Dogdance – Mehr Bewegung im Hundealltag

Dogdance

Für viele Hundehalter ist der Hund mehr als nur ein Haustier. Er ist ein Mitglied der Familie, mit dem man sich auch aktiv abgibt. Und so gibt es heute immer mehr Varianten der gemeinsamen Beschäftigung für Mensch und Tier, wie zum Beispiel auch der Dogdance. Um die vielen Turniere und Veranstaltungen besser organisieren und die Regeln einheitlicher gestalten zu können, wurde unter anderem der Verein Dogdance International e.V. gegründet. Der am 14. November 2009 gegründete Verein setzt sich für weltweite, diskriminierungsfreie und barrierefreie Organisationsstrukturen ein, ohne jedoch zu viele Grenzen zu setzen.

Grundsätzliche Regeln bei Turnieren

Dogdance ist heute für viele mehr als nur ein Freizeitspaß. Es gibt zwar auch eigene Funklassen, doch auch dort gibt es einige Regeln um für Fairness zu sorgen. Hier werden einige grundlegende Regeln beim Dogdance vorgestellt:

  • Jeder Hund, sowohl Rassehund als auch Mischling darf am Tunier teilnehmen
  • Jeder Hundeführer, gleichgültig welchen Alters darf am Tunier teilnehmen
  • Im Vordergrund steht die Leistung des Hundes, der fair und freundlich behandelt werden muss
  • Starkzwangmittel und unfaire Behandlung des Hundes führen zum Platzverweis
  • Abgesehen von leicht dekorierten Halsbändern ist keine Dekoration des Hundes erlaubt

Funklassen für gutes Feedback

Der Wettbewerb der Hunde findet wie auch bei allen anderen Sportarten in verschiedenen Klassen statt. Hier werden die wichtigsten Klassen vorgestellt. Als erstes sind hierbei die Funklassen zu nennen. Hier darf jeder Junghund ab 6 Monate starten, bis zum 15. Monat sind jedoch keine Elemente erlaubt, die das Wachstum des Hundes behindern könnten (Sprünge, Hinterbeinelemente, Kriechen). Jegliche Motivationsmittel und Trainingsutensilien sind bei den Vorführungen erwünscht, der Start ist je nach Alter auch in mehreren Klassen möglich. In diesen Klassen gibt es keine Punkte, sondern Hund und Führer erhalten ein individuelles mündliches und auch schriftliches Feedback. Mögliche Funklassen sind: Beginner, Open, Senioren, Handicap, Trio, Quartett, Gruppen und Lucky Dip.

Offizielle Klassen zum Leistungsvergleich

Neben den Funklassen gibt es natürlich auch offizielle Klassen. In diesen dürfen nur Hunde ab 15 Monate starten, bei der Vorführung sind weder primäre noch sekundäre Verstärker erlaubt. Insgesamt können maximal 200 Punkte erlangt werden, nach denen die Rangliste erstellt wird. Auch hier gibt es verschiedene Klassen, in denen eine Meldung möglich aber nicht unbedingt verpflichtend sein muss. Teilweise können die Hunde auch in mehreren Klassen starten, das jeweilige Turnierreglement ist hierbei zu berücksichtigen. Übliche Klassen sind: Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3, Klasse Senioren und Handicap, Trio, Quartett und Klasse Junioren.

Die Punktevergabe erfolgt nach folgendem Schema

–          Artistische Note (maximal 100 Punkte)

  • Teamwork (Ausstrahlung Mensch, Ausstrahlung & Motivation Hund, Zusammenarbeit)
  • Dynamik (Tänzerischer Ausdruck, Rhythmik, musikalische Interpretation)
  • Konzept (Musikwahl, Idee, Umsetzung)
  • Choreographie (Aufbau, Struktur, Ringausnutzung, Balance, Positionierung)

–          Technische Note (maximal 100 Punkte)

  • Fluss (Fluss, Übergang, Kombinationen)
  • Ausführung (Genauigkeit, Signalgebung, Konstanz)
  • Inhalt (Elemente & Kombinationen, Tricks & Bewegungen, Variation)
  • Schwierigkeitsgrad (Elemente, Kombinationen, Interaktion)
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