Hundehalter beißt eigenen Hund und leistet Polizei Widerstand

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Polizei

Am Vormittag des 15. April 2026 kontrollierten Beamte der Polizeidiensthundeeinheit Wien den Theresienbadpark im 12. Bezirk. Dabei richteten sie ihren Fokus gezielt auf die Einhaltung der Tierhaltebestimmungen. In diesem Zusammenhang fiel ihnen ein 31-jähriger Mann mit einem sogenannten Listenhund auf, der sich in der Hundezone ungewöhnlich verhielt. Er schrie laut, gestikulierte auffällig und zog damit die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf sich.

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Als sich die Polizisten näherten, reagierte der Mann abrupt. Er ließ seinen fünf Monate alten Stafford-Terrier zurück, flüchtete und sprang über den Zaun der Anlage. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und forderten ihn mehrfach auf, stehen zu bleiben und sich auszuweisen. Dennoch verweigerte der Mann jede Kooperation. Stattdessen beschimpfte er die Polizisten lautstark und zeigte mit geballten Fäusten ein zunehmend aggressives Verhalten.

Währenddessen blieb der Hund allein in der Hundezone zurück und zeigte deutliches Stressverhalten. Deshalb versuchten die Beamten, den Mann zurückzuführen. Kurz vor Erreichen der Hundezone eskalierte die Situation erneut: Der Mann riss sich los, schlug einem Beamten gegen die Hand, sprang wieder über den Zaun, nahm seinen Hund auf den Arm und flüchtete in Richtung Theresienbad.

Daraufhin forderten die Polizisten Verstärkung an und setzten die Verfolgung fort. Aufgrund einer größeren Menschenansammlung stoppte der Mann schließlich. Dennoch beruhigte er sich nicht, sondern schrie weiterhin laut und hielt den Hund fest im Arm, was das Eingreifen zusätzlich erschwerte.

Erst mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte gelang es, den Mann zu Boden zu bringen und den Hund zu sichern. Doch selbst in dieser Situation zeigte der Mann weiterhin aggressive Reaktionen. Er klammerte sich an seinen Hund und biss ihm plötzlich in den Nacken. Der Vierbeiner reagierte mit sichtbarer Angst und Schmerzen und konnte sich nicht selbst befreien.

Schließlich griffen die Beamten konsequent ein, lösten den Hund aus dem Griff des Mannes und brachten ihn in Sicherheit. Der Mann setzte seinen Widerstand fort, indem er versuchte, die Polizisten zu schlagen und zu treten. Letztlich überwältigten ihn die Einsatzkräfte unter Anwendung von Körperkraft und legten ihm Hand- sowie Fußfesseln an.

Die Polizei nahm den 31-jährigen österreichischen Staatsbürger fest und erstattete Anzeige. Anschließend übergab die Tierrettung den Hund in das Tierquartier, wo er versorgt wurde.

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