Steirische Tierheimförderung: Das Geld reicht nicht

Quo Vadis Auslandstierschutz? Foto: Diego
Beispielbild - Tierheim PAD in Mijas, Spanien. Alle Welpen wurden in Spanien vermittelt

In unserer heutigen Gesellschaft gibt es weiterhin kaum ein Tierheim, welches seine Arbeit ausschließlich durch Spenden oder Mitgliedsbeiträge finanzieren kann. Als Unterstützung benötigen Tierheime Gelder aus der öffentlichen Hand.

Im Land Steiermark stehen acht steirische Tierheime auf der Förderliste, jedoch mit unterschiedlich hohen Förderbeiträgen. Der zuständige Landesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) verspricht eine Neuordnung der Förderkriterien, einschließlich einer gerechten Verteilung der Gelder. Jedes Tier im Tierheim soll ab 2014 mit der gleichen Summe gefördert werden.

Bisher herrschte eine ungerechte Verteilung der Fördergelder in der Steiermark, gewisse Tierheime bekommen für einen Hund oder einer Katze weniger als andere. Gemäß der Kronen Zeitung bekommt etwa die Tierstube Kapfenberg 1.050 Euro pro Hund und Jahr, während der Tierschutzverein Leibnitz 1.209 Euro und der Landestierschutzverein in Graz 1.602 Euro an Fördergeld erhält.

Tierheimbetreiber steigen auf die Barrikaden

Akuter Geldmangel läßt nun steirische Tierheimbetreiber auf die Barrikaden steigen.
Das Tierheim Adamhof in Straß steht kurz vor dem Aus. Soforthilfe durch das Land schließt Landesrat Kurzmann jedoch aus.

Während laut der Kleinen Zeitung das Tierschutzhaus Adamhof mit 20.000 Euro Altlasten kämpft und eine mögliche Insolvenz droht, bräuchte das Tierheim Franzikus in Rosental, 50.000 Euro um ausgeglichen zu wirtschaften.

„Alles, was wir wollen, ist eine Verteilungsgerechtigkeit und eine Tilgung der Altlasten, damit wir unseren gesetzlichen Versorgungsauftrag erfüllen zu können“,

so Karl Weissenbacher von der Tierstube Kapfenberg.

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