Keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum – Tierheim stellt Abgabe von Tieren ein

Hund Weihnachten, Foto: Jule

Wie bereits letztes Jahr, stellt auch heute das Tierheim in Dortmund in der Weihnachtszeit die Abgabe von Tieren ein. In den Tagen ab dem 16. Dezember, bis einschließlich Neujahr 2014, werden keine Haustiere abgeben. Im vorigen Jahr fand am letzten Tag der offenen Tür eine Umfrage unter den Besuchern statt, in der 95% der Befragten für einen Vermittlungstopp gestimmt haben. Nun meldete das Tierheim Dortmund, dass der Vermittlungsstopp in der Vorweihnachtszeit sich bewährt hatte.

„Haustiere sind denkbar ungeeignete Weihnachtsgeschenke – die Freude über den neuen Hausgenossen schlägt mitunter ins Gegenteil um, wenn die Pflichten einer Tierhaltung rufen. Kosten für den Tierarzt, Zeit für die Reinigung und Pflege oder das tägliche „Gassi“-Gehen können zur unangenehmen Last des Beschenkten werden“, meint Erika Scheffer, Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund.

Das Tierschutzzentrum Dortmund und der Tierschutzverein Groß-Dortmund appellieren gemeinsam an Unentschlossene auf der Suche nach dem richtigen Präsent zur Weihnacht:

Denken Sie bitte auch im Sinne der zwei- und vierbeinigen „Geschenke“ und verzichten Sie auf „Haustiere unter dem Weihnachtsbaum!“

Auch wir widmeten uns dem Thema „Keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum“

Im Artikel  „Kein Hund als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum“ verdeutlicht eine anschaulichen Weihnachts-Geschichte, die Gründe auf diese Form der Geschenke zu verzichten.

Da gerade die Weihnachtszeit auch die Zeit ist, bei der viele das Bedürfnis zum Helfen erwacht, sollte man dennoch nicht übereilt ein Tier bei sich aufnehmen. Hilfe muss nicht nur darin bestehen einem Tier eine Bleibe zu bieten.

Unsere Autorin Nina, gibt hier Anregungen und zeigt Möglichkeiten zum Helfen in ihrem Artikel „Tierschutz – wie helfen?“ auf.

1 Kommentar

  1. Ich kann die Intention „keine Tiere unterm Weihnachtsbaum“ gut verstehen,
    allerdings sollte man
    Zitat:“die Freude über den neuen Hausgenossen schlägt mitunter ins Gegenteil um, wenn die Pflichten einer Tierhaltung rufen. Kosten für den Tierarzt, Zeit für die Reinigung und Pflege oder das tägliche „Gassi“-Gehen können zur unangenehmen Last des Beschenkten werden“, meint Erika Scheffer, Vorsitzende des Tierschutzvereins Groß-Dortmund.“ Zitat Ende
    nicht auf die Weihnachtszeit beschränken, denn das kann immer und zu jeder Jahreszeit passieren.
    Tiere als Geschenk sollten generell tabu sein nicht nur zur Weihnachtszeit. Ist man sich allerdings der Verantwortung bewusst, spricht auch nichts dagegen, sich für ein Tier in der Weihnachtszeit zu entscheiden. Außerdem wäre es sicherlich sehr hilfreich auch zu sagen, wann es dann besser ist sich ein Tier anzuschaffen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here