Hundehaare entfernen: Ist doch kein Problem, oder?

Hundehaare zu entfernen ist für meisten Hundehalter eine tägliche Herausforderung. Die Haare sind auf dem Holzboden oder Teppich, auf Kleidung, Couch und Bett zu finden. Auch dort, wo der Hund normalerweise gar nicht ist. Wie eine Hundehalterin mit der richtigen Ausstattung die alltägliche Routine bewältigt.

Hundehaare entfernen

Mit einer Fusselrolle für die Kleidung Hundehaare entfernen

Ich bin schon wieder viel zu spät dran. Ein kurzer Blick in den Spiegel lässt mich statt nach meiner Jacke und Tasche, nach der Fusselrolle (Amazon ➡ https://amzn.to/37H9zea) greifen. Wie fast jeden Morgen scheinen die Kleider die Hundehaare magisch angezogen zu haben. Ich kann noch so sorgsam die Kleidung wählen und die Sachen aus jeglichem Einflussbereich des Hundes hängen, trotzdem schleichen sich immer wieder Tierhaare auf die Kleidung. Sogar frischgewaschene Wäsche bleibt davon nicht verschont.

Seit wir den Hund mit beigen Fell haben, habe ich schon jegliche schwarze Kleidung verbannt. Die Farbe zieht zwar nicht mehr oder weniger Hundehaare an, aber man sieht sie einfach viel genauer darauf. Auch der Stoff der Anziehsachen, spielt eine Rolle. Jeans sind perfekt: Kaum ein Hundehaar bleibt drauf hängen.

Ich habe schnell gelernt, dass das Fell eines kurzhaarigen Hundes sich nicht nur auf Kleidung, Teppich, oder Möbel bei mir zuhause auswirkt, sondern diese drahtigen Hundehaare sich in Anziehsachen einhaken und man sie mit ins Auto oder auf die Arbeit schleppt. Dort arbeiten sie sich in den Autositz oder den Bürostuhl ein und bilden eine neue Oberfläche. Seitdem ich das bemerkte, habe ich in der Handtasche, dem Handschuhfach oder im Büro eine kleinere Reise-Fusselrolle (https://amzn.to/2v0SBdc). Davor habe ich mir mit Paketklebeband geholfen. Das ist fast wie eine Wachsentfernung beim Menschen, nur dass man die Möbel enthaart.

Staubsauger und Fusselbürste für die Möbel entfernen Hundehaare

Nach dem Arbeitstag, wenn ich nach Hause komme, ist noch lange nicht Schluss für mich. Der Hund möchte ausgeführt und beschäftigt werden. Aber auch der Wohnung bedarf es Aufmerksamkeit. Früher hatte ich wirklich Feierabend, wenn sich die Wohnungstür hinter mir schloss. Heute fängt die Arbeit erst richtig an. Jeden Tag muss die Wohnung gesaugt werden. Der Hund haart immer. Das ganze Jahr hindurch. Im Frühling und Herbst ist es am schlimmsten. Meinen alten Staubsauger habe ich durch einen wirklich guten ausgetauscht. Diese Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vor allen die Anschaffung eines beutellosen Staubsaugers (https://amzn.to/39MMw2Q) war ein Volltreffer. Nach nur zwei, drei Tagen ist der Beutel zuvor voll gewesen und musste ausgetauscht werden.

Auch wenn ich meine Polstermöbel jeden Tag absauge, habe ich mir zusätzlich eine Fusselbürste (https://amzn.to/2SDKBIc) angeschafft. Es ist egal, wann ich gesaugt habe, der Hund muss sich nur einmal auf das Sofa legen, schon ist es wieder zugehaart. Das ist äußerst peinlich, wenn man Freundinnen erwartet und man es sich vor dem Fernseher gemütlich machen möchte. Ich achte darauf, was ich zuhause nach Feierabend trage, meine Freundinnen dagegen nicht. Wenn sie sich mit ihren schwarzen Klamotten drauf setzen, wo vorher der Hund lag, ist ihre Kehrseite vollgehaart. Versucht einmal drei Freundinnen abzuhaaren, wenn man eigentlich vorhatte, noch einmal auszugehen. Bevor ich also Besuch bekomme, wird der Hund in sein Körbchen verbannt, die Couch und die Kissen abgebürstet und zusätzlich noch eine frische Decke draufgelegt.

Wäsche und trocknen

Seit ich meinen Hund habe, musste ich auch feststellen, dass sich die Hundehaare nur schwerlich beim Waschen entfernen lassen. Ich habe meine Wäsche zum Trocknen immer aufgehängt. Seit mir allerdings der Tipp zu einem Trockner gegeben wurde, nutze ich fast nur noch diesen. Gerade für die Hundedecken ist er Gold wert. Diese werden beim Trockenvorgang effektiv enthaart und sind danach wieder flauschig … bis zum nächsten Waschgang. Ich musste einige Kompromisse schließen, seit ich einen Hund habe. Pflegeleichte Anziehsachen lassen sich besser reinigen und sind auch viel bequemer. Immer öfter bleiben die teuren und empfindlichen Klamotten einfach im Schrank hängen.

Fell und Unterwolle entfernen

Gerade im Frühling und im Herbst vollzieht sich der Fellwechsel beim Hund. Dann ändert sich der Haarausfall vom täglichen Rieseln des Fells zu einem wahren Abstoßen. Ich kann euch sagen, dass ich mich jedes Mal wundere, wie überhaupt noch ein einziges Haar nach dieser Zeit an meinem Hund vorhanden sein kann. Um die Zeit ein wenig besser zu überstehen, habe ich mir eine richtig gute Hundebürste (https://amzn.to/328lL6p) angeschafft, die das Unterfell (gerade nach dem Winter) herausbekommt. Man könnte aus diesen Fellknäulen mehrere Pullover stricken. Und auch wenn man den Hund in dieser Zeit täglich bürstet und Unmengen an Fell herauskämmt, so wird es keinen Tag ohne Hundehaare im Haus geben. Denn ich lebe seither mit einem haarigen Monster zusammen :-)

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