Häufig diagnostizierte Krankheiten bei Hunden

Dagnostizierte Krankheiten bei Hunden

Bei Hunden ist es nicht anders als bei uns Menschen. Der eine kommt ohne große Wehwehchen durchs Leben, den anderen plagen vielerlei Gebrechen. Viele Krankheiten aber lassen sich verhindern. Wichtige Impfungen beispielsweise schützen vor vielen schwerwiegenden Erkrankungen. Ein Hund, der gut ernährt und bewegt wird, ist in der Regel gesünder als der „Couchund“, der sich mit Begeisterung auf seine Leckerchen konzentriert.

Top 3 der am häufigsten diagnostizierten Krankheiten beim Hund

Die komplexen Zusammenhänge machen deutlich, wie wichtig eine Rundum-Vorsorge beim Hund ist. Hundehalter haben es in ihrer Hand, ihren vierbeinigen Freunden ein unbeschwertes und von Krankheit freies Leben zu ermöglichen.

1. Magen- und Darmerkrankungen

Trotz bester Fürsorge lassen sich Krankheiten aber nie ganz vermeiden. Erhebungen zeigen, dass Magen- und Darmerkrankungen ganz vorne auf der Liste der häufigsten Erkrankungen bei Hunden stehen. In den Leitsymptomen – Durchfall und Erbrechen – unterscheiden sie sich kaum. Von einer leichten Magenverstimmung, ausgelöst durch verdorbenes Fressen, bis hin zur schweren Infektion, ist die Liste der möglichen Ursachen lang. Deshalb muss man gemeinsam mit dem Tierarzt auf Ursachenforschung gehen. Durchfall aufgrund von Nahrungsmittelallergien lässt sich beispielsweise durch eine Futterumstellung in den Griff bekommen. Mit einer Magenspiegelung kann der Tierarzt herausfinden, ob der Hund an einer einfachen Gastritis oder vielleicht sogar an einem Magengeschwür leidet. Sehr oft sind Parasiten die Übeltäter der Magen- und Darmerkrankung.

2. Hauterkrankungen

An zweiter Stelle der am häufigsten diagnostizierten Krankheitsbilder stehen Hauterkrankungen. Die Haut ist ein komplexes Organ, das empfindlich auf äußere Angriffe aller Art reagiert, sie ist aber auch Alarmmelder für Krankheiten, die sich im Inneren des Körpers abspielen. Am häufigsten lösen Allergien Hautveränderungen aus, allen voran die Flohspeichelallergie. Es gibt viele Hunde, die allergisch auf Umweltstoffe wie Blütenstaub oder Pollen reagieren. Auch Futtermittel können allergische Hautreaktionen auslösen. Darüber hinaus gibt es Hautpilzerkrankungen, die auch auf den Menschen übertragen werden können. Hautveränderungen sind auch Indikatoren für hormonelle Erkrankungen. Vermehrte Schuppenbildung und die Neigung zu Hautinfektionen beispielsweise sind typische Symptome bei einer Unterfunktion der Schilddrüse.

3. Parasitenbefall

Nicht selten werden Hunde von Parasiten aller Art gequält. Man unterscheidet zwischen Ekto- und Endoparasiten (Ekto bedeutet außen). Zu den häufigsten Plagegeistern zählen Zecken, Flöhe und Milben. Diese wiederum verursachen oft auch Haut- oder andere Erkrankungen. Eine regelmäßige Parasitenprophylaxe hilft schwerwiegende Erkrankungen vom Hund fernzuhalten.
Endo bedeutet innen. Endoparasiten besiedeln also in erster Linie den Darm des Tieres. Am häufigsten sind dies Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer. Einige Endoparasiten werden durch Ektoparasiten übertragen. Flöhe etwa übertragen Bandwürmer, die Flohprophylaxe ist daher eine sehr wichtige Vorbeugemaßnahme. Andererseits können Endoparasiten andere Organe des Hundes in Mitleidenschaft ziehen, wie etwa der gefährliche Herzwurm. Auch parasitäre Einzeller, wie Giardien oder Kokzidien, bedrohen die Darmgesundheit von Hund und Katze und können Infektionen hervorrufen. Am häufigsten kommen sogenannte Giardien vor, die insbesondere bei Jungtieren zu heftigen Durchfallerkrankungen führen können.

Grafik: Top 10 diagnostizierte Krankheitsbilder bei Hunden in deutschen Tierarztpraxen

Dagnostizierte Krankheiten bei Hunden
10 am häufigsten diagnostizierten Krankheiten bei Hunden

Unter den Top 10 der diagnostizierte Krankheitsbilder bei Hunden in deutschen Tierarztpraxen folgen:

  • 4. Gelenkserkrankungen
  • 5. Herz-Kreislauf-Erkankungen
  • 6. Ohrenerkrankungen
  • 7. Augenerkrankungen
  • 8. Atemwegserkrankungen
  • 9. Muskeln / Sehnen / Bänder
  • 10. Blasenerkrankungen

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. nach GfK Diagnose und Therapie Index, MAT 3/2014, Grafik: obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

 

1 Kommentar

  1. Was wirklich hilft……….

    Die Ursache ist oft die falsche Ernährung bzw. die Unterversorgung des Hundes mit preiswertem Futter aus dem Supermarkt. Hierdurch entstehen ,wie durch eine Kettenreaktion, verschiedenste Symptome und Krankheitsbilder. Das eine bedingt das andere.
    Unser Golden Retriever war auch immer abgeschlagen, hatte Hüftprobleme ,hatte Durchfall,
    war krankheitsanfällig ,Herzprobleme usw., heute dies und morgen das bis mich jemand mal auf diese Problematik aufmerksam machte er empfahl mir ein richtig gutes Hundefutter ,gibt’s bei Amazon

    Tja und nach etwa 6 Wochen war es ein anderer Hund, ich kann es nicht anders sagen. Das Futter macht verdammt viel aus ich kann dieses Futter nur jedem wärmstens empfehlen ! Aber Vorsicht, es werden auch plumpe Fälschungen im Netz angeboten. Ich kaufe es nur bei Amazon. Man kann nun mal nicht für 85 Cent /Dose oder ein par Euro für einen Sack Trockenfutter etwas wirklich Brauchbares herstellen. Einfach mal ausprobieren. Viel Glück….

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