ins nebenbei liegenten resturant gebracht und alles fried voll…
    Aber was tun wenn keiner zuhause ist um den freilaufenten
    hund weckzu speren?😨

  • Karin G. sagt:

    Hallo an die Hundegemeinde,
    hier mein Erlebnis: Gehe im Park, meine Yorkshire-Dame läuft unangeleint friedlich neben mir, kommt uns entgegen eine ebenfalls unangeleinte Mischlingsdame, etwas größer als meine, diese Dame legt sich zunächst platt hin = Demutsgeste, als mein Yorrkshire darauf nicht reagiert, kommt der Mischling auf sie zu und es entsteht sofort ein wildes Gerangel,Getöse und Gebelle, ich will zuspringen, um dieHundezutrennen, erreichesienicht, fallehin, Hoseein Loch am Knie und Brille -Wert ca.€ 650,–, zerbrochen, eine Schürfwunde an der Hand. Der andere Hundebesitzer sagte mir, ich hätte keinen Anspruch auf Schadensersatz, da 1. beide Hunde unangeleint waren – da gelte der Rechtsgrundsatz, da trägt jeder sein eigenes Risiko und auch seine Kosten selbst und 2. es sei eine grobe Fahrlässigkeit und ein Eigenverschulden von mir gewesen, in das Hundegerangel eingreifen zu wollen – darüber – Punkt 2 – habe ich tatsächlich beim Googeln hier Gerichtsurteile gefunden. Ein bekannter Polizist sagte mir, bei unangeleinten Hunden muß jeder seine Schäden selbst bezahlen, um solcheFälle kümmere sich die Polizei auch gar nicht, obwohl sie von erbosten und geschädigten Hundehaltern oft deswegen gerufenwird, das sei Sache des Ordnungsamtes, und wenn noch einer – sowie ich – eingreifen will und hinfällt und sich dabei noch selbst schädigt – Hose/Brille/Wunde – dann sei es Eigenverschulden. Übrigens: Das Hundegerangel dauerte max. 15 Sek., dann ließen beide voneinander ab,standen friedlich und völlig unversehrt da – war also eine Art „Schaukampf“; habe ich tatsächlich keine Ansprüche?? Denn der andere Hund ist ja zur Kontaktaufnahme auf meinen zugekommen, es sah zunächst nicht nach „Angriff“ aus, dann fing das Gerangel an – eben „zwei Weiber unter sich“ – kennt man ja – auch aus dem menschlichen Bereich …. Kenntjemand die „Rechtslage“ bzw. hat Erfahrungen damit gemacht??

  • geon haess sagt:

    Hallo,

    so eine Situation habe ich einige male erlebt.
    Vom eigenen Hund, oder Attacken von fremden Hunden.
    Es hat jedesmal leichte Blessuren, oder leichte Wunden gegeben. Meine Erfahrung ist, das nur situationsbedingt gehandelt werden kann. Jedes mal muss man in Sekundenbruchteilen entscheiden. Ist das ein Schaukampf oder Ernst.Wie verhalte ich mich? Wir haben einen erlaubten E-Schocker. Das Ding ist nur zur Abschreckung. Das Geräusch schreckt Tiere im allgemeinen extrem ab. Obacht, sollte wirklich nur im Notfall benutzt werden!! Wir kennen die Charaktäre der Hunde in unserem Umfeld. Das hilft. Tierarzt u. od. Arztkosten übernehmen die Versicherungen oft nur wenn der eigene Hund angeleint war. Umbeding mit der Versicherung sprechen was abgedeckt ist.
    LG.

  • Lina B. sagt:

    War letztens mit einer größeren „Gassigruppe“ unterwegs als sich plötzlich zwei der Hunde in einen Kampf verwickelten. Habe sofort gemerkt dass es kein ernster Kampf war, da die beiden Hunde sehr laut waren und sich total angekeift haben. Nach eigener Erfahrung habe ich den Besitzern gesagt sie sollen weg gehen und ihre Hunde rufen. Wurde daraufhin angeschrien und beleidigt ohne Ende. Die beiden hysterischen Damen schrien ihre Hunde an woraufhin es sich dann doch zu einem ernsthaften Kampf entwickelt hat. Ich konnte trotz dessen dass ich beleidigt und angeschrien wurde nicht einfach weggehen und habe die beiden Hunde schließlich doch auseinamder bekommen. Daraufhin wurde mir noch eine Anzeige angedroht da ich angeblich zu grob mit den beiden war.
    Ich verstehe solche Menschen nicht die zusehen wie ihre Hunde kämpfen und dann nichtmal auf einen Rat hören können aber mehr als die Hunde anschreien und denken dadurch lassen sie voneinander ab können sie. Könnte kotzen bei sowas.

  • Mandana sagt:

    Hallo..

    Ich bin immer wieder erschüttert vom mangelnden Sachverstand und der Rücksichtslosigkeit vieler Hundehalter, ebenso von den dürftigen gesetzlichen Regelungen die einem selbst bei ernsthaften Auseinandersetzungen nicht wirklich den Rücken decken..

    Bei uns geht es nicht mal um Angriffe oder Kämpfe. Ich bin damals selbst etwas blauäugig und romantisch verklärt an die Hundehaltung heran gegangen, dachte meine Hündin würde mit jedem Haussetzenen wollen, ließ mich zu sehr von anderen HH beeinflussen („Das machen die unter sich aus!“) und habe sie dadurch permanent überfordert. Irgendwann als meine Hündin etwa 2 Jahre alt war stellte ich fest, dass sie eigentlich nur noch Stress hatte bei den meisten Hundebegegnungen und es ihr nicht mehr darum ging mit den anderen Hunden zu spielen sondern sie mit Verbellen und Scheinangriffen zu verjagen. Ich belas mich viel in Sachen Hundesprache, Individualdistanz und wir begannen mit Lakoko und Gegenkonditionierung. Das hat insofern auch gut funktioniert als dass meine Hündin jetzt darauf vertraut, dass ich die Begegnungen draußen manage und sie sich darum nicht kümmern muss was sich sehr positiv auf ihr allgemeines Stresslevel ausgewirkt hat. Seit ich bei ihren sozialen Kontakten auf Qualität statt Quantität achte ist sie viel entspannter geworden. Sie hat an die 8 Hunde die sie gut kennt und regelmäßig für mehrere Stunden sieht was ihr vollkommen ausreicht, die hohe Frequenz an Hundekontakten draußen ist ihr aber schlichtweg zu viel, erst recht die ständigen Frontalkonfrontationen wenn andere Hunde auf uns zu schießen und die Besitzer nicht reagieren, selbst wenn ich sie bei mir behalte oder anleine.
    Das Problem ist, dass andere Hundehalter einfach nicht akzeptieren, dass wir keinen Kontakt mit deren zum Teil aufdringlichen, übermütigen Hunden wünschen. Immer mal wieder lasse ich meine Hündin auch ausprobieren und neue Hunde kennen lernen. Stelle ich dabei jedoch fest, dass diese sie bedrängen und auf ihre Zurechtweisung (Abschnappen mit Verharren) nicht reagieren bzw. daraufhin noch übermütiger werden, splitte ich und schicke den anderen Hund über Körpersprache und Stimme weg, manchmal kommen dabei auch Wurfdiscs zum Einsatz wobei ich immer darauf achte, den Hund vorerst nicht zu treffen. Bemerke ich außerdem, was hier leider keine Seltenheit ist, dass die Besitzer ihren eigenen Hund überhaupt nicht im Blick haben, einfach weiter gehen und sich gar nicht darum kümmern wen ihr Hund gerade belästigt bzw. noch der Meinung sind, er hätte das Recht dazu auch wenn wir das ganz deutlich nicht wünschen, dann unterbinde ich den Kontakt bei der nächsten Begegnung von vorn herein. Der Witz ist, dass ich dafür nicht bloß belächelt sondern auch beleidigt werde und sogar schon körperlich angegriffen wurde, selbst wenn ich den anderen Hund nicht einmal berührt hatte..
    Auch musste ich feststellen, dass es den meisten Leuten viel zu unbequem und anstrengend ist, sich mit einer Erklärung auseinanderzusetzen weshalb ich mir die Energie dafür mittlerweile meistens spare.
    Es ist mir wirklich schleierhaft, dass man per Gericht dazu verdonnert werden kann einen Hundetrainer zu engagieren, sich aber seitens der Behörden über die Ursachen wie ständige Unterschreitung der Individualdistanz und Bedrängen durch andere Hunde was drohendes oder aggressives Verhalten meist überhaupt erst auslöst, keine Gedanken gemacht werden. Man stelle sich vor jemand kriegt eine solche Auflage, ändert seine Einstellung und Sichtweise und bemüht sich, auf die Bedürfnisse seines Hundes in diesen Situationen einzugehen. Dann würde man tun, wozu man verpflichtet wurde aber kein anderer muss sich an diese Spielregeln halten weil Rücksichtnahme in dieser Gesellschaft immer mehr zum Fremdwort wird und die gesetzliche Grundlage dazu fehlt. Wie soll das denn funktionieren?
    Da mir die gesetzliche Lage hierzu sehr schwammig erscheint, wäre meine Frage an Sie, welche Erfahrungen Sie bisher mit solchen Situationen gemacht haben und wie Sie mir raten würden, mich zu verhalten. Ich bin kurz davor mich einfach anzupassen und meine Hündin bei den entsprechenden Kanditaten ganz gezielt zum Verjagen und Verbellen zu schicken, das kann sie nämlich ziemlich gut..! Eigentlich möchte ich sie diesem Stress nicht wieder aussetzen und sie vor allem nicht in Gefahr bringen. Unser Trainer meinte ich soll es so machen wie bisher und nichts darauf geben was andere dazu sagen aber so macht das spazieren gehen wirklich keinen Spaß mehr und ich bin am Ende mit meinem Latein.
    Gilt es als Belästigung wenn andere ihre Hunde ständig zu uns laufen lassen obwohl wir das nicht möchten?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen Rat!
    LG

  • Isabel sagt:

    Ich hoffe das liest mal noch jemand… Unser Rüden. Ist jetzt 10 Jahre alt, Mischling, mittel groß. Wir hatten in den letzten 3 Tagen 2 solcher Situationen. Der erste war ein Tibet Mastiff und der 2. Ein Bernarsennen. Wie unterscheide ich denn einen Showkampf von einem Ernsten? Die Hunde haben beide feinste Aggression gezeigt, sind voll auf ihn los mit fletschenden Zähnen, gebelle und beide Male wurde er mehrfach gebissen. Für mich sah das ernst aus. Der Mastiff wurde von seinem Besitzer einfach abgeleint und falsch eingeschätzt und der Sennenhund kann von seinen Besitzern altersbedingt nicht gehalten werden. Unser Hund wehrt sich, möchte dem Konflikt dann aber entfliehen, er versucht also weg zu gehen… Beide Hunde sind hinterher und haben immer wieder angegriffen. Die haben sich von nichts abhalten lassen. Finde solche Hundehalter unmöglich, bei dem Mastiff habe ich noch gesagt das klappt nicht, musste dann die Leine fallen lassen. Der Sennenhund hat unseren fast durch den Schulzaun geprügelt, dieser ist jetzt eingedellt. Schlimm genug das sowas an einer Grundschule passiert. Kann nur immer wieder sagen das ich sowas absolut unmöglich finde. Ich kann doch meinen Hund auch einschätzen bzw ist er soweit Sozialisiert das er keinen anderen Hund angreift, sich aber wehrt und oder Konflikten aus dem Weg geht, meist aber freundlich ist.

    • Isabel sagt:

      Der Bernarsennenhund hat unseren sogar im Genick gepackt und geschüttelt… und unserer ist auch nicht gerade klein. Schulterhöhe 50 cm… Bei dem Tibet Mastiff war noch eine Freundin mit ihre Mini Bulli Dame dabei. Sie hat sie gleich hoch genommen, weil wir dem Besitzer vorher noch gesagt haben das das nicht klappt. Sie ist etwas schwierig, aber umgänglich.

  • Kalle sagt:

    Wenn ich auf meinem Grundstück Besuch bekomme, dann versucht mein Schäferhund dem Gast ins Bein zu knuffen (leicht beißen). Das macht er manchmal auch bei mir . Es ist glaube ich eine Aufforderung zum Spiel ? Wie kann ich es dem Hund abgewöhnen ?

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