Gefährlicher Einsatz der Rettungshundestaffel nach Hausexplosion in der Wiener Mariahilfer Straße

Rettungshundestaffel Feuerwehr Wien

Eine Explosion in Wien brachte ein Wohnhaus in der äußeren Mariahilfer Straße am letzten Samstag, den 26. April 2014, zum Einsturz. Ein 19 Jahre alter Mann starb kurz nach der Bergung. Eine 48 Jahre alte Frau überlebte in einem Hohlraum zwischen den Trümmern. Sie wurde befreit und ist ansprechbar. Auslagenfenster waren mehr als 50 Meter vom Haus in der Mariahilfer Straße 182 im Wiener Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus entfernt geborsten. Die Straße und der Gehsteig waren voller Schutt.

Die beiden Personen konnten von den Rettungshunden der Wiener Feuerwehr entdeckt werden. Die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Wien ist eines von 117 Mitgliedern der weltweit tätigen Internationalen Rettungshunde Organisation. Insgesamt waren drei Rettungshunde im Einsatz. Zuerst entdeckte Labrador Retriever Benji den 19-Jährigen unter den Trümmern, dieser verstarb aber kurz darauf. Stunden später fand Riesenschnauzer Flint die zweite vermisste Person unter dem Schutt des Hauses. Laut Hundeführer Markus Bock war der Einsatz nicht ungefährlich. Er suchte mit  Benji im Trümmerkegel nach den Vermissten suchte meinte, dass sehr viel Gefühl und Führerarbeit bei der Suche notwendig war, da das Haus an vielen Stellen zu einstürzen drohte. Hunde und ihre Führer riskieren bei Einsätzen wie diesen oft  ihre eigene Gesundheit.

Wie der standard.at schreibt, dürfte der 19-Jährige in selbstmörderischer Absicht die Hausexplosion in Wien ausgelöst haben. Er hatte vor der Tat seinen Freunden via SMS und Facebook mitgeteilt, dass das sein letzter Tag sein werde.

Foto: IRO – Es zeigt den Hundeführer Markus Bock mit Benji, der bei der gestrigen Explosion den 19-Jährigen Vermissten fand

 

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