Dänemark: Todeskandidat Thor entführt?

Planet Hund Neuigkeiten

Heute Vormittag berichteten wir über das fatale Hundegesetz in Dänemark. Dort verwiesen wir auch auf eine Aktion von FairDog , die um das Leben des beschlagnahmten Hundes Thor kämpften.

Heute sollte der Tag sein, an dem Thor eingeschläfert werden sollte. Eben erreichte uns eine Nachricht, dass Thor aus der Tierpension, wo er untergebracht war, angeblich entführt worden sei. Laut Presseberichten, habe sich gestern Abend um 22 Uhr eine Person als Polizist ausgegeben, um so an den Hund zu kommen. Nordsjællands Polizei kann bisher noch keine Angaben machen, da der Fall noch untersucht wird.

Ob diese Meldung wahr ist, wissen wir natürlich nicht. Es können nur Vermutungen angestellt werden. Entweder ist die Meldung falsch und Thor wurde gestern schon eingeschläfert, damit der heutige Rummel umgangen wird, oder aber er wurde wirklich von einem Tierfreund rausgeholt.

Wenn die Meldung der Wahrheit entspricht und er wirklich „gerettet“ wurde, könnte ein großes Problem für alle Hunde entstehen, die zukünftig beschlagnahmt und eingeschläfert werden sollen. Denn aus dieser Aktion wird man lernen. Vorzustellen ist, dass es keine Aufschübe mehr geben wird und Hunde sofort, oder sehr zeitnah eingeschläfert werden, oder so untergebracht werden, dass man sie nicht findet.

Auch wenn ein Hund vielleicht gerettet wurde und es sicher auch schön für seine Besitzerin ist, so sollte man die Konsequenzen daraus nicht außer Acht lassen und so eine Aktion kritisch hinterfragen.

Update:

Die Polizei verdächtigt einen echten Beamten der Entführung von Thor

Kirsten Dyrman, Direktor der Polizeistelle, bestätigte gegenüber TV2.dk, dass er über den Fall aufgeklärt ist.

Laut Kirsten Dyrman, sammele die Polizei alle Aussagen und Beweise, die zur Aufklärung beitragen können, um herauszufinden, ob Thor von einem echten Polizeibeamten entführt wurde.

Da der angeblich Polizist gestern in einem Streifenwagen vorfuhr, ermittelt man natürlich auch in diese Richtung. Die meisten Streifenwange sind mit einem GPS-Überwachungs-System ausgerüstet und können darüber überwacht werden. Allerdings lässt sich dieses System auch abschalten.

 

2 Kommentare

  1. Für mich und viele andere ist er der HELD 2013! Und es braucht mir auch keiner zu kommen mit „krimineller Handlung“. Hier hat ein Mensch Herz, Verstand und Mut gezeigt. Er hat DAS gemacht woran viele andere gedacht haben.
    Frei nach Hilbert Meyer:
    Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es gemacht.
    Es werden viele Tierfreunde auch Beihilfe leisten, wenn der „Entführer“ eine Geldstrafe bekommen sollte. davon bin ich fest überzeugt. Und man soll uns auch nicht einreden, die anderen Tiere müssen jetzt darunter leiden. Man wollte und will (Schande) sie ja sowieso ermorden. Wenigstens thor konnte geholfen werden. und ich hoffe, von ganzem ganzem Herzen, noch vielen anderen.

    • ich finde das super solche menschen müsste es mehr geben ,ich hoffe das die dänen mal gescheiter werden in ihrer holn birne und das totes gesätz abschaffen .man sollte das mit den machen ,hoffe für uns das die fehmarnbelt brücke nie gebaut wird solche idioten brauchen wir nicht ,reicht schon wenn die mit der fähre schon rüber kommen .ich würde diesen menschen auch helfen und verstecken das keiner den hund findet ,respekt super gemacht ,danke einmal mensch mit viel herz respekt.

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